Eine Woche vor der Bundestagswahl finden in Bayern am 15. September Landtagswahlen statt.
Daher ist die bayerische Landesregierung sehr bemüht den Fall Gustl Mollath unter
Kontrolle zu halten. Vor allem soll nicht bekannt werden, wer in Wirtschaft und Politik
in die Schwarzgeldgeschäfte verwickelt ist, die er aufgedeckt hat.
Bisher hatten Justiz und Politik alles unternommen, um Mollath hinter Gittern zu halten.
Nachdem aber immer mehr Einzelheiten bekannt werden, die deutlich machen, dass seine
Vorwürfe über Schwarzgeldgeschäfte und Geldwäsche kein Hirngespinst sind, sondern
sehr reale Grundlagen haben, wird nach Wegen gesucht, ihn schrittweise freizulassen
und trotzdem unter Kontrolle zu halten.
Seit mehr als sieben Jahren sitzt der 56-Jährige Mollath unschuldig in der geschlossenen
Abteilung diverser forensischer Einrichtungen in Bayern. Er hatte 2001/02 versucht,
die illegalen Transfers von Geldern in die Schweiz zu stoppen, die seine damalige
Ehefrau in Namen der Hypo-Vereinsbank tätigte. In enger Zusammenarbeit von Mittätern,
Freunden und Bekannten seiner Ex-Frau mit Bank, Regierung und Justizapparat wurde
dafür gesorgt, dass er weggesperrt wurde.
Viele der Machenschaften sind inzwischen aufgedeckt, so z. B: dass der Richter
Otto Brixner, der ihn 2006 zwar von einer angeblichen Körperverletzung an seiner
Frau und Sachbeschädigung freisprach, aber wegen der „Wahnvorstellungen“ bezüglich
er Schwarzgeldgeschäfte in die Psychiatrie sperren ließ, mit dem damaligen
Freund und jetzigen Ehemann von Mollaths Exfrau befreundet war.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.wsws.org
Die Petion zur Freilassung von Gustl Mollath findet Ihr hier : openpetition.de
Aktueller Stand :
46.004 Unterzeichner von 100.000 benötigten. Zeit = 49 Tage

Und man findet den kompletten Artikel seit einigen Tagen auch hier:
http://arsenalinjustitia.wordpress.com/2013/07/20/noch-mehr-klarblick-im-fall-mollath/
LG