„Enkeltrickbetrüger“ als Argument für Vorratsdatenspeicherung

Man versucht die totale Überwachung der Bürger
( oder halt den 82 Millionen potentiellen Terroristen )
in Deutschland mit aller Macht durchzusetzen.

Und dabei ist es völlig egal wie blödsinnig die Argumente sind. 😦

„Enkeltrickbetrüger“ als Argument für Vorratsdatenspeicherung

Im Kampf gegen den sogenannten Enkeltrickbetrug fordern Staatsanwaltschaften
und Polizei im Südwesten, Verbindungsdaten zu speichern. Das geht aus einer
Antwort des Innenministeriums zu einem Antrag aus der SPD-Fraktion hervor.
Das Verfahren müsse im Einklang mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
zur Vorratsdatenspeicherung stehen, heißt es in der Stellungnahme von
Minister Reinhold Gall (SPD) weiter.

Immerhin weisen die Behörden darauf hin, „dass diese Maßnahme alleine nicht
sämtliche Ermittlungsprobleme lösen kann“. Der Auslandsbezug der Taten und der
Umstand, dass dafür häufig wechselnde Mobiltelefone mit unter falschen
Personalien erworbenen Prepaidkarten verwendet werden,
erschwere die Ermittlungen wohl auch in Zukunft.

Nach dem Wegfall der gesetzlichen Verpflichtung zur anlasslosen Speicherung
würden entweder gar keine Verbindungsdaten mehr gespeichert oder bei den
Unternehmen sei die interne Speicherfrist schon abgelaufen, die gespeicherten
Daten gelöscht. Mitunter seien die Daten auch in einer für die Ermittlungsbehörden
nutzlosen Form gespeichert, etwa wenn die letzten Ziffern der Rufnummern
durch „xxx“ ersetzt wurden. „Ob die benötigten Daten (noch) verfügbar sind,
hängt daher derzeit vom Zufall ab, insbesondere von der individuellen
Vertragsgestaltung mit den Endkunden.“

Im vergangenen Jahr fielen 276 meist ältere Menschen in Baden-Württemberg
Trickbetrügern zum Opfer. Die Kriminellen rufen als vermeintliche Enkel mit
finanziellen Sorgen an und lassen das Geld anschließend von einem Mittelsmann
abholen. Dadurch entstand ein Schaden von mehr als 400 000 Euro. 2010 waren es
sogar rund 1,1 Millionen Euro bei 311 Geschädigten. Die Polizei führt regelmäßig
Aufklärungskampagnen durch, um vor dem Trickbetrug zu warnen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Heise Online

Ein Kommentar zu “„Enkeltrickbetrüger“ als Argument für Vorratsdatenspeicherung

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