Ein fauler Deutscher wird weltweit zum Symbol für das neue Deutschland

Udo Ulfkotte

Mehr als zehn Jahre Geld für Arbeit kassieren, obwohl man nur faul am Schreibtisch sitzt und sich nicht rührt. Wo geht das? In Deutschland. Einer, der noch stolz darauf ist, wird nun weltweit in den Medien vorgestellt. Und die Fleißigen müssen so viele Abgaben zahlen wie nie zuvor.

Im Jahr 2011 sind die Abzüge durch Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland so stark gestiegen wie seit 17 Jahren nicht mehr. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Danach zahlte ein Durchschnittsverdiener im Jahr 2011 insgesamt 9.943 Euro an Staat und Sozialkassen  –  so viel wie nie zuvor. 2010 beliefen sich die Abzüge noch auf 9.390 Euro. Im Schnitt stieg die Abgabenbelastung damit um 553 Euro im
Jahr, so viel wie seit 1995 nicht mehr. Und wer freut sich über das Geld, wohin wandert es? Bitte nicht ärgern, wenn Sie jetzt weiterlesen.
Deutsche Behörden genießen nicht unbedingt den besten Ruf. Ein Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes aus der westfälischen Stadt Minden ruiniert diesen Ruf gerade weltweit. Der Mann hat 1974 seinen ersten Arbeitsplatz bekommen. Und 1998 wurde er befördert. Jetzt wurde er 65 und ging in Pension. Aus diesem Anlass hat er 500 Kollegen eine E-Mail geschrieben und ihnen mitgeteilt, er habe seit 1998 nur im Büro gesessen und er sei stolz darauf, nie wirklich gearbeitet zu haben. Er sei immer nur körperlich anwesend gewesen. Diese Nachricht wird derzeit weltweit in den Zeitungen gedruckt.
Die Traditionelle Chinesische Medizin genießt bei immer mehr Menschen einen guten Ruf. Jetzt wurde bekannt: Sie verarbeitet auch vom Aussterben bedrohte Tiere wie bestimmte Bären. Wissenschaftler haben das mithilfe von DNS-Analysen feststellen können. Doch Vorsicht bei DNS-Analysen. Da gibt es inzwischen etwas, das Sie wissen sollten.
Überall in der Welt werden mithilfe von DNS-Spuren Verbrecher überführt. Man kennt das heute aus jedem Krimi. Und diese DNS-Spuren sind so unverwechselbar, dass kein Zweifel mehr an einer Täterschaft besteht. So glaubte man das bislang. Vergessen Sie das einfach. Denn es ist möglich, DNS-Spuren zu fälschen. Wissenschaftler können das heute. Die Israelis haben ihr Wissen auf diesem Gebiet jetzt sogar veröffentlicht. Wenn also künftig ein Richter einen Täter mit Hilfe von Indizien wie DNS-Spuren verurteilt, dann dürfte das keinen Bestand mehr haben.
Man kann Menschen allerdings auch ohne Indizienkette fertig machen: In Spanien dürfen regierungskritische Demonstranten künftig zwei Jahre lang ins Gefängnis gesteckt werden. Schließlich hat man dort mehr als 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit. Und die arbeitslosen Jugendlichen neigen nun einmal dazu, der Regierung nicht zuzujubeln. Wie in einer Diktatur wirft man jene, die zu Demonstrationen aufrufen, nun einfach in den Kerker. Bin gespannt, wann das auch in Deutschland so kommt.
Unterdessen rufen immer mehr amerikanische Ökonomen Amerikaner dazu auf, sich auf den absehbaren wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas vorzubereiten. Und auch in Deutschland erkennen immer mehr Menschen, dass die große Gefahr einer Währungsreform besteht.

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