Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter – Die Akte Snowden

„In einer Zeit des Universalbetrugs ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat.“

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In den letzten Tagen herrscht eine regelrechte Hysterie in den Medien über einen Mann,
der in den USA von Seiten der Politik als Staatsfeind Nr. 1 betrachtet wird.

Sein Name ist Edward Snowden.

Nach eigenen Angaben hat sich Snowden selbst in den US-Geheimdienst eingeschleust, um
dessen Schnüffeleien im Internet aufzudecken. Der frühere NSA Mitarbeiter hatte im Rahmen
seiner Tätigkeit als IT-Techniker Zugang zu umfangreichen, Geheimdaten und –dokumenten,
die als Top Secret eingestuft werden.

Das Brisanteste an seinen Veröffentlichungen ist das bislang noch nicht allgemein bekannte
Programm zur totalen Überwachung der weltweiten Internetkommunikation (PRISM und Boundless Informant).

Snowden übermittelte die hochbrisanten Informationen an den Guardian Journalisten Glenn Greenwald,
der diese im Juni 2013 ohne Angabe des Informanten veröffentlichte.

Da er von seinem Handeln überzeugt ist, hat er am 09.06.2013 selbst in Hongkong seine Identität preisgegeben.

Snowden erklärte, dass ihm Zweifel an der Rechtmäßigkeit seiner Arbeit gekommen seien:

„Ich erkannte, dass ich Teil von etwas geworden war, das viel mehr Schaden anrichtete als Nutzen brachte.“

Offiziell wird der Öffentlichkeit nach dem 11.09.2001 der Kampf gegen den Terrorismus mit allen Mitteln präsentiert,
wozu unter anderem auch die Überwachung gehört. Hier müsste dem letzten klar werden, wer von der Regierung als
eigentlicher Gegner betrachtet wird, nämlich das eigene Volk, welches überwacht und bespitzelt wird.

Da in diesem Fall die weltweite Internetkommunikation betroffen ist, wird damit klar und deutlich, dass
jeder von uns Teil dieser Bespitzelung werden kann. In meinem Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“
habe ich es intensiv erläutert, dass das jetzige System unweigerlich dem Untergang geweiht ist obwohl
die Eliten mit allen Mitteln probieren, dieses System doch noch zu retten.

Die totale Überwachung ist Teil ihres „Rettungsplans“.

Zurück zu Snowden: Dem Guardian Journalist Greenwald sagte er: „Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der
alles was ich tue und sage aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte“

Ferner sagte er, dass er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne, dass die US-Regierung die Privatsphäre,
die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstöre.

Deswegen sei er bereit gewesen, dieses Opfer zu bringen.

Interessant dabei ist, dass Snowden zahlreiche Unterstützer hat, wozu Bürgerrechts- und Menschenrechtsbewegungen
gehören sowie auch viele Prominente. WikiLeak Gründer Julian Assange nannte Snowden einen Helden, dem die größte
und erschreckendste Aufdeckung geheimer Überwachungsprogramme zu verdanken ist.

Daniel Ellsberg, der 1971 die geheimen Pentagon-Papiere an die Öffentlichkeit brachte, sagte: „Snowden gibt uns
die Chance etwas zurückzudrängen, das gleichbedeutend mit einem Putsch der Regierung gegen die US-Verfassung ist.“

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : macht-steuert-wissen.de

2 Kommentare zu “Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter – Die Akte Snowden

  1. Wer andere ausspäht, hat meist selber genug Dreck am Stecken.
    Wer sich ausspähen lässt, hat meist nichts zu verbergen.
    Wer etwas zu verbergen hat und sich ausspähen lässt, ist es selber schuld.

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