Schneller sterben: Athen dreht Sterbeklinik den Strom ab

Es sind häufig die kleinen Meldungen, die aufhorchen lassen.
Nachfolgend eine aktuelle Auswahl kaum zu glaubender Nachrichten.

Da stellt die staatliche griechische Elektrizitätsgesellschaft
der Athener Sterbeklinik den Strom ab, weil (zu Unrecht erhobene)
600 Euro Immobilienabgabe nicht bezahlt worden waren. Patienten
sterben, aber es ist aus Sicht der Stromanbieter ja eh eine Sterbeklinik.

Man kann sich im fernen Deutschland kaum vorstellen, wie sehr die Wut der Griechen vor dem Hintergrund solcher Meldungen,
die eben kein Einzelfall sind, hochkocht.

Überall in Europa kocht die Wut der Bürger hoch. Der Informationsdienst
Kopp Exklusiv berichtet regelmäßig über diese Entwicklung. In Spanien fordern
wütende Bürger bei den Demonstrationen jetzt erstmals die öffentliche Hinrichtung
von Politikern. Volksvertreter, die das Volk ständig treten, sollen künftig getötet
werden. Und in Island werden jetzt sogar Kopfgeldjäger engagiert.

In Deutschland werden unterdessen mehr als eine Million Menschen von der Tafel-Bewegung
mit Lebensmitteln versorgt. Und der Fiskus langt kräftig zu. Da hat ein Bäcker Brot
an die Tafeln gegeben – und dafür muss er nun kräftig Steuern nachzahlen.
Hätte er das Brot in den Abfall geworfen, dann wäre das aus Sicht deutscher
Finanzbeamter in Ordnung gewesen. So etwas schürt Wut beim Bürger.

Quelle : Kopp Exklusiv

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