Erlebnisbericht – Verschleppung durch Wachschutz der BRD GmbH

Gegen 4:20 Uhr klingelte es . Ich lag im Bett. Zu dieser Zeit empfange ich gewöhnlich keine Gäste, so das ich nicht reagierte. Zumal ging ich am Vortag recht spät zu Bett, so das ich noch gar nicht aufnahmefähig war. Nachdem es keine Ruhe gab, schaute ich nach. Es standen uniformierte Kräfte der BRD-GmbH auf der Straße. Das Klingeln wurde immer aggressiver.

Ich zog mir erst einmal etwas darüber und ging auf den Hof meines Grundstückes.

Ein Herr schaute über das Hoftor und rief mich sogleich an.

Ich ging ans Tor und fragte was denn los sei. Er hätte einen Vorführungsbefehl und ich solle mein Tor öffnen. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich das nicht tun werde. Ich bat darum mir zu zeigen, was er sagte. Indes war ein zweites Fahrzeug  mit Uniformierten eingetroffen. Mit Ihnen die Feuerwehr. Sogleich wurde eine Leiter angestellt und man verschaffte sich wiederrechtlich Zutritt zu meinem Grundstück. Der vermeintliche Vorführbefehl war lediglich eine Kladde (Entwurf/Schmiererei), also ohne Unterschrift eines Richters.

Auf die Frage, woraus selbiger eigentlich fußt, antwortete man mir, ich wäre einer bzw. zwei Ladungen zu einer Gerichtsverhandlung nach Magdeburg nicht gefolgt.

Ich schwor, das ich keine Ladung bekommen habe. Die Behauptung solle man doch bekräftigen und die Kopie mir vorlegen. Das tat man nicht. Auch war die Adresse auf dem sog. „Vorführungsbefehl“ nicht stimmig mit der meinigen (ich habe da bis vor drei Jahren mal gewohnt). Eine Überprüfung des Sachverhaltes wurde abgelehnt. Man wollte einen Ausweis von mir sehen. Ich ging ins Haus um Ihn zu holen. dabei wurde ich verfolgt. Nach der Vorlage wollte dieser Herr zusätzlich noch meine Geburtsurkunde sehen. Auch die legte ich ihm noch vor.

Danach wurde ich aufgefordert mich an zu ziehen, das er mich mitnähme. Zunächst in die PI Gera-Amthorstraße, dann weiter nach Magdeburg zu einer Gerichtsverhandlung, wo ich als Zeuge geladen wäre. Da aus dem sog. „Vorführbefehl“ ersichtlich war, um welche Angelegenheit es dort geht bat ich den Herren noch Unterlagen zu dem Vorgang mitnehmen zu dürfen. Auch das wurde verweigert.

Es handelte sich um eine Betrugssache aus dem Jahre 2004, von dem ich selbst betroffen bin.

Ein Toilettengang, welcher schon recht akut war, wurde verweigert.

Ich ging mit dem Herren auf die Straße, dabei riss er noch die Klinke meiner Tür ab. Ein Hineinstecken der selbigen wurde verboten.

Nun dann setzte ich mich in denen ihr Auto. Wir fuhren in die PI-Gera-Amthorstraße.

Wieder bat ich um Toilettengang. Wieder wurde der verweigert.

Nun wurde ich in einen Raum geführt und musste meine Taschen räumen. Weiter musste ich mich unter Androhung von Gewalt splitternackt ausziehen um mir schlussendlich in den „Arsch“ gucken zu lassen. Offenbar zur Befriedigung ihrer Gelüste.

Anschließend durfte ich mich wieder anziehen. Meine Sachen wurden weggeschlossen.

Ich wurde in eine Gefängniszelle weggesperrt. Nun konnte ich endlich meinen Toilettengang verrichten, jedoch stand dafür bloß ca. 1Meter Klopapier zur Verfügung. Ein Waschbecken gab es nicht um sich danach zu waschen.

Nach etwa 20 Minuten wurde die Zellentür aufgeschlossen und ich musste herauskommen.

Sogleich wurde ich von einem, offensichtlich der Anführer, bedroht. Das heist mir wurde gesagt, wenn ich nicht mache was die wollen wendet man Gewalt an. Anschließend bekam ich Handschellen angelegt, die ich auf der ganzen Fahrt nach Magdeburg zu tragen hatte.

Meine Bitte die selbigen weg zu lassen oder nicht zu fest an zu ziehen wurde abgelehnt. Es gab auch keinen Grund sie anzulegen. Meine Frage ob ich denn eine Bedrohung für sie darstelle wurde verneint. Durch zu festes Anziehen hatte ich die ganze Zeit Schmerzen.

Endlich kamen wir in Magdeburg an.

Ich wurde ins Gerichtsgebäude geführt. Nach ca 5 Minuten bekam ich die Handschellen abgenommen, wurde dann den uniformierten Kräften im Gerichtsgebäude übergeben.

Ich bat endlich mit einem Richter sprechen zu dürfen um diese Farce zu beenden.

Ich wurde schließlich einer Richterin vorgeführt, der ich den Sachverhalt schilderte. Ich stellte Antrag auf Akteneinsicht. Dieser wurde verweigert.

Die Herren Polizisten verabschiedeten sich dann. Auf meine Frage ob sie mich denn nicht wieder nach Hause fahren wollen lachten sie bloß.

Die Zeugenvernehmung wurde noch verschoben durch Ausbleiben eines Anderen.

Die Uniformierten Bediensteten des Gerichts hatten Verständnis für meine Situation und behandelten mich auch menschenwürdig.

Die sog. Richterin hatte indes die Akte kontrolliert und damit bestätigt, dass sämtliche Ladungen an meine alte Wohnadresse gegangen sind, so dass sie mich nie erreichen konnten.

Ich erklärte ihr dass so etwas vermieden werden könne, wenn eine Zustellung durchgeführt werden würde, nicht aber durch bloßen Posteinwurf.

Sie gab zu, dass die Polizisten sich hätten informieren müssen, da die Adresse nicht stimmig ist um bei Gericht nachzufragen, damit mir eine neue Ladung zuginge.

Nach der Zeugenvernehmung wurden mir meine Habseligkeiten wieder ausgehändigt und ich durfte die Rückreise per Zug antreten.

 

Jürgen Koch

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