NSU-Prozess: Erster-Klasse-Begräbnis für die Wahrheit

Hurra – der NSU-Prozess beginnt, die Wahrheit kommt ans Licht, und der Rechtsstaat ist gerettet.
Von wegen. Überhaupt nichts ist in Ordnung – ganz im Gegenteil.

Und der Rechtsstaat ist nicht gerettet, sondern total am Ende.

Denn bevor das völlig in dem Medienrummel untergeht: Während wieder einmal Deutschland am Pranger steht,
führen bei diesen »NSU-Morden« in Wirklichkeit die meisten Spuren nach wie vor zu ausländischen Tätern.
Der ganze Rummel ist ein reines Vertuschungsmanöver, das von den wirklichen Tätern ablenken soll.
Dazu gehört auch die Stilisierung der angeklagten Beate Z. zum Mastermind des rechten Terrors.

Wer sich zu dem bevorstehenden Prozess wirklich einen Überblick über die gesamte NSU-Problematik verschaffen will,
besorgt sich am besten das 80 Seiten starke Heft Compact Spezial »Neonazis, V-Männer und Agenten« – mit Sicherheit
die beste Bestandsaufnahme des »NSU-Phantoms«, die auf dem Markt ist.
Es könnte eine Art Handbuch zum NSU-Prozess werden.

Übersichtlich und umfassend werden hier sämtliche Aspekte des Themas beleuchtet, bis hin zu den Opfern. Und da stellt man
fest, dass – bevor wir mit dem NSU-Rummel regelrecht »zugemüllt« wurden – die Indizien im Umfeld der Morde fast immer
auf ausländische Täter hinwiesen. Drei Beispiele:

Nach dem Mord an dem Blumengroßhändler Enver S. in Nürnberg (9.9.2000) wurde der Polizei gesteckt, dass ein schwer
krimineller Türke »einen Auftragskiller« für die Ermordung von S. gesucht habe: »In türkischen Kreisen sei zu jener
Zeit gemutmaßt worden, dass es um lukrative Standorte für den Blumenverkauf ging …
Außerdem seien Hinweise hereingekommen, der Ermordete habe Glücksspielschulden gemacht«, so Compact.

Und zwar ausgerechnet bei jenem Landsmann, »der den Auftragsmörder gesucht haben soll«.
Soweit passt also alles zusammen. Diese Hinweise ließen sich einem Ermittler zufolge dann auch noch »verdichten«.

Außerdem habe S. Streit mit einem Schutzgelderpresser und Drogenhändler gehabt.
Alles in allem hatten demnach mehrere der Opfer mit der Drogen- und Glücksspiel-Szene zu tun. Verwandte von S.
hätten nach dem Mord angegeben, »sie hätten große Angst,sich allerdings dazu ausgeschwiegen, vor wem«.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : info.kopp-verlag.de

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