Sowjetunion machte Deutschland ein Friedensangebot (Stalin-Note)

Im März 1952 machte die Sowjetunion Deutschland ein Friedensangebot (Stalin-Note), wobei der Vertragstext dem Deutschen Volk in den westlichen Besatzungszonen nie vorgelegt oder von der Regierung der BRD nie veröffentlicht wurde. Darin wurde u.a. folgendes angeboten:

1. Volksabstimmung aller Deutschen über Zustimmung zum Friedensvertrag 2. Sofortige Wiedervereinigung 3. Volle Souveränität und Aufbau einer Demokratie 4. Neutralität 5. Akzeptanz der Potsdamer Beschlüsse 6. Abzug aller Besatzungstruppen innerhalb eines Jahres 7. Keine wirtschaftlichen Beschränkungen

Um einen Eindruck zu bekommen, wie dieses Friedensabkommen verfaßt ist und warum die große Mehrheit des deutschen Volkes sich 1952 für den Friedensvertrag mit Beteiligung des Deutschen Volkes bei der Verhandlung entschieden hätte, folgt nun ein Zitat daraus:

„Seit Beendigung des Krieges mit Deutschland sind fast 7 Jahre vergangen. Jedoch hat Deutschland immer noch keinen Friedensvertrag. Es ist gespalten und befindet sich gegenüber anderen Staaten in einer nicht gleichberechtigten Situation. Diesem unnormalen Zustand muß ein Ende gemacht werden…. Der Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland wird für das Deutsche Volk die Bedingungen eines dauerhaften Friedens herbeiführen, die Entwicklung Deutschlands als eines einheitlichen, unabhängigen demokratischen und friedliebenden Staates in Übereinstimmung mit den Potsdamer Beschlüssen fördern und dem Deutschen Volk die Möglichkeit einer friedlichen Zusammenarbeit mit anderen Völkern sichern.“

Der damalige Bundeskanzler Adenauer(CDU), der ja schon 1949 als erster Erfüllungsgehilfe der Westmächte die staatliche Spaltung Deutschlands in BRD und DDRherbeigeführt hatte, wußte natürlich um den starken Wunsch aller Deutschen nach Wiedervereinigung und einen Friedensvertrag. Adenauer wollte jedoch weder die Wiedervereinigung noch einen Friedensvertrag. Als Demokrat wäre er aber dem Deutschen Volk gegenüber verpflichtet gewesen die angebotene Volksabstimmung aller Deutschen darüber entscheiden zu lassen. Wie diese Volksabstimmung ausgefallen wäre, wußte er auch und daß er dann von allen demokratischen Ämtern abtreten gemußt hätte. Deshalb hat Adenauer und die den Betrug mittragende CDU das Deutsche Volk 1952 um die angebotene Volksabstimmung zum Friedensvertrag mit Wiedervereinigung 1952 statt 1990 und Selbstbestimmung mit Neutralität betrogen. Der damalige Oppositionspolitiker im Bundestag Kurt Schumacher (SPD) hat Adenauer deshalb einen Verräter genannt.

Zusammenfassung – Was jeder Deutsche wissen muß – und etwa 99 Prozent nicht wissen

  1. Ohne den Betrug Adenauers CDU wäre Deutschland souverän, neutral, unabhängig.
  2. Ohne Kohls CDU hätte Deutschland eine aufgewertete D-Mark, keinen Euro, keine EU, keine Schulden.

 

https://akivoegwerner.wordpress.com/2012/07/18/sowjetunion-machte-deutschland-ein-friedensangebot-stalin-note/

3 Kommentare zu “Sowjetunion machte Deutschland ein Friedensangebot (Stalin-Note)

  1. Pingback: …zur Erinnerung – Sowjetunion machte Deutschland ein Friedensangebot (Stalin-Note) Im März 1952 | Der Honigmann sagt...

  2. An alle die es angeht,

    Der sogenannte zweite Weltkrieg war die Fortsetzung des ersten Weltkrieges da nur ein Waffenstillstand mit den westlichen Alliierten zum WK I besteht. Mit Russland besteht der Friedensvertrag zum WK I von Brest-Litowski der in den Jahren 1917 / 1918 abgeschlossen wurde.

    Deshalb brauchen wir mit Russland keinen Friedensvertrag !

    Die Haupt-Alliierten des WK I sind demnach Frankreich, Großbritannien und die USA. Das neutrale Land Italien ist im Jahr 1915 der Entente (Bündnis) beigetreten und damit der vierte Alliierte. Diese Länder sind – nach dem Völkerrecht – nach fast 100 Jahren verpflichtet den Friedensvertrag anzubieten – wenn die Staatsangehörigen der deutschen Völker / Bundesstaaten diesen Friedensvertrag erbitten. Danach sind wir wieder frei / souverän und alle Verträgen nach 1918 – angefangen mit dem Vertrag von Versailles sind obsolet.

    Alle Staatsangehörige der Bundesstaaten (jeweils vor 1914) wie das Königreich Bayern, Königreich Sachsen, Königreich Thüringen, Königreich Preußen usw. sind aufgefordert bei den Botschaften dieser Länder den Friedensvertrag für den WK I zu fordern. Nur wenn dieser Krieg beendet wird, sind wir wieder frei und können über unser souveränes Land selbst bestimmen.

    Alle Regierungen nach dem Jahr 1918 waren fremdbestimmt und haben die Saat für neue Kriege gelegt.

    Eine kleine Gruppe kann den Anstoß für den Frieden einleiten. Wenn die kritische Masse der Wissenden erreicht wird, kann diese neue Erkenntnis von Bewußtsein zu Bewußtsein vermittelt werden.

    Phase 2 für den Weltfrieden – Verbreitet diese Botschaft !

    Steht auf für den Weltfrieden 2.0

    Gemeinde Neuhaus in Westfalen

  3. Es bleibt unerwähnt, das eben keine “Wiedervereinigung” von Stalin erwünscht war. Ostdeutschland sollte eine Beute der slawischen Raubmörder bleiben, Millionen Deutschen auf Dauer die Heimat weggenommen werden.
    Aber die Geschichtslüge vom “Stalin-Angebot” durchzieht mittlerweile so gut wie jeden Blog der von Putins Geheimdienst dirigierten “Infokrieger”.

    Angeblich bot Stalin den Alliierten und Westdeutschen ein „wiedervereinigtes“ Deutschland an. Allerdings sollte es an der Oder-Neisse – Linie enden, also der in Potsdam gezogenen provisorischen Demarkationslinie entsprechen. Doch Potsdam war ja keine Friedenskonferenz. Das Stalin Angebot war unaufrichtig und wurde zurecht von Westdeutschen und Alliierten zurückgewiesen, die ihn auch daran erinnerten, daß der Status und die Grenzen Deutschlands auf einer Friedenskonferenz zu entscheiden sei, die er, Stalin, bislang immer verhindert habe.
    Dieses Angebot hat er selber nicht ernstgemeint. Er wußte, daß dies der Westen ablehnen mußte, aber der propagandistische Zweck war der, vorzutäuschen, das „Väterchen Stalin“ ja ganz sicher die Einheit Deutschland wünsche…
    Es wäre ja auch völlig unlogisch von Stalin, der eine Friedensverhandlung (mit Grenzfestsetzung) immer verhinderte, plötzlich anzubieten, Deutschland sollte in den 1937er Grenzen wieder entstehen.
    Zudem haben seine Satellitenstaaten DDR und Polen gegen den heftigen Protest des Westens 1950 das sogenannte „Görlitzer Abkommen“ ratifiziert, die eine Verewigung der Oder-Neisse-Linie zum Inhalt hatte
    Eine Friedenskonferenz für Deutschland wurde in den ersten entscheidenden Nachkriegsjahrzehnten IMMER VOM SOWJETISCHEN MACHTBLOCK AUS verhindert !

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