Die Bilder sind ein Gau für das Bezirkskrankenhaus in Bayreuth
und für die Klinik für Forensische Psychiatrie.
Hier findet Ihr die Fotos : www.sueddeutsche.de
Ein altes Seil zusammengebunden zu einem Strick, der in einem tristen Badezimmer an einer Duschstange
festgemacht ist und herunter baumelt, ein alter Schuh, eine „Badelatsche“, die nur noch von einem
provisorisch angebrachten Pflaster zusammengehalten wird.
Das zeigen Fotos, die der Süddeutschen Zeitung von einem ehemaligen Insassen der
Forensischen Psychiatrie in Bayreuth zugespielt wurden.
Es sind Bilder, die auf schonungslose Weise einen Einblick hinter die Façaden der Klinik zeigen.
Laut SZ sei normalerweise das Fotografieren innerhalb der Klinik untersagt, der ehemalige Patient habe
die Bilderaber dennoch aufgenommen. Kontrastiert man das Foto, das die vergammelte Badelatsche zeigt,
mit der Pressemitteilung,die das Bezirkskrankenhaus am 22. Mai dieses Jahres veröffenlicht hat, klingen
die folgenden Zeilen, die in der Pressemitteilung zu finden sind, wie blanker Hohn:
„Außerdem erhalten mittellose Patienten, wenn sie Bedarf an Kleidung haben,
vom Bezirkskrankenhaus die erforderliche Kleidung gestellt…
Kein Patient muss über Jahre hinweg nur mit dem auskommen, was er auf dem Leib trägt.“
Am späten Nachmittag waren weder der Chefarzt der Forensischen Psychiatrie, Dr. Klaus Leipziger,
noch ein Sprecher der Bezirkskliniken für eine Stellungnahme zu erreichen.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis
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