So fälschen sie jeden Tag!

Gehirn- und Seelenwäsche: so fälschen sie jeden Tag
“Krone” manipuliert Bürgerkriegs-Bilder
Aus zwei Bildern wird eines, um die Lage in Syrien zu dramatisieren: Die Foto-Manipulation der “Kronen Zeitung” bei einem Bild, das den Bürgerkrieg in Syrien wiederspiegeln sollte,
wurde vom Tech-Blog “Gizmodo” international verbreitet.

Letztes Update am 30.07.2012
Die Tageszeitung “Kronen Zeitung” veröffentlichte am Samstag ein Bild aus Syrien, das in Wahrheit aus zwei verschiedenen Bildern bestand und geschickt via Photoshop manipuliert wurde. Es zeigt eine Familie mit Baby vor den zerbombten Schluchten von Aleppo in Syrien. Tatsächlich stammen beide Bilder aus Syrien, aber die Familie wurde ursprünglich nicht vor den zerbombten Schluchten abgelichtet, sondern im Ort Aleppo und zwar vor einer Hauswand. Das Original-Bild dazu stammt von der Fotoagentur EPA, das Bild von den zerbombten Schluchten von Reuters oder AFP.

Quelle und weiter als PDF: Kurier_Kronen Zeitung_Syrien_Krieg_Bilder_Fälschungen

https://terragermania.wordpress.com/2012/07/31/so-falschen-sie-jeden-tag/

Wollen wir diesen Weg wirklich bis zum bitteren Ende gehen?

Michael Morris

Immer mehr Europäer kaufen ihre Lebensmittel nicht mehr in Supermärkten, sondern klauben sie heimlich nachts aus den Mülltonnen hinter den Geschäften. Sie haben nicht mehr genügend Geld, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Immer mehr Europäer schlafen auf der Straße, weil sie ihre Arbeit und damit auch ihr Zuhause verloren haben. Wir sprechen hier von teils hoch gebildeten Menschen, die bis vor Kurzem noch mitten im sozialen Leben standen.

In Spanien liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei über 25 Prozent, bei den unter 25-Jährigen sogar bei mehr als 52 Prozent! In Griechenland ist die Lage noch dramatischer. In beiden Ländern flüchten Menschen aus den Großstädten zu Verwandten aufs Land. Akademiker arbeiten als Erntehelfer. Wer kann, verlässt sein Heimatland ganz. Die Euro-Einführung war schlichtweg ein Desaster, ein

ökonomischer Amoklauf. In den letzten zehn Jahren sank sowohl der Lebensstandard als auch die Lebenserwartung der Europäer dramatisch, aber Politiker sind per se nicht dazu bereit, Fehler einzugestehen. Wenn ein Weg einmal eingeschlagen wurde, dann wird er bis zum bitteren Ende weitergegangen.

Zehntausende von Spaniern und Griechen strömen derzeit nach Deutschland, in der Hoffnung auf Arbeit. Das soziale Gefüge ist in weiten Teilen Europas bereits völlig auseinandergebrochen. Millionen weiterer Europäer werden in den kommenden Monaten obdachlos sein und verarmen. Wir sitzen auf einem Pulverfass. Die Parallelen zu den 1930er Jahren sind unübersehbar. Die Geschichte wiederholt sich, während die meisten von uns wie kleine Hamster weiter brav in ihren Rädern laufen und darauf hoffen, dass alles irgendwie besser wird. Aber das wird es nicht. Nicht von allein.

Die einzelnen Staaten können ihren Bürgern nicht mehr helfen, weil das Geld dafür fehlt! Warum es fehlt? Weil alles Geld an die Banken geht − Geld, das die Bürger in den zurückliegenden Jahren erwirtschaftet haben, das ihnen aber vom Staat in Form von Steuern und Abgaben weggenommen wurde, um es hirnlos den superreichen Bossen der Banken und Großkonzerne in den Rachen zu werfen, also jenen Menschen, die bereits seit Langem ihre Schäfchen im Trockenen haben. Ich erinnere an die Worte von Mahatma Gandhi: »Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat!«

Am 20. Juli 2012 gaben die Euro-Finanzminister weitere 100 Milliarden Euro für die Rettung spanischer Banken frei. Am selben Tag wurde bekannt, dass mehrere spanische Provinzen zahlungsunfähig sind und keine Gehälter mehr zahlen können. Würde man diese 100 Milliarden Euro statt den spanischen Banken den spanischen Bürgern schenken, dann wären dies mehr als 2.000 Euro pro Spanier, also über 8.000 Euro für eine vierköpfige Familie. Davon könnten sich diese Menschen – es geht wohlgemerkt um Menschen! – lange gesund ernähren. Aber Menschen sind in unserem System bedeutungslos. Also wird in Spanien die Mehrwertsteuer erhöht, was völlig absurd ist, weil die Masse der Menschen ohnehin kein Geld mehr hat. So kann man aus den Bürgern, wie aus einer Zitrone, auch noch den letzten Tropfen Würde herausquetschen. Man presst sie aus und wirft sie weg. Es ist unvorstellbar, was wir mit uns machen lassen. Aber wie meine Großmutter zu sagen pflegte: Gegen Blödheit ist kein Kraut gewachsen!

Weiter hier  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-morris/wollen-wir-diesen-weg-wirklich-bis-zum-bitteren-ende-gehen-.html;jsessionid=8FD3EC0702D541011F257DEB623C1C93

Berliner Ärztekammer: Wegschauen und zuschlagen! – Bitte lesen und weiterverbreiten

von Wolfgang Conzelmann –

Präambel:

Es geht hier um den Fall der versuchten Psychiatrisierung eines Arztes, durch die Berliner Ärztekammer, auf Grund seines politischen Engagements.

Zu meiner Person.

Ich bin niedergelassener Hausarzt in Berlin-Wedding, am Leopold-Platz. Leben und Gesundheit betrachte ich als ärztliches Anliegen, nicht nur als Phrase. Der Beruf des Arztes, ist für mich, in gesellschaftliche Verantwortung eingebunden. Die Gefährdung des Lebens und der Gesundheit, ist sowohl durch Krankheiten, als auch durch Verletzungen gegeben.

Die Aufgabe des Arztes ist, zu heilen, aber auch prophylaktisch, also vorbeugend, zu wirken. Dies ernst nehmend heißt, sich auch für Gewaltfreiheit einzusetzen. In die politische Kategorie übersetzt: Ärztliche Verantwortung bedeutet aktiv sich gegen Krieg und Gewalt auszusprechen. Dies ist meine Sicht als Arzt und Bürger mit demokratischer Gesinnung.

Den Beruf als Arzt und Mensch ernst zu nehmen heißt, aktiv ärztliche Fortbildung wahr zu nehmen, aber auch aktuell die Ereignisse, nicht nur in Deutschland, zu registrieren und kritisch zu hinterfragen.

Aus dieser meiner ärztlichen und menschlichen Ethik heraus, habe ich, unter anderem, die sogenannten Aufstände in arabischen Staaten analysiert. Dort wurde und wird das Völkerrecht brutal gebrochen. Es steht mir nicht zu, diese Staaten zu bewerten ob sie „demokratisch“ (was immer dies sein soll!) oder diktatorisch sind. Es kann auch nicht sein dass „unser Modell der Demokratie“ das Maß für alle Staaten sein soll.

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist das höhere Rechtsgut.

Einige Worte zu Libyen.

Libyen war ein wohlhabender Staat mit vielen sozialen Privilegien.
(Quelle: Wikipedia)

Vor dem Putsch Gaddafis gegen den König, war Libyen das ärmste Land in Afrika. Bei der Betrachtung der „Ereignisse“, geht es nicht um die Person von Gaddafi (den die Nato vom Mob lynchen lies), sondern zu verstehen, was da insgesamt passierte.

Fakt ist, dass es eine massive Einmischung der Nato gab. Unter dem Vorwand einer Flugverbotszone, wurde ein brutaler Luftkrieg gegen das kleine Libyen geführt. Unvorstellbare Zerstörungen und cirka 80 000 Tote, teils durch Natogewalt, aber auch durch rassistische islamistische Fanatiker.

Libyen ist bis heute ohne Frieden. Menschen verachtende Al-Kaida Terroristen – finanziert von Regimes wie Saudi-Arabien etc. – treiben dort ihr Unwesen als bewaffnete Banden.

Nun zu Syrien.

Nach der Zerstörung von Libyen, war Syrien das nächste Land, welches in den Fokus von islamistischen Fanatikern und Nato-Strategen geriet. Diese sogenannten Demokraten und Aktivisten sind die Manövriermasse westlicher Geheimdienste.

Zur systematischen Zerstörung von Zielländern dient die Organisation „Otpor“, gegründet in Belgrad.

Sogenannte „friedliche Revolutionen“, sollen Regimewechsel bewirken. An dem Charakter des „friedlichen Protestes“ ändert sich auch nichts, selbst wenn diese „Aktivisten“ militärisch bewaffnet agieren, oder als Mob ihre Gegner lynchen.

Zu Syrien gibt es beispielsweise ein Video, wo ein Soldat, der regulären syrischen Armee, von diesen „Aktivisten“ an ein Auto gebunden wird und solange durch die Strassen geschleppt wird, bis er tot ist.

Nun ja, das sind die Menschenrechte der Nato. Diese sogenannten Demokraten werden über die Türkei mit Waffen versorgt. Geld kommt aus Saudi-Arabien, Katar etc. Mit 74,9 Millionen für die nächsten drei Monate wollen sie die „sunnitische Opposition“ bewaffnen. Was diese Opposition macht hier ein Beispiel:

Fides: Salafisten wollen Religionskrieg: Kirche in Qusair besetzt und zu salafistischer Basis umfunktioniert!

Die griechisch-katholische Kirche St. Elias in Qusair, in der Nähe der Stadt Homs, wurde von einer bewaffneten Gruppe der syrischen Opposition besetzt, die dort eine Basis errichtet. Wie Fides von Augenzeugen berichtet wurde, stürmten am 13. Juli Männer, vermutlich radikale Islamisten, in die Kirche, zerstörten die Tür, läuteten die Glocken und zeigten eine Missachtung, die unter den lokalen christlichen Führern zu erheblichen Bedenken führte. Statt das Gebäude zu verlassen, nistete sich die Gruppe in den liturgischen Räumen ein und führt jetzt dauerhaft von dort aus alle Aktivitäten durch. Die örtlichen Kirchenvertreter verurteilten den Vorfall und erklärten das Verhalten „inaktzeptabel und respektlos gegenüber einem heiligen Ort“, wie ein Mitglied der Diozöse Homs dem Nachrichtendienst Fides erzählte. Sie haben außerdem einen Appell gestartet, den aktuellen Konflikt „nicht in die Schändung von Tempeln und heiligen Plätzen“ ausarten zu lassen. Fides Quellen bestätigen – wie viele Beobachter seit Wochen argumentieren -, dass es in der Stadt Qusair, südlich von Homs, radikale islamisch-salafistische Gruppen gibt, die „einen Religionskrieg kämpfen wollen“. In der Zwischenzeit sind die wenigen Christen, die geblieben sind – vor allem ältere Menschen, die ihre Häuser nicht verlassen wollten – aus Qusair geflüchtet. Mindestens 1.000 Gläubige sind in den letzten Tagen, nach einem Ultimatum einer bewaffneten Gruppe, aus der Stadt geflohen.

Soweit das Zitat von Fides – Fides ist ein kirchliche Quelle aus Syrien.

Die hiesigen Medien dagegen betreiben Desinformation oder einfach gesagt: Sie verbreiten Lügen, wie die vom Schlächter Assad und Massakern der Syrischen Armee.

Dazu zitiere ich Jürgen Todenhöfer Nahost-Experte von der CSU:

An die syrische Opposition gerichtet schreibt er weiter: „Die radikalisierten Gruppen der Rebellen kritisiere ich, weil sie gezielt Zivilisten töten und diese anschließend als Opfer der Regierung ausgeben. Diese ´Massaker-Marketing-Strategie´ gehört zum Widerlichsten, was ich in kriegerischen Auseinandersetzungen jemals erlebt habe. Ich werfe den radikalen Gruppierungen der Rebellen vor, dass sie sich inzwischen mit El-Kaida-Kämpfern verbündet haben.“

Zusammengefasst:

Es ist für den Bürger schwer, sich in all diesen Konflikten Informationen zu besorgen, die nicht manipuliert sind.

Es geht auch nicht darum, meine Schilderung, als verbindlich für alle, zu betrachten. Aber sie ist Resultat einer intensiven Internet-Recherche.

Da wo die öffentlichen Medien ihre Aufgabe, neutral zu informieren, nicht mehr wahrnehmen, ist der einzelne Bürger gezwungen auf andere Quellen zurückzugreifen. Es ist logisch, dann auch diese Informationen, die mühsam gewonnen wurden, zu verbreiten.

Gewollt ist, dass durch kritisches Denken, jeder sich seine eigene Meinung bilden kann und dieser gemäß auch handelt.

Nun zum Thema Berliner Ärztekammer.

Sie ist eine Berufskammer, die meint eine bestimmte Ethik und Moral zu haben.

Zitat aus dem Berliner Kammerblatt: Wiesing, seit 2002 Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Uni Tübingen, meint: “Wir wollen Menschen helfen. Moral ist also der Beginn von Medizin.” Gleichzeitig wies er auf die legitimierende und vor allem die limitierende Funktion der Moral ein: “Ärzte müssen in vorgegebenen Grenzen handeln.” Jonitz bedankte sich für diesen ausgezeichneten Vortrag zum “inneren Kompass des Arztes”, wie er es nannte. Na soweit das Zitat.

Da sollte man doch meinen, dass Funktionären in dieser Ärztekammer, auch zumutbar ist, sich mit der konkreten gesellschaftlichen Realität auseinander zu setzen, gemeint ist Gewalt und Krieg wo auch immer.

Erstens gibt es tatsächlich Menschen, die Anteilnahme am Leben anderer empfinden. Sie leiden unter diesen mörderischen Auseinandersetzungen. Auch gibt es in Deutschland Menschen aus Syrien, die Angehörige dort haben. Auch hier gilt unsere Anteilnahme.

Dieses Leid zu verhindern ist nicht daran gebunden, ob die Ärztekammer ein politisches Mandat hat, also offiziell legitimiert ist Statements abzugeben.

Unabhängig davon betrachte ich die Kammer und deren Mitglieder als Multiplikatoren.

Die Mitglieder der Ärztekammer hatten durch die E-Mails die Möglichkeit sich ein konkretes Bild zu machen, von dem mörderischen Geschehen im Nahen Osten.

Jeder einzelne von Ihnen, wäre in der Lage, als Multiplikator zu fungieren, also in seinem Lebens- und Wirkensfeld aktiv zu werden. Sowohl privat ansprechend, z.B. nach dem Ende einer Konferenz oder Besprechung, welcher Art auch immer.

Davon unabhängig, kann die Kammer eine Erklärung abgeben und diese veröffentlichen, sei es im Kammerblatt oder in anderen Medien.

Wir nannten dies früher: Regelverstoß, will meinen, wenn eine Sache wirklich wichtig ist, dann spielen formale Zuständigkeiten keine Rolle, vielmehr geht es darum Aufmerksamkeit zu erregen, wie auch immer.

Es geht nicht darum, dass die Ärztekammer die obigen Einschätzungen teilt, sondern darum, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen und Menschenleben zu retten.

Was aber macht die Kammer?

Sie ignoriert sämtliche E-Mails von mir. Es kommt Null Reaktion auf all die Infos, weder Zustimmung noch Ablehnung einfach nichts.

Diese E-Mails sind Infos von unterschiedlichen Quellen, die allerdings im Widerspruch stehen, zu der hier von den Staatsmedien verbreiteten Irreführung.

Diese E-Mails wurden im Zeitraum März 2012 versandt. Der Inhalt war informativ, Texte, Bilder und Videos.

Inzwischen sind viele der damaligen Desinformationen, als Lügen entlarvt. Und jetzt hat die Ärztekammer tatsächlich reagiert allerdings wie!!

Wie reagiert die Kammer?

Nach drei Monaten des Schweigens, dringen, am Freitag den 6 Juli 2012, in den Morgenstunden, mitten in der vollen Sprechstunde, zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes in meine Praxis ein, ohne sich namentlich oder in ihrer konkreten Funktion vorzustellen!!

Sie verlangen kategorisch mich zu sprechen. Ich war mitten bei einer Blutentnahme. Da sie diese Situation wohl selber unangebracht fanden, warteten sie, bis ich mit dem Patienten fertig war. Das Wartezimmer war voll.

Im Arztzimmer wurde mir eröffnet, ich hätte doch E-Mails an die Kammer geschickt, so als ob gleich der dritte Weltkrieg ausbrechen würde, warum ich dies getan hätte und es wäre doch sinnvoller gewesen diese E-Mails an das Außenministerium zu schicken.

Die Kammer wäre doch gar nicht zuständig.

Aha – das also ist der Zustand in diesem Lande – dass man solcherart Besuch bekommt. Dann erzählte mir einer von den beiden, dass er selber in Syrien gewesen wäre und dies wäre ein diktatorisches Regime. Aha Experte. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass dieser Besuch in Syrien vor zehn Jahren statt fand.

Danach Themawechsel: Jetzt wurde ich gefragt, wo ich denn die Spritzen entsorgen würde und womit ich denn die Liege desinfizieren würde.

Also da hat die Kammer diese Leute geschickt, um mir am Zeug zu flicken!

Nachdem diese „handfesten Dinge“ beantwortet waren, meinte dann die Ärztin vom sozialpsychiatrischen Dienst, ob es hier nicht irgendwie nach Cannabis riechen würde. Ist doch bemerkenswert, was manche Menschen so riechen. Selbstverständlich ist auch diese Wahrnehmung von der Qualität, die das gesamte Unternehmen kennzeichnet.

Immerhin wurde mir ehrlich geantwortet: Auch sie, die beiden vom Gesundheitsamt, hätten keine einzige E-Mail gelesen, kamen aber als geschickte Lakaien mich auf meinen Geisteszustand zu untersuchen. So ist das in diesem unserem Lande.

Nun kündige ich an, ein Protokoll zu schreiben und mir die Personalien der beiden zu erfragen.

Ich erlaubte mir auch auf die Situation der wartenden Patienten hinzuweisen, was dann immerhin zu der Einsicht führte, wir könnten ja einen Folgetermin im Gesundheitsamt vereinbaren.

Beim Gehen dann noch die Frage: Ob ich mich in den 70iger Jahren politisch auch schon so verhalten hätte. Ich bestätige, dass ich nicht Joschka Fischer wäre, klar, was damit gemeint ist.

Resümee

Es geht nicht um die Richtigkeit meiner Meinung zu Syrien etc. Es geht auch nicht darum zu beurteilen, ob dort eine Demokratie oder Diktatur besteht.

Es geht allerdings darum, die dortige Gefahrensituation zu erkennen, für die Bevölkerung und auch für die Entwicklung, hin zu noch mehr Gewalt und Krieg.

Es dient auch nicht dem Frieden, wenn westliche oder andere arabische Staaten den Konflikt schüren, indem sie Waffen liefern, Soldaten ausbilden und indem hier bei uns eine Desinformationskampagne geführt wird.

Es ist legitim und berechtigt hier Öffentlichkeit zu schaffen. Das Verhalten der Berliner Ärztekammer entlarvt sich, durch deren Reaktion, als nicht dem Frieden verpflichtet, auch nicht der kollegialen Diskussion verpflichtet, sondern im Gegenteil, durch Ignoranz des Inhaltes der E-Mails und letztendlich durch aggressives und feindliches Verhalten ohne Rechtsgrundlage.

Es ist insgesamt hinterhältig, weil eben wie gesagt, ein Gespräch in keinster Weise, weder abklärend noch lernend stattfand. Es wurde stattdessen eine andere staatliche Stelle beauftragt, hier der sozialpsychiatrische Dienst, sowie die Hygiene! Abteilung des Gesundheitsamtes.

Dies kann nur als offen feindseliges Verhalten verstanden werden.

Dafür spricht auch das unangemeldete Auftauchen in der vollen Sprechstunde, nach einer Latenzzeit von cirka 2 Monaten. Ein solches behördliches Verhalten, kann ja bestenfalls, mit Gefahr im Verzuge erklärt werden. Aber welche Gefahr denn bitte schön??

Offensichtlich ist die engagierte ärztliche und demokratische Haltung eines Arztes, der Ärztekammer suspekt.

Die menschenverachtende und kriminelle Kriegstreiberei auch des deutschen Außenministeriums (http://www.stern.de/politik/ausland/angriff-auf-tremseh-galt-wohl-vor-allem-rebellen-1857901.html ) wird durch Schweigen gedeckt, jeder Widerstand dagegen ist für diese Kammer, nicht Ausdruck von Meinungsfreiheit, sondern wird als psychopathologisch diffamiert.

Die Repression der Kammer zielte auch auf wirtschaftlichen Schaden ab. 5 Patienten waren nicht bereit, so lange zu warten und sind dann gegangen.

Nach alledem stellt sich die Frage, nach der Existenzberechtigung einer solchen Kammer, die sich durch Zwangsmitgliedschaft finanziert. Weitere Schlussfolgerungen überlassen wir dem politisch gebildeten Leser.

Solidarität ist gefragt. Bitte weiter verbreiten, bitte Kontakt aufnehmen.

Ich/ wir verurteilen das Vorgehen der Berliner Ärztekammer!

Unterschrift:

Name                      Vorname           Anschrift                      Kontakt

Wolfgang Conzelmann,
Luxemburger Str. 33,
13353 Berlin,
Telefon: 030/4617923

E-Mail: Conzelmann-Arzt@gmx.de

Spenden bitte auf dieses Konto:
Berliner Volksbank, BLZ 100 900 00
Konto Nr.: 2004158000 Stichwort: Frieden

http://www.politaia.org/wichtiges/berliner-arztekammer-wegschauen-und-zuschlagen-%E2%80%93-bitte-lesen-und-weiterverbreiten/

Wo endet der Rechtsstaat, wo beginnt der Polizeistaat?

ROBIN WOOD Aktivistin wegen Ankettaktion vor Gericht

Am heutigen Montag, den 30.07.2012 wurde im Saal 2 des Amtsgerichts Stuttgart ein weiteres Schauspiel in der Reihe „Stuttgarter Gerichtsdramen“ gegeben. Auf dem Programm stand an diesem sonnigen Nachmittag das Stück „Recht ist, was der richtigen Interessengruppe dient“. In den Hauptrollen: eine ROBIN-WOOD-Aktivistin mit ihrem Rechtsanwalt, ein Staatsanwalt mit Namen Höschele sowie der Amtsrichter Gauch.

Zentraler Gegenstand des Schauspiels ist eine Frage um die Deutung des §113 Strafgesetzbuch: Widerstand gegen Vollzugsbeamte. In diesem Fall noch enger gefasst in der Frage: „wann ist ein solcher Widerstand gewalttätig?“ Hintergrund ist die Räumung und anschließende Zerstörung des Mittleren Schlossgartens in Stuttgart am 15. & 16. Februar diesen Jahres. Um diese Untat zu verhindern hatten sich in jener Nacht mehrere hundert Parkschützer_innen im Schlossgarten versammelt, einige Aktivist_innen hielten Bäume besetzt. In unserem Fall nun hatte sich die ROBIN WOOD-Aktivistin in einigen Metern Höhe an den Baum gekettet, um diesen zu schützen.

In einem wenig fesselnden Prolog wurde der Tatvorwurf verlesen und durch Befragung des Richters einige biographische Details aus dem Leben der Angeklagten vor dem Publikum ausgebreitet. Beendet wurde die Einführung ins Stück mit der Frage nach den Motiven der Angeklagten für deren Schilderung Ihr in Form einer Einlassung Zeit und Raum gewährt wurde.

Erste Reaktionen im mit rund 50 Zuschauern überfüllten Saal entstanden, als es um eine mögliche Zeugenvernehmung ging. Unser Amtsrichter erzielte große Heiterkeitserfolge bei seinem Bemühen, die Vernehmung eventueller Zeugen aus den Reihen der Polizei zu vermeiden. Schnell wurde klar warum. Einer, eigentlich der Einzige, der als Zeuge der Staatsanwaltschaft in der Lage gewesen wäre, möglicherweise etwas halbwegs Sinnvolles beizusteuern, war im Urlaub. Ein anderer konnte trotz intensiver Recherche nicht gefunden werden. Ein weiterer blieb überhaupt unbekannt.

Bevor das Stück jedoch Züge einer allzu seichten Komödie annahm, traten ein weiteres Mal Richter, Staatsanwalt sowie der Verteidiger vor das lebhafter gewordene Publikum um die Frage des Gewaltvorwurfs eingehender zu erörtern. Eine besonders interessante Deutung des Gewaltbegriffs traf hierbei Amtsrichter Gauch indem er bereits die objektive Verzögerung der Maßnahmen zur Räumung des Schlossgartens als Gewalt definierte. In diesem Zusammenhang sollte sich in naher Zukunft ein juristisches Seminar mit der Frage beschäftigen inwieweit Wartende in beispielsweise Supermarktschlangen Anspruch auf Schmerzensgeld oder eine andere Art von Entschädigung haben. (Achtung: Sarkasmus!) Endgültig zum Publikumsliebling avancierte der Amtsrichter jedoch mit dem Hinweis, dass in besagtem Baum Fledermäuse und auch der berühmte Juchtenkäfer beheimatet gewesen wären und diese durch die Besetzung seitens der Aktivisten ebenfalls Gewaltopfer geworden sind. (Eine Annahme, die durch ein entsprechendes Gutachten des BUND bereits widerlegt werden konnte). Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Besetzung des Baumes den Tieren im Zweifel wohl weniger geschadet hat als das anschließende Fällen und Schreddern durch die Schergen der Deutschen Bahn.

Zum Abschluss durfte zunächst der im Laufe des Stücks doch eher blass gebliebene Staatsanwalt noch einmal zu einem Vortrag anheben. Jedoch gelang es ihm nicht mehr, den eher negativen Eindruck der aus seinem bisherigen Auftritt entstanden war, wettzumachen. In seinem Beharren auf dem Vorwurf des gewalttätigen Widerstands und der gleichzeitigen Schilderung der Unmöglichkeit für die Angeklagte, sich selbstständig aus der Ankettung zu lösen, entging ihm der offenkundige Widerspruch in seinen Ausführungen.

Somit gehörte der letzte Auftritt dem Rechtsanwalt dem es gelang einige zentrale Punkte noch einmal hervorzuheben:
– Die Kriminalisierung der Gegner_innen des steuerfinanzierten Immobilienprojekts Stuttgart 21 soll fortgesetzt werden.
– Die Kategorisierung von passivem Widerstand als Gewalt markiert den Übergang von einem Rechtsstaat zu einem Polizeistaat…
– In §113 StGB ist ausdrücklich von Drohung oder Gewalt die Rede – beides fand nicht statt. Um den Vorwurf der Gewalt aufrecht zu erhalten bedarf es eines Opfers, das es aber nicht gibt.
– Auch Widerstand wurde nicht geleistet, denn durch die Ankettung war die Angeklagte nicht in der Lage sich zu befreien sondern vielmehr zu völliger Passivität gezwungen – damit aber auch nicht in der Lage überhaupt irgendetwas zu leisten, schon gar keinen Widerstand!

Nach einer kurzen Beratung verkündete das Gericht dann das Urteil: 30 unentgeltlich zu leistende Arbeitsstunden. Manche mögen sagen, in Anbetracht des zuerst erlassenen Strafbefehls in Höhe von 90 Tagessätzen ein als vertretbar erscheinendes Urteil. Ein mehr als fragwürdiges Urteil jedoch, wenn man beachtet, dass damit Anketten als Gewalt interpretiert wurde.

https://www.robinwood.de/wordpress/blog/aktion/2012/07/wo-endet-der-rechtsstaat-wo-beginnt-der-polizeistaat/

Nachricht an das Stimmvieh

Die „Mächtigen“ spielen keine Rolle. Sie sind der Mehrheit hoffnungslos unterlegen.
Die eigentliche Macht wird von denjenigen ausgeübt, die die „Mächtigen“
legitimieren. Es sind die vielen Menschen, die in blinder Obrigkeitshörigkeit
ihre Stimme abgeben und anschließend stumm zusehen,
wie in ihrem Namen Leid und Elend verbreitet werden.

Die meisten haben dabei nicht einmal ein ungutes Gefühl dabei.
Viele applaudieren auch noch und verteidigen die Verbrechen,
die Staat und Regierung in ihrem Namen begehen.

Der Philosoph und Freiheitsaktivist Larken Rose sucht schon seit Jahren nach den
Ursachen für dieses absurde Verhalten. Er macht das Konzept der Autorität dafür
verantwortlich. Von Kindesbeinen an werden die meisten Menschen dazu konditioniert,
nicht mehr auf ihr eigenes Herz zu hören, wenn es darum geht, zwischen richtig und
falsch zu unterscheiden. Als erwachsene Menschen bezeichnen sie diejenigen,
die sich blind beliebigen Autoritäten unterordnen als „gute Menschen“.

Und dafür dass sie selbst zu solchen werden können, ist ihnen jedes Mittel recht
vor allem gegen diejenigen vorzugehen, die für wahre Freiheit eintreten.

Larken Rose fasst es in einem Satz zusammen:

Das Problem sind nicht die Regierungen und die Politiker,
sondern es sitzt zwischen deinen Ohren.“

Welt ohne Filter

Mitten in der Urlaubszeit hat die Ratingagentur Moody’s angedroht,
nicht nur den EFSF und den ESM abzuwerten, sondern auch Deutschland
und einige seiner Bundesländer.

Spätestens damit ist auch unser Land ins Visier der Spekulanten & Heuschrecken
geraten. Doch der globale Finanzapperat steht mit dem Rücken zur Wand, weil
mittlerweile jeder weiß, wie bankrott dieses System ist. Eben deswegen müssen
immer größere Hilfsgelder für Banken her, finanziert mit dem Blut der Bürger,
in Form von Sparpaketen.

Doch es kann und wird niemals funktionieren, am Ende dieses Weges wartet Chaos,
Hyperinflation und soziales Elend. Aus dieser Erkenntnis heraus mehren sich die
Befürworter eines Trennbankensystems, und das aus Ecken,
wo man es am wenigsten erwartet hätte.

NSU/Dönermorde Beate Zschäpe war Agentin des Verfassungschutzes

NSU und RAF – die Geheimdienstzwillinge

Von Jürgen Elsässer

Die fließenden Übergänge zwischen Nationalsozialistischem Untergrund (NSU) und Verfassungsschutz sind das  brisanteste innenpolitische Thema in diesem Sommer. Der Versuch einer Schadensbegrenzung, wie er letztes Jahr mit der Formel „Brauner Terror, blinder Staat“  (ZDF-Spezial ) versucht wurde, ist unter der Wucht der neuen Fakten zusammengebrochen. Wer da noch von „Blindheit“ spricht, verharmlost. Dafür haben zu viele Geheimdienstleute die NSU unterstützt. Allein dass dessen Führungsfrau Beate Zschäpe noch während ihrer Flucht im letzten November Anrufe aus dem sächsischen Innenministerium bekam, spricht Bände.

Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass altlinke Theorien wie die  vom „faschistischen Staat“ derzeit Konjunktur haben.  Den entscheidenden Fehler dieses Ansatzes erkennt man erst, wenn man einen Schritt zurück tritt und das ganze Panorama betrachtet. Dazu gehört, dass zeitgleich zu den Aufdeckungen rund um die NSU eine ganz ähnliche Geheimdienst-Steuerung des linken Terrorismus gerichtsnotorisch wurde – leider ohne dass eine breitere Öffentlichkeit davon Kenntnis nahm.

Es geht um einen Prozess, der Anfang Juli in Stuttgart-Stammheim zu Ende ging. Verhandelt wurde der Mord am damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seinen Begleitern, begangen am Gründonnerstag des Jahres 1977. Das Verfahren war erst 2010 eröffnet worden, nachdem der Sohn des Erschossenen, Michael Buback, in eigener Anstrengung Spuren verfolgt und veröffentlicht hatte. Demnach seien in früheren Urteilen die Falschen für diese Tat verantwortlich gemacht worden, in Wirklichkeit  habe das RAF-Mitglied Verena Becker die tödlichen Schüsse abgefeuert. Im Prozess ergab sich ein verblüffender Frontenwechsel: Die Bundesanwälte, die eigentlich die Klage gegen eine Terrorverdächtige hätten voranbringen müssten, schlossen sich mit der Verteidigung gegen den Nebenkläger Buback zusammen. Logisch, dass Frau Becker da nichts zu befürchten hatte und de facto freigesprochen wurde.

Diese „schützende Hand“ des Staates über die Verdächtige hatte es schon am Tattag 1977 gegeben, wie der Sohn des Ermordeten recherchiert hat. Sage und schreibe 27 Zeugen hatten eine Frau, und das konnte nur Verena Becker gewesen sein, als Todesschützin erkannt – aber keinem einzigen davon wurde sie gegenübergestellt. Dass man die Tatwaffe und Werkzeug des Tatfahrzeugs, einer Suzuki, bei Frau Becker gefunden hat, dass ihre Haare im Motorradhelm sichergestellt wurden – alles das hat  ihr nicht geschadet. Bubacks Schlussfolgerung ist zwingend: Sie wurde gedeckt, weil sie für den Geheimdienst gearbeitet hat. Der RAF-Chronist Wolfgang Kraushaar fasst das im Abgleich mit den aktuellen NSU-Erkenntnisse in der Formel zusammen, Verena Becker sei „die Beate Zschäpe von links“ gewesen.

Warum sollten Staatsorgane aber Staatsfeinden, sei es von links oder von rechts, beim Morden helfen? Die einfachste Erklärung: Weil sie dadurch mithelfen können, die gesamte Linke oder die gesamte Rechte unmöglich zu machen. Die damalige Mordbrennerei der RAF diskreditierte alle kommunistischen Gruppen,  die spätere der NSU fällt heute auf alle nationalen Strömungen zurück. Dass sich der Focus verschoben hat, könnte mit den Interessen der USA zusammenhängen: In den siebziger Jahren kam der Antiamerikanismus von links, während die Rechte NATO-treu war. Heute hat Die Linke, wie Gregor Gysi dem US-Botschafter laut Wikileaks anvertraute, mit den USA nur noch ein Problem wegen Afghanistan, und das ist bald ausgestanden. In Puncto Libyen, Syrien und Iran aber gibt sie ihren Protest nur noch brav zu Protokoll – während die Rechten zunehmend diese Kriege auf die Straße gehen. Dass dabei die Neonazis den Ton angeben können, während vernünftige Menschen entsetzt zu Hause bleiben, hängt auch damit zusammen, dass unter den Radikalinskis genügend V-Leute sind, die die Irren munitionieren. 

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/07/30/beate-zschape-nsu-war-agentin-neu-in-compact-82012/

 

WikiLeaks – Geheimnisse und Lügen – Julian Assange und seine Enthüllungsplattform WikiLeaks

Bekannt wurden Julian Assange und seine Enthüllungsplattform WikiLeaks schlagartig, als sie brisante Akten aus dem Irak-Krieg, geheime Dokumente über den internationalen Militäreinsatz in Afghanistan und vertrauliche Informationen von US-Diplomaten über ausländische Politiker publik machten und damit Skandale auslösten.

Assange galt fortan als Held der Pressefreiheit. Doch seit in Schweden, aufgrund der Anschuldigung zweier sexueller Vergehen, gegen ihn ermittelt wird, ist ein Schatten auf den strahlenden Helden gefallen.

Der Dokumentarfilm zeigt unter anderem das erste Interview mit Julian Assange, seit er mit elektronischer Fußfessel unter Hausarrest steht.

Hochgeladen von  am 17.02.2012

Medienmüll zur Zerstörung von Wikileaks: ZDF/arte-Doku feuert aus allen Propaganda-Rohren.

Ein Artikel von Gerd R. Rueger bei theintelligence.de – Endlich die erste Filmkritik im deutschen Web, die den Namen Kritik auch verdient.

Die Doku “Wikileaks – Geheimnisse und Lügen” beginnt mit reißerischen Thesen zu hektischen Videoschnipseln: „Der größte Geheimnisverrat der Geschichte!“(Julian Assange auf einer Pressekonferenz sagt: „Hier geht es um die Wahrheit!“) “In seinem Sog fallen Diktatoren, werden Verfehlungen aufgedeckt und eine Supermacht gedemütigt”. Dann fragt die Doku bedeutungsvoll aus dem Off: “Macht das Verhalten eines einzelnen Mannes aus dem Triumph ein Desaster?”

Diese Frage wird Patrick Forbes am Ende zum Ergebnis der Doku gemacht haben (1). Er bietet dafür ein nach allen Regeln der Propaganda-Kunst ausgefeiltes Filmmachwerk auf: Schon Josef Goebbels wusste, professionelle Propaganda darf nicht als Meinung oder Kommentar auftreten, sondern sollte als scheinbar reine Meldung durch Auswahl die Tendenz vorgeben (2). Daran hält sich die Doku – und ihre Auswahl hat es in sich. Das im Vorfeld hochgejubelte neue Interview mit Assange wird zerhackt und in kleinen Happen zwischen suggestive Filmschnipsel geschnitten. Am Ende hat man nichts Neues erfahren, aber fast alle Vorwürfe gegen Wikileaks wurden wieder aufgewärmt, kritiklos als Wahrheit aufgetischt und Assange als Buhmann angehängt. Etablierte Medien feiern die Doku begeistert, z.B. Spiegel-Online freute sich:

Weiter hier  http://lupocattivoblog.com/2012/07/30/wikileaks-geheimnisse-und-lugen-julian-assange-und-seine-enthullungsplattform-wikileaks/