NSU-Phantom: Keine Ermittlungen mehr gegen „VS-Adolf”

Pleiten, Pech und Pannen, sowie zahlreiche skandalöse Ungereimtheiten begleiten die NSU-Phantom-Ermittlung seit November 2011 in der BRD. Eine bizarre VS-Geschichte rund um das NSU-Phantom geisterte aber schon seit der Tötung eines Türken in einem Kasseler Internetcafé 2006 durch die Gazetten, der dem Döner-Mord-Komplex seit jeher zugerechnet wird. Die Rede ist vom so genannten „kleinen Adolf” aus Hofgeismar, der in unmittelbarer Nähe zur „documenta”-Stadt wohnt und zumindest während dem Kasseler Döner-Mord persönlich zugegen war.
Verfassungsschützer während Erschießung anwesend
Nach dem Todesfall in Kassel 2006 wurde öffentlich nach den Anwesenden der Tatzeit gefahndet und überall der Aufruf gestartet, sich bei der Polizei zu melden. Danach meldeten sich dann auch tatsächlich vier Zeugen bei der Polizei, die am Tatort gewesen sind. Der fünfte „Zeuge” wurde erst dadurch ermittelt, nachdem die Kripo seine Handynummer von den Rechnerdaten des Cafés erfährt. Es ist der hauptamtlich angestellte Verfassungsschützer Andres T., der bis dahin bereits 12 Jahre Dienstzeiten beim hessischen Geheimdienst auf seinem Arbeitskonto verbuchen kann.
„Er habe zwar von dem Mord gelesen, gibt der Staatsdiener zu Protokoll. Doch er habe für sich rekonstruiert, dass er am Mordtag nicht im Internetcafé gewesen sei. Deshalb habe er auch keinen Grund gesehen, sich zu melden.”, schreibt das Nachrichtenmagazin STERN. Die Ermittler glauben ihm nicht, denn zwei Minuten vor dem Auffinden der Leiche surfte der Schlapphutbeamte munter in dem Cafe auf den Seiten des Single-Forum www.Ilove.de.
VS-Mann als „kleiner Adolf” bekannt
Der STERN veröffentlichte nun jüngst auch umfassend brisante Details rund um den Verfassungsschützer Andreas T., der in seinem Wohnort schon von Kindesbeinen an nur liebevoll „kleiner Adolf” genannt wurde. Offensichtlich besitzt der Geheimdienstmann von frühster Jugend an eine gewisse Affinität zum so genannten „Rechtsextremismus”, konstatieren die Schreiber der Systempresse. In seiner Jugend soll Andreas T. seitenweise von Adolf Hitlers „Mein Kampf” abgeschrieben haben, was er selbst einräumt. Eine „rechtsradikale Gesinnung” hätte er allerdings nicht, obwohl Kollegen der Schlapphutbehörde ihm eine solche aber auf Nachfrage von Journalisten bescheinigen. Wie der VS-Mann mit diesem Hintergrund eine Stelle beim hessischen Amt für Verfassungsschutz erhalten konnte, kann keiner richtig beantworten und bleibt weiterhin ein ungelöstes Rätsel. Immerhin werden potentielle VS-Bewerber umfassend durchleuchtet, um sich niemand in die Behörde zu holen, an dessen Loyalität zum repressiven BRD-System zu zweifeln wäre.

Von der Bluttat nichts mitbekommen?
Zudem war Andreas T. im Rahmen seiner Tätigkeit sowohl für die Führung von islamistischen, wie auch „rechtsextremen” Verfassungsschutz-Spitzeln verantwortlich. Als in Kassel im April 2006 dem Türken Halit Yozgat in dem Internetcafe in der Holländischen Straße das Licht des Lebens gewaltsam ausgeblasen wurde, war der VS-Mann nach Ermittler-Erkenntnissen zugegen. Andreas T. will davon aber nichts mitbekommen haben, hat 50 Cent für seine Leistungen im Internet auf den Tresen gelegt und ist gegangen. Andere Gäste, die zeitgleich sogar in Telefonzellen des Cafés saßen, hörten einen Knall, der einem geplatzten Luftballon oder einem umkippenden Stuhl glich. Zudem telefonierte der VS-Mann sogar am Tattag mit einem seiner Spitzel aus der „rechten Szene”. Nach Ermittlermeinung muß der 1,90 Große VS-Mann das blutüberströmte türkische Opfer über den Tresen aber gesehen haben.
Keine Alibis für weitere Döner-Morde
Die Polizeiermittler überprüften auch die Alibis von Andreas T. zu den anderen Tötungsdelikten, die mittlerweile Deutschlands berühmtester Wohnkommune aus Zwickau – ohne tatsächliche Beweise – öffentlich zur Last gelegt werden. Für viele Tatzeiten kann der VS-Mann keine Alibis vorlegen.
Ungeachtet der vielfachen Widersprüche des dubiosen Geheimdienstlers wurden mittlerweile die Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt.
Staatsanwaltschaft vernichtet DNA-Spuren
Zugleich wurde durch den SPIEGEL bekannt, daß die Kölner Staatsanwaltschaft wichtige DNA-Spuren vernichtete, die im Rahmen des Bombenanschlags auf ein iranisches Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse gesammelt wurden. Die sich vor 11 Jahren ereignete Tat in der NRW-Metropole wird öffentlich ebenfalls von den Polizeiermittlern dem NSU-Phantom zugeordnet. Der Verfassungsschutz verweigert zudem bis heute bundesweit die Offenlegung seiner kompletten Akten, die für die Aufklärung der Döner-Mord-Serie von Relevanz wären.
Immer dubioser gestalten sich somit die NSU-Phantom-Ermittlungen. Nicht nur nationale Beobachter können sich zunehmend nicht dem Eindruck erwehren, daß diese Justizposse, gespickt mit Fehlermittlungen, Beweisvernichtungen und der Involvierung bundesdeutscher Geheimdienste, die wahre Aufklärung der Döner-Mord-Serie gezielt unterbinden will. Am Ende wird wohl durch eine zusammengeschusterte Indizien-Kette, ohne tatsächliche Beweise, und mit gekauften Aussagen unter Druck gesetzter Inhaftierter, eine Anklageschrift zusammen geschustert, die jedem rechtsstaatlichen Verfahren spottet.
Die Döner-Mord-Serie – ungeachtet deren tatsächlicher Hintergründe – wird aber wohl über Jahre hinaus weiter die Grundlage der noch repressiveren Verfolgung von nationalgesinnten Deutschen in der BRD darstellen und der Bevorzugung so genannter „Migranten” in der BRD weiteren Vorschub leisten.
Quelle: Freies Netz Süd

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