Hartz IV Betroffenen absichtlich für tot erklärt ?

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Hartz IV Betroffenen absichtlich für tot erklärt ?

Der Hilfesuchende Selbständige Stefan D. staunte nicht schlecht, als er beim Jobcenter Neustadt
an der Weinstraße nachfragte warum die bewilligten aufstockenden Hartz IV-Zahlungen an ihn grundlos
eingestellt worden waren. Denn der zuständige Sachbearbeiter Herr K. antwortete ihm sinngemäß:

„Das machen wir manchmal um zu sehen ob die Leute noch leben“.

Allzu lebendig sollte man sich bei dem Jobcenter Neustadt jedoch nicht zeigen, denn als Herr D. im
Rahmen seiner Selbständigkeit zwei Mal in Baumärkten bei der Inventur aus half, flatterten ihm prompt
zwei Schreiben des gleichen Sachbearbeiters ins Haus.

Diese beinhalteten jeweils, dass die Hartz IV-Zahlungen eingestellt wurden, weil Stefan D.
zwei Vollzeitstellen in den Baumärkten angenommen habe.

Doch damit nicht genug. Kurze Zeit später wurde eine Kontopfändung und Zwangsvollstreckung seitens
des Jobcenters bei Herrn D. angekündigt und dies, trotz Klärung mehrmals,
obwohl es dafür keinerlei juristische Grundlage gab.

Angesichts dieser Erfahrungen wunderte es Herrn D. dann nicht mehr sonderlich als der Sachbearbeiter K. ein
angeforderte Prognose der in den nächsten 6 Monaten zu erwartenden Einnahmen aus der Selbständigkeit
von Stefan D.nicht anerkannte und alle Leistungen erneut einstellte.

Vielmehr zweifelte Herr D. nun nicht mehr im geringsten daran, dass auch die Geschichte die ein Bekannter ihm
unlängst erzählt hatte stimmte: Ein Hilfesuchender der auffällige Zahnlücken hatte bekam von einem Sachbearbeiter
gesagt, er solle sich doch in der „Geisterbahn“ bewerben.

Angesichts dieser Schildbürgerstreiche stellt sich bei dem Betroffenem die Frage, ob „dies Taten Einzelner sind,
die ihre Geltungssucht und persönlichen Defizite auf diese Art ungestört ausleben können, oder ob hier ein System,
berechtigte Ansprüche auf diese Weise abzuwehren um Gelder einzusparen, dahinter steckt“.

Für D. Steht eines jedoch fest:

„Eine Politik die so etwas zustande gebracht hat, dürfte aber auf jeden Fall keine allzu große Zukunft mehr haben.“

Quelle : gegen-hartz.de

PS :

Die Grafik des Job Centers und deren Entstehungsgeschichte findet Ihr hier : luegenmaul.blogspot.de

2 Kommentare zu “Hartz IV Betroffenen absichtlich für tot erklärt ?

  1. Hier wacht mal ein Bürgermeister auf:

    Jobcenter-Visite in Duisburg erschütterte Bezirks-Bürgermeister

    Duisburg. Der Walsumer Bezirksbürgermeister Heinz Plückelmann will einem jungen Mann helfen, der seit sechs Monaten praktisch mittellos ist. Die Art, wie der 18-Jährige vom Duisburger Jobcenter behandelt und abgefertigt wurde, erschreckte den SPD-Politiker.

    Heinz Plückelmann sitzt in der Redaktion an der Weseler Straße, führt mit zitternder Hand seine Teetasse zum Mund und ringt vergeblich um Fassung: „Wie dort beim Jobcenter mit Menschen umgegangen wird – unfassbar, einfach unfassbar.“

    Gemeinsam mit dem sichtlich erschütterten Walsumer Bezirksbürgermeister in die Redaktion gekommen ist der Walsumer Frank (18 Jahre/Name geändert und der Redaktion bekannt), ein magerer, schüchterner junger Mann mit wachem, intelligenten Blick.
    hier weiter lesen:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nord/jobcenter-visite-in-duisburg-erschuetterte-bezirks-buergermeister-id7533247.html

    PS: Dadahinter steckt ein System, berechtigte Ansprüche auf diese Weise abzuwehren um Gelder einzusparen, gekoppelt mit der Arbeitsweise von nicht qualifizierten Sachbearbeiter.

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