Der Fall Mollath : Informatives aus dem Rotarierleben

Als der Fall Mollath nun schon tagelang durch “die Gazetten, insbeondere die SZ” geisterte, da fühlte sich
Freund Helgerth, Sekretär des Rotary-Clubs München-Harlaching, in “den aktuellen 5 Minuten” zu einigen
Erläuterungen gedrängt:“Mollath sei auf Grund mehrerer Entscheidungen der Landgerichte in Nürnberg und Bayreuth,
der Oberlandesgerichte in Bamberg und Nürnberg und des Bundesgerichtshofs im Bezirkskrankenhaus Bayreuth untergebracht.”

Ich verstehe. Nicht weniger als 5 Gerichte aller Ebenen haben entschieden! So viel Gerechtigkeit möchte man
als finanzamtgebeutelter Rotarier erstmal erleben.

“Anlass für die Unterbringung waren mehrere Straftaten der gefährlichen Körperverletzung und Freiheitsberaubung
zum Nachteil seiner Frau und zahlreiche Sachbeschädigungen.”

Freund Helgerth hatte offensichtlich Null Ahnung von dem Gegenstand, über den er informierte. Und Zweifel,
daß die behaupteten “Anlässe” zu jahrelanger “Unterbringung” führten konnten, kennt er nicht.

So geht es munter weiter in seiner “aktuellen Information”. Wer mag, kann hier den kompletten Wortlaut finden.

Natürlich wird auch referiert, daß Mollath die Rotarier angegriffen habe, sogar Karl Diehl (!) und Staatsanwalt Hubmann (!),
und am Ende fragt Freund Helgerth empört: “hätte die Staatsanwaltschaft bei allen Rotariern durchsuchen müssen,
um die Schwarzgeldverschiebungen aufzudecken?”

In der Tat, eine originelle Idee.

Quelle : opablog.net

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