Wo ein Türke ist, ist die Türkei

 

Ankara (DE) – Früher kannte man bei der SED die Parole „Wo ein Genosse ist, da ist die Partei!“.  So sieht man es heute in der Türkei ganz klar auch so, dass dort wo ein Türke ist, auch die Türkei zu sein hat.
So gibt der türkische Vizepremierminister Bekir Bozdag die Parole gegenüber seinen Landsleuten vor. Es gibt keine Zweifel, es geht um Ehre und um Macht und Einfluss. Das Thema Integration fegt der Politiker harsch vom Tisch. Es gäbe kein Integrationsproblem. Der Türke, mit Tonfall des Imperialisten und Landnehmers, führt die türkischen Absichten wie folgt aus:
„Es gibt kein so genanntes Integrationsproblem mehr. Das heutige Problem ist nicht die Integration, sondern die Gleichstellung. Das Problem heute ist die Diskriminierung aufzuheben, Rassismus zu verhindern, Islamphobie zu beseitigen und die Kultur des Zusammenlebens weiterzuentwickeln. Türken sind eine der Gesellschaften, die sich sehr schnell integrieren. Unsere Vorfahren sind ausgewandert ohne die Sprache zu sprechen. Diejenigen, die heute Sprachtests anwenden, haben damals keine Sprachtests gemacht, sondern sich die Zähne angeschaut. Die Ära, in der unsere Bürger über Themen wie Integration sprachen, ist vorbei. Anstatt über die Sprachdefinition ein Thema zu diskutieren, sollten wir die Probleme der Gleichberechtigung auf den Tisch bringen und unsere Rechte einfordern. Das ist viel wichtiger um vorwärts zu kommen!“
Wohin es gehen soll, wird auch nicht verschwiegen. Die Türkei will finanziell profitieren. Schon seit Jahrzehnten wird die türkische Wirtschaft stark von Devisen aus anderen Ländern, dort fehlt dann im Wirtschaftskreislauf das Geld, gestützt. Hätten die Türken nicht schon ungezählte Mengen an Deutscher Mark und Euro in die Türkei transferiert, sähe es dort wesentlich düsterer aus. Seinen Landsleuten macht er Mut, den „Stolz und die Ehre der Türkei“  weiter in die Welt hinaus zu tragen.  Dabei betont er: „Wir sagen, egal wo ein türkischer Bürger ist, die Türkei ist bei ihm!“
Ende 2011 lebten mindestens 1. 607.161 türkische Staatsbürger in der Bundesrepublik. Hinzu kommt noch eine nicht erfasste Zahl an Türken mit Bundespersonalausweis, den sogenannten „Deutschtürken“. Die imperialen Träume der Anhänger des neuen großosmanischen Reiches, welches eben nicht mehr vor Wien aufgehalten wird, sind noch lange nicht ausgeträumt. Durch eine höhere Geburtenrate und Masseneinwanderung (meist in die Sozialsysteme), wächst in ganz Europa die türkische, ganz besonders aber allgemein die muslimische, Gemeinde heran.  Dass diese Gruppen von Anpassung wenig halten, wird oft genug klar. „Unsere Kinder dürfen ihre Sprache, Religion, Kultur, Kunst und Identität nicht vergessen!“, stellt Vizepremierminister Bekir Bozdag fest.
http://deutschlandecho.org/index.php/2012/06/09/turkeithema-integration-ist-vorbei-wo-ein-turke-ist-ist-die-turkei/

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