Mit 25 Prozent ist der Bund aufgrund einer milliardenschweren Staatshilfe an der
Commerzbank beteiligt. Probleme gebe es mit dieser Konstellation aber nicht,
bestätigt Commerzbank-Chef Martin Blessing in einem Interview mit der
Süddeutschen Zeitung. »Wir arbeiten mit der Bundesregierung genauso
professionell zusammen wie mit jedem anderen Aktionär«. Schließlich sei ja sogar
gut, wenn ein börsennotierten Unternehmen »Ankeraktionäre« hat, so Blessing
weiter. An eine Rückzahlung der Staatshilfe denkt man zum jetzigen Zeitpunkt
jedoch nicht. »Wir werden die stille Einlage des Bundes verzinsen, daher gibt es
auch keinen Druck, sie zurückzuzahlen«, sagte Blessing. Letztlich kann die
Commerzbank die Staatshilfen derzeit zum Eigenkapital zählen, was ihr angesichts
der strengeren Auflagen der Aufsichtsbehörden entgegenkommt. Vermutlich 2018
wird die Commerzbank mit der Rückzahlung aber beginnen, da die stille Einlage
des Bundes ab Ende 2017 nicht mehr als Eigenkapital anerkannt wird, so
Blessing. Mehr….
Dez
21
2012