34.645 Buchtitel wurden Opfer der alliierten Büchervernichtung nach 1945

Beim Stöbern im weltweiten Netz bin ich auf eine Liste gestoßen, auf der sich Bücher befinden, die von den Alliierten nach 1945 – bis hin zur Todesandrohung – verboten wurden.

Eine sachliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Werken sollte somit verhindert werden. Der Inhalt dieser Werke muss sich offensichtlich gegen das alliierte Eigeninteresse gerichtet und dies gefährdet haben.

Unter diesen Büchern sind Titel zu finden, die sich so gar nicht nach gemeingefährlicher “Nazi-Rassenwahn-Propaganda” anhören:

  • Linke, Robert: Wohlfahrtswesen – Wien 1942
  • Lippmann. Hellmuth: Geschichte der Genossenschaft – Neuwied, Genossenschaftsdruckerei Raiffeisen 1936
  • List, Max von: Völkerhaß und Menschenliebe. – Breslau, Ostdeutscher Verlag 1921
  • Lockhart, Robert Hamilton Bruce: Als Diplomat, Bankmann und Journalist im Nachkriegseuropa  – Stuttgart, Berlin, Deutsche Verlagsanstalt 1935
  • Loeff, Wolfgang: Genie und Fleiß führen deutsche Männer zum Erfolg – Berlin, Riegler 1939
  • Logan-Logejus, Jakob Anton Friedrich: Reiter Friedrichs des Großen – Berlin, Leipzig, Hillger 1937
  • Groß, Elma: Deutsches Brauchtum im Jahreslauf – Düsseldorf, Bagel 1937
  • Gross, Hermann: Die Wirtschaftsstruktur Südosteuropas – München, Reichsstudentenführg, Amt Polit. Erziehung 1943
  • Iljin, Iwan: Das Martyrium der Kirche in Rußland – Neukirchen, Stursberg 1937
  • Imberg, Hugo: Frohe Schule! Schulbank oder Schulgestühl – eine Streitfrage? – Frankfurt a. M., Diesterweg 1938
  • Immanuel, Friedrich: Die Kriege 1899 bis 1913 – Berlin, Mittler 1914
  • Jost, Hulda: Ich rufe euch, Mütter der Welt – Hamburg, Vollmer & Bentlin 1939
  • Italiener in Konzentrationslagern Frankreichs – Rom, Societä editrice del libro italiano 1941
  • Ludendorff, Mathilde: Wahn und seine Wirkung – München, Ludendorff 1938
  • Ludendorff, Erich: Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren – München, Ludendorff 1939
  • Lorenz-Herzog, Inga: Wenn du Mutter wirst – Stuttgart, Franck 1941
  • Lorenz, Ottokar: Die Beseitigung der Arbeitslosigkeit – Berlin, Wirtschaftspolitischer Verlag 1932
  • Lorenz, Ottokar: Karl Marx und der Kapitalismus – Hamburg, Hanseatische Verlagsanstalt 1937
  • Ludwig, Max: Richard Wagner – Halle, Schroedel 1934
  • Ludwig, Walther: Frankreichs Haltung zur deutschen Kolonialpolitik vom Marokko-Vertrag von 1911 bis zum Versailler Diktat – Würzburg, Triltsch 1940
  • Lübbert, Erich: Durchbruch zur Wirtschaftsfreiheit – Berlin, Berliner Börsenzeitung 1930
  • Lüpke, Helmut: Historische Fälschungen als Werkzeug der Politik – Berlin, Junker u. Dünnhaupt 1942
  • Lüpke, Helmut: Die Zerschlagung Deutschlands – Berlin, Junker u. Dünnhaupt 1940
  • Lützeler, Felix Franz Egon: Hinter den Kulissen der Weltgeschichte – Leipzig, Heling 1937
  • Lützow, Friedrich: Englands Lazarettschiffsmißbrauch während des Weltkrieges – Berlin, Verl. f. volkstümliche Literatur u. Kunst Ulrich Meyer 1921
  • Luft, Robert: Die Verchristung der Deutschen – München, Ludendorff 1937
  • Der zivile Luftschutz, Hrsg. v. Kurt Knipfer, Erich Hampe – Berlin, Stollberg 1937
  • Der Luftfahrtingenieur, 1941 s. H o f f , Wilhelm [Verf.] Luftfahrt-Lehrbücherei – Berlin: de Gruyter Luftfahrttechnik, Hrsg. vom Reichsstudentenwerk. Bearb.: Walter Sondergeld
  • Luftschutz-Fibel – Berlin, Verl. Offene Worte 1934
  • Luxenberg, Bruno: Der Niedergang der deutschen Landwirtschaft – München, Ehen 1932
  • Lyncker, Julius: Sandkasten-Fibel – Berlin, Verl. Offene Worte 1936
  • Landau-Aldanow, M. A.: Lenin und der Bolschewismus – Berlin, Ullstein 1920
  • Die Landwirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland. Hrsg.: Reichsnährstand – Leipzig 1936: Brandstetter, auch alle fremdsprachigen Ausgaben verboten
  • Lang, Albert, u. Rudolf Lang: Conferences franco- allemandes – Berlin, Koenig 1938
  • Lange, Heinrich: Die Entwicklung der Wissenschaft vom bürgerlichen Recht seit 1933 – Tübingen, Mohr 1941
  • Langholf, Johann: Luthers Kirche bei den Ukrainern, eine werdende Kirche an der Grenze der Sowjetunion – Neuendettelsau, Freimund-Verl. 1933
  • Larsons, M, J.: Als Experte im Sowjetdienst – Berlin, Rowohlt 1929
  • Larsons, M. J.: Im Sowjet-Labyrinth – Berlin, Transmare-Verl. 1931
  • Laurie, Arthur Pillans: Englands Politik nach München – Berlin, Dt. Informationsstelle 1940, auch alle fremdsprachigen Ausgaben verboten
  • Laurie, Arthur Pillans: The Case for Germany (Das Gehäuse für Deutschland)- Berlin, Internationaler Verlag 1939
  • Deutsches Leben. So wohnt der deutsche Mensch – Berlin, Dt. Informationsstelle 1941, auch alle fremdsprachigen Ausgaben verboten
  • Der Leidensweg der deutschen Frau – München, Ludendorff 1932
  • Leineweber, Paul Ernst Heinrich: Das lustige Leserlein – Erfurt, Stenger 1942
  • Leitfaden über Dienst am Pferde, Reiten, Fahren, Beschirrung und Bespannung – Göding, Fahr-Ersatz- u. Ausbildungs-Abt. 17 1944
  • Leistung und Zeitfragen. Bericht des Ostmark. Zimmerhandwerks an den großdt. Reichverbandstag des Zimmerhandwerks – Linz, Reichsinnungsverband des Zimmerhandwerks 1939
  • Leonhardt, Heinrich: Mein Helfer, Ratgeber für das Maschinenschreiben… – Darmstadt, Winkler 1941
  • Lettau, Hermine: Wie heißt du? 500 Vornamen u. ihre Bedeutung… – Königsberg, Pädagogische Verlagsgemeinschaft Ostpeußen 1942
  • Leupold, Hans: Die Mehreinkommensteuer – Chemnitz, Leupold 1940
  • Levine, J. Don: Stalin, der Mann von Stahl – Hellerau, Avalun-Verlag 1931
  • Liebenazu, Lore: World-Peace but probity to Germany? (Weltfrieden ohne Gerechtigkeit für Deutschland?) – Halle, 1933
  • Limberger, Fritz: Recht auf Arbeit – Pflicht zur Arbeit – Berlin: Verl. f. Sozialpolitik, Wirtschaft u. Statistik 1935
  • Lindner, Erich: Die deutschen Leistungsprüfungen, ihre Entwicklung und ihre Bedeutung für die deutschen Leibesübungen – Würzburg, Triltsch 1940
  • Lintl, Martin: Flucht aus dem Kloster – Berlin, Dt. Verl. f. Politik u. Wirtschaft 1939
  • Loanda, Kurt: Reichssender II meldet… – Berlin, Kuriositäten-Verlag 1937
  • Löhr, Hanns: Ueber die Stellung und Bedeutung der Heilkunde im nationalsozialistischen Staate – Berlin, Die Medizinische Welt 1935
  • Loewe, Busso: Das ABC des deutschen Heiden – Erfurt 1935, Thiel & Böhm
  • Löwe, Karl F.: Flugzeugortung – Berlin, Voickmann 1936
  • Lohkamp, Albert: Inhalt und Bedeutung des Rechts auf Arbeit in Vergangenheit und Gegenwart – Würzburg, Triltsch 1939
  • Lohmann, Heinrich: Nationalsozialismus der Tat in einer Kreditgenossenschaft. 45 Jahre Gütersloher Bank e. G. m. b. H. – Gütersloh, Gütersloher Bank 1937
  • Lohmeyer, Hans: Die Politik des Zweiten Reiches 1870-1918 – Berlin, Neff 1939
  • Lorenz, Heinz: Soldaten fotografieren Frankreich – Paris, Wegleiter- Verl. 1943
  • Luftschutz tut not! – Bochum, Kamp 1937
  • 1000 Worte Luftschutz – Berlin, Reichsluftschutzverband 1938
  • Die wichtigsten Luftschutzgebote und ihre Erläuterungen – Berlin, Verl. Gasschutz u. Luftschutz 1939
  • Das Luftschutzgesetz vom 26. Juni 1935. Sämtliche Ausgaben verboten.
  • Lange, Werner: Abrüstung der Flotten – Leipzig, Detke 1934
  • Plümer, Friedrich: Das britische Weltreich – Dortmund, Crüwell 1938
  • Werkluftschutz Bereich Land Sachsen der Reichsgruppe Industrie. Luftschutz- Merkblatt für die Gefolgschaft von Werkluftschutzbetrieben – Dresden 1939, Frenzel
  • Die Luftschutzpflicht. Göringrede vom 5. Juni 1937, Luftschutzgesetz vom 26. Juni 1935 sowie Durchführungsverordnung u. Ausführungsbestimmungen
  • Lutz, Walter: Was, wo, wie studiere ich? – Würzburg, Triltsch 1940
  • Probleme britischer Reichs- und Außenpolitik – Berlin, Junker u. Dünnhaupt 1939
  • Probleme der Weltpolitik in Wort und Bild. Hrsg. v. Karl Haushofer u. Gustav Fochler-Hauke -Leipzig, Breitkopf & Härtel 1939
  • Prion, Willi: Börsen – wozu? – Berlin, Der Betriebswirt 1939

Das ist nur eine kleine Auswahl der von den Alliierten verbotenen Bücher. Diese Liste umfasste 34.645 Buchtitel, von denen so mancher Buchtitel davon zeugt, dass nicht nur die vermeintlichen alliierten “Befreiungs- Motive” die Zensoren geleitet haben dürften. Die Nazis sollen übrigens in ihrer 12-Jahre- Herrschaft um die 10.000 Bücher indiziert haben. Historisch umfassend gebildete Zeitgenossen können sich die Gründe für diese massiven Buchverbote denken. War doch der Zweite Weltkrieg alles andere als ein Moral-Krieg und konnte unmöglich von einer einzigen Person begonnen worden sein. Das ist eine obsolete Verschwörungstheorie, die bereits an einem Hauch historischer Realität scheitern muss. Oder um es mit den Worten eines der Väter dieses Krieges, Winston Churchill, zu sagen (3.9.1939):

Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.

Hitler war nur ein Vorwand. Zudem Hitler auf demselben Wege zur Macht gelangte, wie nach ihm Saddam Hussein oder Ghaddafi an die Macht gelangen sollten. Der Bombenkrieg wurde am 8.5.1945 beendet. Der Kulturkrieg hält noch immer an, denn der Krieg um die Köpfe ist aus alliierter Sicht längst nicht gewonnen. Eine Rückbesinnung ist jederzeit möglich.

Wer Bücher verbrennt oder verbietet, macht sich immer verdächtig. Denn dann – egal wie viel möglicher Schmarrn auch in ihnen abgedruckt gewesen sein mochte – macht er sich nicht nur unglaubwürdig, sondern zeigt damit jeden, welches Maß und welche Art von “Freiheit” gewährt werden sollen.

Egal welchen Inhalt diese Bücher hatten. Das internationale Recht haben die Alliierten mit ihrer Buchzensur gebrochen. Denn, es ist den Siegern verboten, die Kultur und das Kulturgut des Besiegten zu rauben oder zu zerstören. So etwas nennt sich “Kriegsverbrechen“. Und wie schon eingangs erwähnt, eine sachliche Auseinandersetzung ist so nicht möglich und das Recht auf Informations- und Forschungsfreiheit wird so außer Kraft gesetzt.

Vor was hatten und haben die Alliierten Angst?

Folgende Gruppen von Büchern sollen schon im vorhinein verboten sein, ohne daß die Titel einzeln aufgeführt werden:

• die Schulbücher aus den Jahren 1933-1945 (Ausnahme sollen sein, die Bücher, die während der nationalsozialistischen Regierung im Deutschen Reich erschienen, im Unterricht der Volks-, Mittel- und Oberschulen sowie der obligatorischen Fachschulen benutzten Lehrbücher anzusehen. Schulausgaben deutscher Literatur, Bücher für den fremdsprachlichen Unterricht und den Religionsunterricht, ferner Wörterbücher, Logarithmentafeln, Formelsammlungen und Vorbereitungsbücher für Lehrer fallen nicht unter das generelle Verbot; soweit Bücher dieser Art trotzdem auszusondern sind, werden die Titel derselben einzeln aufgeführt); die Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Kriegsfahrzeugen, in der Regel mit gedruckten Anleitungen versehen; die Dienstvorschriften des Heeres, der Luftwaffe und der Marine; die nationalsozialistische Kleinliteratur, wie Dienstanweisungen für SS., SD., SA., HJ., BDM. usw., Berichte von NS-Dienststellen, KdF-Reiseführer, Einblattdrucke mit nationalsozialistischen Gedichten und ähnliche ohne weiteres als NS-Schrifttum zu erkennende Druckschriften; die Dienstvorschriften des Heeres, der Luftwaffe, der Marine und des Reichsarbeitsdienstes einschließlich der Instruktionen, Vorschriften usw. für militärische Dienststellen,

• die seit dem Weltkrieg 1914-1918 erschienenen Geschichten und Gelegenheitsschriften deutscher Regimenter, Kompanien und sonstigen Truppeneinheiten; die während des Weltkrieges 1914-1918 und in den folgenden Jahren erschienene militärische und militaristische Kleinliteratur wie Ausbildungsbücher für Heeresangehörige, Kriegsberichte, Feldpredigten, Kriegsgedichte und ähnliches Schrifttum; die Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Kriegsfahrzeugen, in der Regel mit gedruckten Anleitungen versehen,

• die Broschüren und Flugschriften über den Versailler Vertrag, soweit sie zu einer gewaltsamen Lösung des Vertrages auffordern;

archive.org über die alliierte Zensur

http://luzifer-lux.blogspot.it/2012/06/34645-buchtitel-wurden-opfer-der.html

 

Ein Kommentar zu “34.645 Buchtitel wurden Opfer der alliierten Büchervernichtung nach 1945

  1. Wenn nicht Hitler, der Nationalsozialismus und die Internierung jüdischer Bevölkerun gsanteile in Auffangslagern den hinreichenden Grund für den 2. Weltkrieg seitens der Alliierten bildete, muß die Frage erlaubt sein, welche politisch hinreichenden Gründe waren es dann:
    etwa die technische, philosophische, musikalische und literarische Geisteskraft in der deutschen Kultur, die in Erscheinung trat und sich weltweit Geltung verschaffte? Immerhin verfügt die Deutsche Sprache über einen Wortschatz von 5,3 Millionen Wörter, die Englische Sprache folgt mit 700 000 Wörtern als zweit größter Wortschatz.
    Wenn man sich den ersten Satz des Johannesevangeliums vor Augen hält: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott..“, läßt sich daraus der Schluß ziehen, daß der ungewöhnlich umfangreiche Wortschatz des deutschen Volkes dieses als solches zum Geistesführer der Weltbevölkerung heranwachsen ließ. Daraufhin weist die Tatsache, daß noch lange nach dem 2. Weltkrieg die wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit Vorliebe in deutscher Sprache abgefasst wurden. War es also blanker Neid, der die Alliierten den Kreuzzug zur Vernichtung des deutschen Volkes und seiner von Gott überantworteter Geisteskraft antreten ließ? Die Büchervernichtung nach dem 2. Weltkrieg weist zwingend darauf hin, gleichfalls die Zurückdrängen des deutschen Volksliedes aus dem Schulprogramm, ferner die Flutung der deutschen Sprache durch Anglizismen und vor allem die Banalisierung der deutschen Vorstellungswelt durch die Hollywoodfilme und die hirnrissigen Comics von den Cowboyheften ganz zu schweigen. Unsere Aufgabe besteht heute also darin, das von den Vätern ererbte Gedankengut von dem Alliierten Schmutz zu befreien, damit dieses uns überantwortete Geistesgut wieder hell aufleuchten kann. Darauf warten die Völker dieser Welt. Friedrich Bode, Pastor i. R.

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