In den deutschen Krankenhäusern droht nach eigenen Angaben ein
Versorgungsnotstand, weil sich Engpässe bei Arzneimitteln häuften. Dies
berichtet die »Berliner Zeitung« unter Berufung auf ein Papier der Deutschen
Krankenhausgesellschaft für das Bundesgesundheitsministerium. Demnach besteht
»die Gefahr, dass bei einer weiteren Verschärfung der Situation die Versorgung
von schwerstkranken Patienten mit den notwendigen Arzneimitteln nicht mehr
sichergestellt« werden könne. Der Zeitung zufolge werden in dem Papier erstmals
belastbare Zahlen zum Ausmaß der Lieferengpässe vorgelegt. Sie basierten auf
einer repräsentativen Datenerhebung bei rund 100 deutschen Kliniken. Von den
Krankenhäusern werden demnach 400 bis 600 verschiedene Arzneimittel
eingesetzt. Mehr…
Dez
15
2012