Im Namen des Euro arbeitslos

„Wir sind in eine Phase unserer Geschichte geraten, an deren Ende der Ausnahmezustand stehen könnte.
Um diesen zu vermeiden, müssen wir Bürger handeln, natürlich innerhalb von Demokratie und Rechtsstaat.
Aus dieser Situation kommen wir nur heraus, wenn der Bürger die Sache in die Hand nimmt.“

Eine Streitschrift von Prof. Dr. Dieter Spethmann

Maupassant schildert in seiner Fabel „Le gros poisson“ einen Spassvogel aus dem Fischerdorf Les Martigues, der seinen Mitbürgern aufschwatzt, der Vieux Port von Marseille werde von einem großen Fisch blockiert. Man glaubt ihm und rennt los, um das Mirakel zu sehen. Als genügend Mitbürger laufen, läuft der Spaßvogel mit: „Es könnte ja wahr sein“.

Solches erwarten unsere Politiker von uns Deutschen, nachdem die „Euro-Spaßvögel“ aus Brüssel, Berlin und neuerdings Oslo uns aufschwatzen, nur EU und Euro sicherten unseren Frieden und seien ohne Alternative. Aber wir akzeptieren nicht jeden Richter und auch nicht jedes Urteil. Die norwegischen Politiker, die der EU den Friedens-Nobelpreis verliehen, achten für sich und ihr Land peinlichst darauf, nicht Mitglied der EU zu werden. Sie sind in meinen Augen damit keine schlechteren Europäer, aber sie geben den Interessen ihres Landes Vorrang vor EU und Euro, meiden also den ESM. So denke auch ich über Deutschland, was mich zu einer anderen EU ohne Euro führt. Warum muss Deutschland im Euro sein, wenn Großbritannien 2 und neun andere EU-Staaten es nicht sind? Und zu den anderen Befehlshabern in Brüssel und anderswo, die uns die europäische Wahrheit verkünden: Wer von ihnen hat jemals ein Land zum Erfolg geführt? Barroso? Dass ich nicht lache, siehe Portugal. Van Rompuy? Dass ich nicht lache, siehe Belgien. Juncker? Dass ich nicht lache.

Luxemburg ist eine einmalige Großstadt, von der ich gut finde, dass es sie gibt – aber eben doch nur Großstadt.
Nein, und auch die Urteile dieser Leute stimmen nicht. Sie verkünden Ideologie statt Erkenntnis.

Denn sie behaupten, Politiker könnten Ordnung „von oben“ schaffen, wo die Geschichte zeigt, dass das nur Bürger
können, und zwar nur „von unten,“ also mit den Instrumenten Demokratie und Rechtsstaat.

Diese aber haben EU und Euro uns genommen.

Die Richter des Bundesverfassungsgerichts sind auch nur Menschen sie sind auf den deutschen Staat angewiesen.

Wir sind in eine Phase unserer Geschichte geraten, an deren Ende der Ausnahmezustand stehen könnte.

Um diesen zu vermeiden, müssen wir Bürger handeln, natürlich innerhalb von Demokratie und Rechtsstaat.

Als Ansatz für solches Handeln wähle ich die europäische Arbeitslosigkeit, die von Tag zu Tag wächst,
aber von den politischen „Spaßvögeln“ arglistig verschwiegen wird.

Diese Arbeitslosen sind Opfer einer falschen Politik.

Sie sind die gefährlichste Realität in Europa. Diesem Problem gilt meine Denkschrift.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.deutschland.net

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