Griechenland: Ein Volk, ein Reich, eine Autobahn

Die Geschichte wiederholt sich. Jetzt erst einmal in Griechenland:
Immer mehr arbeitslose Griechen lehnen die Demokratie ab.
Sie wollen einen Führer, der ihnen hilft. Und was macht die Regierung?

Sie lässt Autobahnen bauen.

In wirtschaftlichen Krisenzeiten schmilzt die Zustimmung der Menschen zur Demokratie
wie Schnee in der Sonne. Das sieht man derzeit auch in Griechenland. Erstaunlicherweise
berichten deutschsprachige Menschen nicht über die verheerenden Umfragewerte für

die Demokratie unter den Griechen. Es liegt wahrscheinlich daran, dass auch im
deutschsprachigen Raum dieZustimmung für jene Volksvertreter, die ihre Völker
demokratisch in den Ruin treiben, im Sinkflug begriffen ist.

Nun sind ja in Griechenland viele Menschen arbeitslos. Und was macht eine bankrotte
Regierung, die Massen von Arbeitslosen von der Straße holen will? Sie lässt die Menschen
erst einmal Straßen bauen, Autobahnen etwa. Die Athener Regierung will jetzt 60.000

Arbeitslose Autobahnen bauen lassen. Wir kennen das aus der Geschichte.

Man muss die Arbeitslosen ablenken.

Zeitgleich schließt man wegen der Finanzknappheit Universitäten und stellt das Militärische
in den Vordergrund. Es gibt jetzt kostenlose Lebensmittelpakete nur für ethnische Griechen.
Zugleich werden Minister und auch frühere Minister von jeweils
40 bis 45 Sicherheitskräften beschützt.

Diese unglaubliche Zahl scheint vor dem Hintergrund des Volkszorns erforderlich zu sein.

Quelle : info.kopp-verlag.de

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