(AM) In Sachsen läuft derzeit eine öffentliche Debatte, in der es um die Rechte von schwulen Pfarrern geht. Da wir von den Systemparteien seit Jahren eher andere Töne gewohnt sind, erstaunt uns die Einsicht des Plauener CDU-Stadtrats Dieter Blechschmidt umso mehr. Hat dieser doch erkannt und sogar öffentlich erklärt daß „Schwulsein psychische Ursachen hat“. Blechschmidt äußerte ebenfalls daß „Betroffenen Hilfe angeboten werden muss“ da „Lesben und Schwule nichts für ihre Krankheit können“.
Auch macht Blechschmidt sich zu recht Gedanken darüber, ob der Posten des deutschen Außenministers mit Guido Westerwelle gut besetzt sei. Er fragt sich „wie ein Schwuler Deutschland in Arabien repräsentieren will, wenn dort Homosexuellen die Todesstrafe droht“ und hält Westerschwester für „keine gute Wahl“. Da können wir ihm nur zustimmen.
Wie nicht anders zu erwarten war distanzierten sich Michael Kretschmer, Generalsekretär der Sachsen-CDU, und weitere Partei“freunde“, von Blechschmidt. Im Plauener Stadtrat ist derzeit unnötiges Fremdschämen angesagt und die ersten Rücktrittsforderungen wurden auch bereits geäußert.
Mai
1
2012