Arbeit macht frei und Nein, dieses Lied singe ich nicht

Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die JF meldete verlor eine junge Radiomoderatorin ihren Arbeitsplatz, da sie sich mit diesem Satz von ihren Zuhörern, während eines Wochentags, etwas flapsig verabschiedete. In den großen Blättern las ich nichts davon, ich habe zwar nicht extra gesucht, vielleicht habe ich es übersehen.

Die junge Frau wurde sofort von ihrer Arbeit befreit, wie auch schon der Pater Sowieso, Lerchenberg, der diesen Spruch benutzte. Das Publikum klatschte damals, eine blieb sitzen. Wer wohl? Unser aller Charlotte. Sie senkte den Daumen, für Lerchenberg bedeutete dies das Aus.

Wie wir alle, mittlerweile, wissen, stand dieser Spruch über dem Eingang einiger KLs, daher darf dieser Spruch auch nicht mehr verwendet werden. Wenn er auch schon in den zwanziger Jahren auf eine Briefmarke aufgedruckt wurde oder in ganz anderem Sinne verwendet wird.
Außerdem ist der Spruch sowieso Blödsinn.
Wieso sollte Arbeit frei machen?
Wieso sollte alles sozial sein was Arbeit schafft?
Es gibt ja noch mehr solcher Weisheiten.

Was dieser Spruch allerdings aufdeckt, ist, die Hysterie die mittlerweile in diesem, nicht mehr unserem, Lande herrscht. Wer diesen Spruch sagt und sei es noch so unschuldig, unbedarft und unwissend, ist draußen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Außer man begeht einen Ehrenmord, schneidet einer jungen Frau die Kehle durch, da sie mit dem nichtpassenden Mann zusammen ist oder sich anderweitig nicht kulturkonform verhält. Da hilft Unwissenheit sehr wohl, wenn man nicht weiß, dass man nicht mehr in den hinteresten Bergen von XY ist und anderswo andere Gesetze und Normen gelten.

Dann gibt es da noch etwas, da darf man zwar, muss aber nicht. Die hochbezahlten Fußballprofis, die Mitglieder der buntesdeutschen Auswahl sind, dürfen die Nationalhymne noch mitsingen, es wird ihnen (noch) nicht zur Last gelegt. Im Sommerloch wird, zur Ablenkung, eine Diskussion darüber geführt, ob die Spieler mitsingen müssen sollen oder nicht.
Mein Standpunkt, sie müssen nicht mitsingen, sie müssen aber auch nicht unbedingt spielen.
Wäre ich für die Aufstellung der Mannschaft verantwortlich, nähme ich mir begeisterte junge deutsche Spieler, die würden die Hymne mit Inbrunst hinausschmettern, anschließend den Rasen pflügen und die deutschen Tugenden hochhalten.
Wenn sie auch verlieren, die Zuschauer hätten ein großartiges, kämpferisches Spiel gesehen. Genau das wäre der Unterschied, die Spielweise, die Moral, denn verlieren tun die anderen auch. Zwar hochgelobt aber trotzdem verloren.
Und der Jogi, ja der gibt sich halt her, die finden wohl keinen anderen. Wie las ich in den letzten Tagen mal, auch die “deutsche” “National”mannschaft gewinnt wieder einmal einen Titel. Da irrte der Kerl, sie hat schon einen “der sichere Ausscheider”. Macht aber nichts, wir lieben euch alle, auf das Mitmachen kommt es an, nicht auf das Gewinnen, jeder bekommt einen Pokal, eine Urkunde und das Wichtigste für euch, viel, viel Geld.

Nachtrag: Wie ich gerade gelesen haben, haben die buntesdeutschen gestern eine Packung erhalten, 100 Gramm von der Groben und der Nichtsänger Ked-sowieso schoß ein Eigentor, verwahrt sich allerdings gegen Kritik, er meinte Eigentore gehören zum Fußball, na ja. Ich würde ihn auch nicht kritisieren, ich würde ihn einfach aus der Mannschaft werfen.

https://deutscheseck.wordpress.com/2012/08/16/arbeit-macht-frei-und-nein-dieses-lied-singe-ich-nicht/

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