GEZ : WDR ignoriert Kritik

WDR ignoriert Kritik : Nur 23 Bürger ärgern sich wirklich über Schönenborn

Der Chefredakteur des WDR Fernsehens, Jörg Schönenborn, hat die GEZ als eine „Demokratie-Abgabe“ bezeichnet .

Die Aussage hat zu einer Welle der Empörung geführt. Weil die meisten Deutschen keine öffentlich-rechtlichen
Fernsehsender betreiben, wurde der Protest im Internet geäußert.

Den WDR lassen die Vorwürfe keinesfalls kalt: Vom deutschen Steuerzahler entlohnte Mitarbeiter des Senders
beschäftigen sich offenbar akribisch mit den Kritikern – und kommen zu einem erstaunlichen Ergebnis.

Die Welt berichtet: „Aus WDR-Kreisen erfuhr die ,Welt‘, dass auf Schönenborns Text rund 1000 Kommentare direkt
an den WDR gegangen seien. Bei genauer Betrachtung zeige sich allerdings, dass diese Kommentarbeiträge von nur
230 Nutzern geschrieben worden seien, von denen etwa ein Zehntel acht oder mehr Beiträge geschrieben hätten.“

Wenn man also den „Zählungen“ des WDR glauben möchte, sind es in Deutschland gerade mal 23 Leute, die sich wirklich
über die Überhöhung der GEZ als Fundament der Demokratie aufregen. Wie der WDR eigentlich „genau beobachtet“,
wer welchen Kommentar geschrieben hat und wie das verifiziert wird, ist eigentlich auch eine interessante Datenschutz-Frage.

Eigentlich kann dies nur geschehen, indem man die IP-Adressen der Nutzer speichert und vergleicht.
Solche Akribie mag manchen Privatsphären-Fanatiker aufregen – im Dienste der Erhaltung der deutschen Demokratie sollte
man jedoch den Fleiß und den unbedingten Einsatzwillen der WDR-Mitarbeiter würdigen.

Mit dieser Zählweise muss man geradezu zwangsläufig zu dem Schluss kommen, den Jörg Schönenborn der Welt referiert:

„Zum Ton in den Internetforen ist zu sagen, dass wir ein Land mit verschiedenen Öffentlichkeiten sind.
Im Internet können sich ganz unterschiedliche, mitunter auch kleine Gruppen Gehör verschaffen.“ Schönenborn selbst sagte,
dass der WDR, anders als die 23 Kritiker im Internet, über „repräsentative Umfragen“ verfüge, denen zufolge der WDR „
bei den allermeisten Menschen in Nordrhein-Westfalen ein sehr hohes Renommee“ genießt. Für den Mann, der stets die
Tausendstel-Prozentpunkte bei Wahlen verliest, ist das eine recht vage Aussage.

Überhaupt sieht Schönenborn vor allem ein großes Mißverständnis:

„Meine Formulierung von der Rundfunkgebühr als ,Demokratie-Abgabe‘ möchte ich keinesfalls als Selbstüberhöhung
verstanden wissen. Im Gegenteil, ich sehe uns bei unserer Arbeit vielmehr in einer dienenden Funktion gegenüber
der Demokratie und der Gesellschaft.“

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

5 Kommentare zu “GEZ : WDR ignoriert Kritik

  1. Jeder Sender ist sein Geld nicht wert, weil zum größten Teil schon mal bezahlt und immer wieder bezahlt oder einfach überteuert.

  2. Entschuldigung – NEIN 😦
    der Typ hat kräftig einen an der Klatsche und nicht nur der.
    Wieviel lesen nur und geben keine Kommentare ab, denn auf jeden Artikel muss man nicht unbedingt persönlich eingehen, es reicht dieses zu lesen.
    In meinen Bekanntenkreis, (und das sind sehr viele) zahlen in % ausgedrückt gerade mal 2, und die werden den Vertrag mit der GEZ kündigen, alle anderen haben noch NIE GEZahlt so wie ICH. 😛
    Wie nennt mann das? LMAA !!!
    Bei mir hängt seit gestern ein Schild an der Tür – wehe mein Privatgebiet wird unberechtigt betreten. In der Haut von DEN oder DIE möchte ich nicht stecken. Nur Dummköpfe würden es versuchen – ES REICHT – !!!

  3. Es gibt den Begriff des Gossen-Journalismus
    und die Hurenmentalitaet u.a.
    in den electronischen Medien.
    Es gibt nidere Existenzen welche
    Korruption verharmlosend als
    Lobbyismus und missbraeuchlich,
    im Zusammenhang von Demokratie
    bringen.

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