Erdogans Vize macht Juden für Protestwelle verantwortlich

Der türkische Vizeministerpräsident hat die Juden für die Organisierung der Proteste in seinem Land verantwortlich gemacht.

Auch die internationale Presse und andere «ausländische Kräfte» hätten sich an einer «Destabilisierung» der Türkei beteiligt, zitierte die Tageszeitung Hürriyet Vizeministerpräsident Atalay. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte zuvor wiederholt eine nicht näher definierte «Zinslobby» verantwortlich gemacht für die seit mehr als einem Monat andauernden Proteste gegen die Regierung. Auch er kritisierte die internationalen Medien für die aus seiner Sicht manipulative Berichterstattung. Den Demonstranten warf er vor, sie ließen sich von staatsfeindlichen Kreisen instrumentalisieren, die die Demokratie und Wirtschaft der Türkei zerstören wollten. An den dreiwöchigen Protesten, die Ende Mai mit Demonstrationen gegen Bauarbeiten im Istanbuler Gezi-Park begonnen hatten, hatten sich nach Polizeischätzungen mehr als 2, 5 Millionen Menschen in fast 80 türkischen Städten beteiligt. Schon bald richtete sich ihre Wut gegen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, dem sie einen autoritären Regierungsstil vorwarfen. Die Polizei ging hart gegen die Proteste vor, drei Demonstranten und ein Polizist starben. Außerdem wurden nach Angaben der türkischen Ärztevereinigung fast 8000 weitere Personen verletzt.

2 Kommentare zu “Erdogans Vize macht Juden für Protestwelle verantwortlich

  1. Das ist der bekannte Tenor von Islam-Faschismus in der Tuerkei.
    es sind die verblendeten Muslime fuer
    die u.a. Christen Feinde sind.
    Das ihr einen Knall habt muss man nicht
    erwaehnen.
    Das ihr einen Knall habt steht ausserfrage.
    Die Tuerkei und ihr Ebenbild von
    Adolf Hitler.

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