Während Bundesregierung und Opposition im Bundestag Zuwanderung weiterhin
geschlossen als unverzichtbare Bereicherung für Deutschland darstellen, nimmt
die Intensität der Konflikte zwischen einigen Zuwanderergruppen und der
deutschen Gesellschaft stetig zu. Ein Beispiel dafür sind die durch viele
Mitglieder kurdisch-libanesischer Großfamilien erzeugten sozialen Probleme in
Städten wie Berlin und Bremen und Essen, die laut Darstellungen aus Justiz und
Behörden außer Kontrolle geraten seien. Staat und Gesellschaft würden damit
verbundenen Phänomenen wie Gewalt und Kriminalität hilflos gegenüberstehen. In
der Frage der Libanesenklans stoßen hierarchisch organisierte Gruppen mit
ausgeprägtem ethnischem Selbstbewußtsein und starkem familiärem Zusammenhalt,
die sich auf eine große Zahl konfrontationsbereiter junger Männer stützen, auf
eine aus Kleinfamilien bestehende moderne Gesellschaft mit liberalen
Institutionen, die sich gegen diese Herausforderung kaum behaupten können. Mehr…
Dez
21
2012