DPHW – Die Lügen des Radiosenders „MDR Info“

Schilderung des Vorganges

Für den 23. 11. 2012 meldete sich bei einem Bewohner ein „vorgeblicher“ Gerichtsvollzieher an, um Kosten einzutreiben.
Da lt. diesem Bewohner bereits im vorangegangenen Schriftverkehr zum Sacherhalt kein rechtskräftiger Beschluss bei
dem Bewohner vorgewiesen werden konnte, wurden mehrere Personen gebeten, als Zeugen bei der Zwangsmaßnahme
zur Eintreibung der Kosten beizuwohnen.

Beim Eintreffen der Zeugen war der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher bereits vor Ort und zeigte dem Bewohner die
Vorderseite seines Dienstausweises vor. Hier wurde unter den anwesenden Zeugen festgestellt, daß es sich nicht um
einen Amtsausweis handelt, welcher ausschließlich zu hoheitlichem Handeln befugt. Der Bewohner erklärte dem
„vorgeblichen“ Gerichtsvollzieher, daß er wiederholt das bereits ausgesprochene Hausverbot missachtet hat.

Weiterhin wurde festgestellt, daß auf den durch den „vorgeblichen“ Gerichtsvollzieher vorgewiesenen Schreiben,
welche die angebliche Rechtmäßigkeit der Forderung des vorgeblichen Gerichtsvollziehers nachweisen sollten,
eine abweichende Unterschrift zum vorgewiesenen Dienstausweis vorlag.

Hier musste von vorsätzlichem Betrug und weiteren Straftaten zur Erschleichung von Leistungen ausgegangen werden.
Der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher wurde über diesen Sachverhalt und das nicht rechtmäßige Handeln unter Vorgabe
der fehlenden sachlichen Zuständigkeit in Kenntnis gesetzt.

Eine Einsicht zur Widerrechtlichkeit seines Handelns konnte beim „vorgeblichen“ Gerichtsvollzieher wider besseres
Wissen nicht festgestellt werden. Er beharrte auf die Zahlung der vermeintlichen Kosten.

Aus diesem Grund musste beim „vorgeblichen“ Gerichtsvollzieher von vorsätzlicher Plünderung, Erschleichung
von Leistungen, Hausfriedensbruch und weiteren Straftaten ausgegangen werden. Da dies jeweils strafbare Handlungen
sind, wurde dem „vorgeblichen“ Gerichtsvollzieher die vorläufige Festnahme zur Feststellung seiner Personendaten
und der Prüfung zur Rechtmäßigkeit seiner Forderung angetragen.

Für diese Maßnahmen wurde durch einen anwesenden Zeugen das zuständige Polizeirevier telefonisch kontaktiert,
welche die Feststellung der persönlichen Daten und die Rechtmäßigkeit der vorliegenden Unterschriften zur Forderung
des „vorgeblichen“ Gerichtsvollziehers prüfen sollten.

Der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher versuchte sich dieser Prüfung durch Flucht zu entziehen.
Da es sich um ein geschlossenes Grundstück handelte, wurde diese Flucht von zwei Zeugen, welche sich bereits
an der Eingangspforte des Grundstückes befanden, verhindert.

Der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher informierte daraufhin seinerseits die Polizei.
Trotz der Anforderung zur polizeilichen Unterstützung versuchte der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher sich massiv
und unter Anwendung teilweiser körperlicher Gewalt gegenüber den Zeugen vom Tatort zu entfernen.

Da das Fluchtverhalten des „vorgeblichen“ Gerichtsvollziehers auf ein Schuldeingeständnis auf Grund wissentlichen
Fehlverhaltens und dem Wissen um die strafbare Handlung seitens seiner Person hinwies, wurden die Fluchtversuche
durch Festhalten des Herrn von zwei anwesenden Zeugen verhindert.

Dieser vorläufigen Festnahme entzog sich der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher.
Er durchbrach gewaltsam ein verriegeltes Gartentor des Hofes.
Dort wurde er von den inzwischen eingetroffenen Polizeikräften aufgefordert, das Gartengrundstück,
in welches sich der „vorgebliche“ Gerichtsvollzieher geflüchtet hatte, zu verlassen.

Dieser Aufforderung kam der Herr auch nach.
Er weigerte sich jedoch anfänglich weiterhin vehement, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.

Auch dieses Verhalten musste unter den Anwesenden den Eindruck erwecken, daß es sich bei der Maßnahme des
„vorgeblichen“ Gerichtsvollziehers um eine wissentliche Straftat handelte, welche das vorangegangene Handeln
der Zeugen rechtfertigte.

Die Polizeibediensteten nahmen die Daten des „vorgeblichen“ Gerichtsvollziehers und der anwesenden Zeugen auf.
Insgesamt herrschte zu diesem Geschehen eine ruhige und sachliche Atmosphäre.

2 Kommentare zu “DPHW – Die Lügen des Radiosenders „MDR Info“

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