Warum Blindmäuse niemals an Krebs erkranken

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Forscher haben erstmals herausgefunden, was die unterirdisch lebenden Blindmäuse immun gegen Krebs macht: Die Erkenntnisse liefern wichtige Anregungen für neue Krebstherapien beim Menschen.

Blindmäuse gehören zu den wenigen Tieren auf der Erde, die niemals an Krebs erkranken. Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden, was diese unterirdisch lebenden Nagetiere immun macht.

Wurden Blindmaus-Zellen durch Chemikalien künstlich zum anomalen Wachstum angetrieben, zogen sie ab einem bestimmten Punkt die Notbremse: Sie setzten Interferon frei, einen Signalstoff des Immunsystems. Dieser löste einen kollektiven Zelltod aus.

Dieser einzigartige Mechanismus habe in kürzester Zeit ganze Zellkulturen ausgelöscht und keine Überlebenden hinterlassen, berichten die Forscher im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

Entartete Zellen werden frühzeitig vollständig beseitigt

Im lebenden Tier sorge dieser kollektive Zelltod dafür, dass entartete Zellen schon frühzeitig vollständig beseitigt würden und verhindere, dass Krebs entstehe.

Die etwa rattengroßen Blindmäuse (Spalax) sind vollkommen an ihre Lebensweise in unterirdischen Gängen und Bauten angepasst:…

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