Enteignung Deutschlands beschlossen – Bundestag war sehr fröhlich

Freitag, 14.6.2013. Eifel. Wahnsinn, oder?

Jetzt hätten wir dieses brisante Datum doch fast verpennt.

Viel zu sagen gibt es sowieso nicht dazu – jedenfalls nicht von mir.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten informieren umfassend über diesen Tag – in einem
lesenswerten und humorvollen Artikel, der insgesamt mehr über unsere Demokratie aussagt,
als man eigentlich wirklich wissen möchte.

Der Bundestag hat die komplette Bankenaufsicht über die großen europäischen Banken an die EZB übertragen.
Anstatt sich jedoch ernsthaft mit der historischen Weichenstellung zu befassen, funktionierten die Abgeordneten
das Plenum zu einer locker-entspannten Abschieds-Veranstaltung für einen beliebten Kollegen um.

Auf dem geselligen Club-Abend wurde dem deutschen Steuerzahler die Verfügungsgewalt über 135 Milliarden
Euro entzogen. Es geht natürlich eigentlich nicht um die 135 Milliarden Euro, die wir so nebenbei
aus der Portokasse bezahlen. Es geht im Kern um drei Billionen – das sind 3000 Milliarden – Euro, mit
denen der deutsche Steuerzahler und seine europäischen Kollegen Privatbanken in Spanien retten sollen

… aber das ist jetzt noch geheim.

Im Laufe dieses und des nächsten Jahres werden wir mehr dazu erfahren.

Geheim scheint auch dieser Beschluss gewesen zu sein, denn in den Unterlagen zur 246 Sitzung
des Deutschen Bundestages am 13.6.2013 finde ich dazu nichts in der Tagesordnung.

Aber was hat ein einfacher Bürger wie ich auch schon in der Tagesordnung des Bundestages herumzuschnüffeln.

Sehr bezeichnend für ich ist allerdings etwas anderes – etwas unmenschliches: das Verhalten des
deutschen Bundestages zu einem ihrer Mitglieder, nochmal die deutschen Wirtschaftsnachrichten

Wie ein Aussätziger wird dagegen der FDP-Abweichler Frank Schäffler behandelt.

Er ist der einzige bei dem kein Abgeordneter applaudiert. Vor seiner Rede nicht, und nach der Rede erst
recht nicht. Schäffler sagt: „Wir diskutieren um 22 Uhr über ein solch wichtiges Thema.

Damit zeigen wir, wie ernst es uns ist.

Der wahre Grund der Eile: Die spanischen Banken sollen mit Eigenkapital von den europäischen Steuerzahlern
ausgestattet werden. Wir übertragen die komplette Bankenaufsicht an die EZB. Das ist ein Rechtsbruch.

Es muss eine Änderung der europäischen Verträge geben. Dazu muss ein Konvent einberufen werden.
Und danach muss es eine Volksabstimmung in Deutschland geben.

Wir befinden uns auf dem Weg zum europäischen Superstaat.

Wir machen das durch die Hintertür.

Damit zerstören wir das Haus Europa.“

Eisiges Schweigen im Saal.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.nachrichtenspiegel.de

6 Kommentare zu “Enteignung Deutschlands beschlossen – Bundestag war sehr fröhlich

  1. Pingback: Enteignung Deutschlands beschlossen – Bundestag war sehr fröhlich | Eisenblatt

    • Hallo Thomas ,

      >>Jagt diese Volksverräter endlich raus….

      Wir , das Deutsche Volk müßen das machen.

      Also auch Du !

      Wir stellen als Volk , das Land Deutschland dar.

      Wir bezahlen Steuern.

      Egal wie Scheiße das auch ist , es ist aber für den Erhalt eines Landes notwendig.

      Ein Ansatz wäre direkte Demokratie wie in der Schweiz.

      Man könnte auch die Volksvertreter unter Strafe stellen ,
      wenn sie gegen den Chef handeln.

      Der Chef ist der Souverän !

      Und damit ist das Deutsche Volk gemeint.

      Gruß Neo,
      Team Volksbetrug

  2. Pingback: Enteignung Deutschlands beschlossen – Bundestag war sehr fröhlich | Gerswind

  3. Ganz meine Meinung , auch wenn das GG seit 1990 wegen Streichung des Art. 23 und damit dem Geltungsbereich, nicht mehr vorhanden ist, gab es einen Art. 20/4.
    Es wird Zeit diesen umzusetzen.
    Soweit man von der BRD erfahren kann, gilt für diese das GG ja noch, na dann!

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