Was machen wir in Mali? Was machen wir in Afrika? Und wer ist überhaupt „WIR”?

Geschrieben von Maria Lourdes – 20/04/2013

Mali TuaregDie dritte Welt ist eine Erfindung der Ersten. Sie dient uns, dem „Westen”, als Rohstoff-Lager. Was immer wir brauchen, holen wir uns, auch in Afrika.

Wir erobern durch betreten, und das Hissen unserer Nationalflagge soll den Eingeborenen vor Ort signalisieren, wer der neue alte Chef am Set ist.

Wer nicht spurt, sich nicht korrumpieren lässt, bekommt unter dem Vorwand „Krieg gegen den Terror” Besuch von mindestens einem der NATO-Partner. Dann wird mit Bombenteppichen und Bodentruppen „humanitär geholfen”.

Die schweren Waffen, die wir heute zum Beispiel in Mali wieder einsammeln müssen, haben wir vorher in Libyen an Gaddafi verkauft. Unsere embeddeten Massenmedien seifen uns 24/7 auf allen Kanälen ein. Das geschieht derart dreist, dass man sich die Frage stellen muss, ob wir überhaupt noch etwas merken.

Nur ein Beispiel: Die „bewaffneten Islamisten”, die wir jetzt in Mali gefälligst zu bekämpfen haben, sind parallel dazu die gleichen „bewaffneten Islamisten”, die wir in Syrien als Helden feiern und mit schwerem Gerät unterstützen.

Des Pudels Kern ist unser Wirtschaftssystem.

Der Kapitalismus hat ein permanentes Beschaffungsproblem. Es fällt ihm immer schwerer die Wegwerfgesellschaft mit jenen Rohstoffen zu versorgen, die nötig sind, um den Kreislauf in Gang zu halten. Am härtesten umkämpft sind Energieträger wie zum Beispiel Öl und Uran. Beides finden wir in Mali und den unmittelbaren Nachbarstaaten reichlich. Das ist der wahre Grund unserer Präsenz vor Ort. 

Dazu passt dann auch die folgende Meldung der World Socialist Web Site –France launches military, propaganda offensive in Mali” der Bericht wurde von Einar Schlereth übersetzt und hier veröffentlicht. 

Frankreich startet militärische und Propaganda-Offensive in Mali. 

Französiche Soldaten haben in Nord-Mali eine neue Offensive gestartet. Die Operation mit dem Kodenamen ‘Gustav’ umfasst 1000 Soldaten mit Dutzenden Panzern, Artillerie, Bombern und zum ersten Mal auch Drohnen. Die Offensive ist Teil einer systematischen Ausweitung des Krieges durch Frankreich und seine Alliierten.

In der vergangenen Woche begann die Europäische Union (EU) auch ihre ‘European Union Training Mission’ (EUTM). 550 Soldaten aus 22 EU-Ländern haben die Aufgabe, in den nächsten 15 Monaten die Hälfte der malischen Armee auszubilden. Ein erstes Kontingent von 570 Soldaten sind aus der malischen Hauptstadt Bamako eingetroffen, um zuerst ein Grund- und dann ein Spezialtraining zu erhalten, das Telekommunikation und Scharfschützen-Ausbildung umfasst.

Das offizielle Ziel der 123 Mill. Euro Mission ist es, die malische Armee „neu aufzubauen“, damit die französischen Streitkräfte allmählich abziehen können. Am 28. März hat der französische Präsident François Hollande (Foto links) in einem TV-Interview erklärt, dass sein Land Ende April mit dem Abzug seiner 4000 Soldaten beginnen würde, von denen die Hälfte an einer ‘Friedensmission’ der UNO teilnehmen sollen, die im Juli stattfinden soll.

Am Jahresende sollen nur noch 1000 französische Soldaten in Mail stehen.

Hollande hat jedoch vermieden, die Tatsache zu erwähnen, dass zwei Tage zuvor der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Bericht für den UN-Sicherheitsrat erklärt hatte, dass die „Friedens-Streitmacht“ von 11200 Mann wesentlich größer sein würde, als zuvor angekündigt. Ban hat erstmals auch die Aussicht auf eine zweite „Parallele“ Streitmacht erwähnt für Kampfeinsätze und Anti-Terroristen-Operationen „außerhalb des UN-Mandates“. Diese spezielle Einheit soll vor allem von Frankreich aufgestellt werden und entweder in Mali oder sonstwo in Westafrika stationiert werden.

Hollandes Aussage soll die Öffentlichkeit irreführen. Statt einer Reduzierung der militärischen Operationen sollen viel mehr Soldaten in der kommenden Periode geschickt werden. Sie werden für eine längere Periode stationiert als offiziell erklärt und ihre Operationen sind signifikant ausgedehnt worden über Malis Grenzen hinaus.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Frankreichs sozial-demokratischer Präsident versucht, die internationale Öffentlichkeit zu täuschen. Seine anfängliche Behauptung, dass Frankreich gezwungen wäre zu intervenieren, um den Aufstand islamistischer Kämpfer in der Hauptstadt Bamako niederzuschlagen, war ebenso falsch.

In einem Interview mit dem Schweizer ‘Tagesanzeiger’ enthüllte Georg Klute, Professor für Anthropologie an der Universität Bayreuth, dass die malische Regierung in den vergangenen drei Jahren Gespräche mit der islamistischen Gruppe Ansar Al-Dine gehalten habe. In diesen Gesprächen hatte Ansar al-Dine angeboten, einen Waffenstillstand zu erklären und die Kampagne, mit Gewalt das Scharia-Gesetz einzuführen, einzustellen. Frankreich antwortete im vergangenen Sommer, indem es mehrmals Drohungen aussprach zu intervenieren.

Es war im Kontext mit französischen Provokationen, dass die islamistischen Kräfte eine Offensive begannen, um den Sevare-Flughafen einzunehmen – um die Landung von französischen Truppen zu verhindern – was für Paris als Vorwand diente, seinen Krieg in Mali zu beginnen.

Die Aktivitäten der internationalen Geheimdienste bestätigen, dass der Krieg in Mali nicht das Ergebnis einer kurzfristigen Entscheidung war. Laut Deutschlands Magazin Der Spiegel waren französische Elitetruppen Monate vor der offiziellen Intervention in Mali aktiv. Am 12. September 2012 flogen ca. 100 Mitglieder des „Kommandos für Spezialoperationen“ (COS) insgeheim ins Land und bezogen Stellung an strategischen Positionen außerhalb der Hauptstadt Bamako. Ihre Mission wurde ergänzt durch Marine-Aufklärung und Lauschangriffe im benachbarten Niger. Laut dem französischen Nachrichtenmagazin Marianne erhielt die COS Unterstützung von Truppen, die zuvor an der französischen Intervention in der benachbarten Elfenbeinküste beteiligt waren.

Die dortige Mission, Operation ‘Säbel’ genannt, wurde mit der ausdrücklichen Erlaubnis der Regierungen der Nachbarländer durchgeführt.

Das Kommando-Zentrum für diese Operation lag in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, wo die US-Armee ihr Hauptquartier hat.

Seit 2007 haben die USA in Afrika mehr als ein Dutzend Luftwaffenbasen eingerichtet. Die Washington Post berichtete über eine militärische Mission namens „Creek Sand“, die von der US-Armee und anderen Teilnehmern 2012 durchgeführt wurde. Jene Mission umfasste Luftüberwachung von Mali und anderen westafrikanischen Ländern und Militärübungen, an denen von den USA trainierte malische Soldaten teilnahmen.

Alle diese Informationen machen deutlich, dass entgegen der Behauptung des französischen Präsidenten, dass sein Land eine Blitzantwort auf eine Terroristen-Bedrohung plane, war die Intervention in Mali seit langem geplant und sorgfältig vorbereitet.

KenFm über Mali – Das Märchen von Mali oder – Inszenierter Terror, um Bodenschätze zu beschaffen.

Eine umfassende und ausführliche Bestandsaufnahme des Kriesenherdes Afrika, geklammert von der Frage, welche Rolle unsere Massenmedien bei dieser Farce spielen. Was kann der Einzelne tun, um aus diesem Irrsinn auszusteigen?

Dieser Beitrag versteht sich vor allem als Aufruf, NEU ZU DENKEN, UM NEU ZU HANDELN!

Das Märchen von Mali

KenFMde

Die verborgene Absicht hinter den US-Interventionen in Afrika – Unter dem Vorwand, “Al-Qaida bekämpfen zu müssen”, soll China zurückgedrängt werden.

Illegale Invasionen, Schurkenstaaten, vergessene Opfer und beschämende Bitten – Die üblichen Verdächtigen haben eine weitere Massenschlächterei – Verzeihung ‘Wehrübung ‘ – in Gang gebracht in dem an Ressourcen superreichen Mali und mischen sich mit tödlichem Ausgang in Algerien ein.

Der Krieg gegen den Terror ist ein vom „FBI Manufactured War“ – Seit 9/11 ist alles anders. Es gibt heute in den USA rund 10 Mal soviel Undercover FBI-Agenten wie noch vor 20 Jahren. Man vermutet rund 15’000 Informanten und Agenten.

Zero Dark Mali  Die NATO hat in Afghanistan von allen möglichen Paschtunen-Fraktionen, die als “Taliban” gebündelt daherkamen, den Hintern versohlt bekommen. Aber die NATO hat in Libyen “gewonnen“.

Literatur:

Was Sie nicht wissen sollen – Eine kleine Gruppe von Privatbankiers regiert im Geheimen unsere Welt.

Geheimdienste – Schattenarmeen – Die Geheimdienste in der islamischen Welt kennen keine Skrupel und Gesetze.

Geheimdienste der Welt – beleuchtet die verschiedenen Geheimdienste der Welt (FBI, CIA, Mossad, KGB, Stasi, etc.)

Der deutsche Geheimdienst – Spionageabwehr im Dritten Reich

Operationen unter falscher Flagge – Die CIA und die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege

The Terror Factory – Der Krieg gegen den Terror ist ein vom „FBI Manufactured War“

http://lupocattivoblog.com/2013/04/20/was-machen-wir-in-mali-was-machen-wir-in-afrika-und-wer-ist-uberhaupt-wir/

Ein Kommentar zu “Was machen wir in Mali? Was machen wir in Afrika? Und wer ist überhaupt „WIR”?

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