ZDF-Intendant dreist : Ohne Werbung wird Rundfunk-Beitrag erhöht

Der Intendant des ZDF, Thomas Bellut, droht den Gebührenzahlern: Sollte den Öffentlich-Rechtlichen untersagt werden,
Werbung zu betreiben, müsste die Zwangsgebühr erhöht werden. Dass sich die Leute vor allem über die gigantischen
Auswüchse eines 8 Milliarden Euro-Molochs ärgern, hat der ZDF-Intendant nicht begriffen.

Er hat’s einfach nicht begriffen: ZDF-Intendant Thomas Bellut sagte der Zeit, dass Gewinnspiele, Werbung und Sponsoring
selbstverständlich weiter von den Öffentlich-Rechtlichen betrieben werden müssen. Seine kaltschnäuzige Argumentation
ist nichts anderes als eine Erpressung. Bellut wörtlich: „Würden sie gestrichen, müssten die Beiträge erhöht werden.

Wir haben uns ja schon über die Definition der neuen GEZ als „Demokratie-Abgabe durch den WDR-Mann Jörg Schönenborn
sehr gewundert.Hier wird jedoch deutlich: Die Idee, dass man, wenn Einnahmen wegfallen, auch die Ausgaben senken könnte,
kommt dem ZDF-Intendanten nicht.

Unfreiwillig legt Bellut offen, was viele der Fernsehfunktionäre wirklich denken:
Die öffentlich-rechtlichen Sender haben einen unveränderlichen Rechtsanspruch nicht auf ihre Leistung,
sondern auf die Kosten, die sie verursachen.

Die Bürokraten in den Sendern sehen die GEZ nicht als eine Bezahlung für eine Dienstleistung. Nach Belluts Dafürhalten
haben die Sender einen Anspruch auf Bezahlung dessen, was sie fordern. Sie legen fest, wie viel der Spaß kostet,
und der Steuerzahler hat zu zahlen.

Ja mehr noch: Implizit wird gesagt, dass der Steuerzahler eigentlich dankbar sein muss, dass er nicht mehr zahlen muss.

Daher soll er bei jedem Werbespot, auch wenn er als Schleichwerbung eingeblendet wird
(wie hier bei der ARD und Audi bei einem Skirennen) dankbar sein und daran denken: Würde ich jetzt nicht mit
Werbung beglückt, müsste ich noch mehr zahlen – danke, danke Herr Bellut!

Die aufgeschreckten Eliten des Staatsfernsehens verkennen den Sturm, der sich gegen sie zusammenbraut.

Die Wut der Bürger (und es sind wahrlich mehr als 23, wie vom WDR neulich zusammengezählt – hier), richtet sich nicht
gegen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk als solchen. Ein hervorragender, werbefreier Radiosender wie der
Deutschlandfunk (DLF) wird gerne von den Bürger gezahlt.

Soll er 40 Millionen Euro im Jahr kosten – was gigantisch viel Geld ist, und mit diesem Geld kann man wahrlich
exzellenten investigativen Journalismus machen. Das wären 50 Cent pro Bürger – und niemand würde sich aufregen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

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