GEZ erhält Big-Brother-Award für Daten-Schnüffelei

Der BigBrotherAward in der Kategorie Politik geht an die Ministerpräsidenten der
16 deutschen Bundesländer für die Einrichtung des Gemeinsamen Beitragsservice von ARD,
ZDF und Deutschlandradio und die damit verbundene massive Ansammlung von Personendaten
der gesamten deutschen Bevölkerung.

Die Gebühreneinzugszentrale GEZ hat 2003 von uns den BigBrotherAward für ihr Lebenswerk erhalten.
Ein Vorschlag aus der Laudatio von damals war, die Rundfunkgebühr von einer Geräteabgabe auf eine
Haushaltsabgabe umzustellen. Im Zeitalter, wo sogar schon ein digitaler Fotorahmen als sogenanntes
„neuartiges Rundfunk- empfangsgerät“ zählen kann, ist ein Ende der Geräteabgabe mehr als überfällig.

Seit 1. Januar 2013 ist es soweit:

Die alte GEZ ist passee, die Nachfolgerin heißt Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Mit dem neuen Namen wollte sich die Einrichtung auch einen neuen Anstrich verpassen. Vergiftet war der
Name GEZ durch „Gebührenbeauftragte“, die in Stasi-Manier unangemeldete Hausbesuche durchgeführt haben
bis hin zu durchwühlten Mülltonnen auf der Suche nach Fernsehzeitungen. Die GEZ war eine riesige Datenkrake,
die sogar Adressdaten aus Gewinnspielen aufgekauft haben soll, um Gebührenpflichtige zu identifizieren.
Ein bundesweites Schattenmelderegister entstand, praktisch jeder Einwohner war bei der GEZ registriert.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

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