Michael Winkler – Tageskommentar

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Bahnchef Grube hat seinen Urlaub unterbrochen, um sich des Mainzer Problems anzunehmen.
Aber er ist nun mal der bloß der Chef, er hat von nichts eine Ahnung. Ein Bahnchef kann
im Stellwerk allenfalls ausgiebig Rumschnauzen oder ein bißchen Belobigen, aber keinerlei
sinnvolle Tätigkeiten verrichten. Wenn sich Weichen durch Anbrüllen richtig stellen würden,
hätte das ja schon der Ramsauer tun können. Andererseits, so ein Bahnchef unterbricht
seine Ferien ja nicht freiwillig. Ich vermute dahinter eine Ramsauerei.

Es muß am Euro liegen, daß sich Spanien und England mal wieder um den Felsen von Gibraltar
krachen.Die Engländer haben ein künstliches Riff in spanischen Gewässern errichtet, daraufhin
haben dieSpanier Grenzkontrollen gegen Gibraltar eingeführt. Gebühren für den Grenzübertritt
sind bereits angedacht worden, die Briten entsenden Kriegsschiffe.

Es gäbe zwei Lösungsmöglichkeiten:

Erstens, man holt sich ein paar Experten, die vor 52 Jahren den Antifaschistischen Schutzwall
der DDR gebaut haben, der zuverlässig die Westler davon abgehalten hat, sich an die
Errungenschaften des Sozialismus anzuwanzen.

Eine solche Friedensgrenze mit Selbstschußanlagen hat sich 28 Jahre lang bestens bewährt.
Die zweite Lösung wäre, das britische Pfund abzuschaffen und den Euro einzuführen.

Wie unsere Kanzlerin immer wieder betont, ist der Euro ein einzigartiges Friedensprojekt.

So gesehen, sollten Israel und Palästinenser ebenfalls auf den Euro umstellen.
Das mit dem Schutzwall haben die Juden ja schon probiert.

Hauptgründe für die Nichtwähler sind politische Gleichgültigkeit und Desinteresse an politischen
Themen und Wahlkämpfen, hat die allseits gefürchtete Bertelsmann-Stiftung herausgefunden.

Ja, wahrlich, dafür braucht man ganze Horden von Wissenschaftlern, vom Professor aufwärts.
Wer wäre auch sonst auf den Gedanken gekommen, daß Leute nicht zur Wahl gehen, weil sie ganz
einfach keine Lust haben? Also zumindest die Unterschicht, bildungsfern und sozial abgehängt,
hat keinen Bock auf die Typen, die eh nur alles für die Reichen tun.

Und die anderen Nichtwähler?

Die haben begriffen, daß nur Sozialistische Einheits-Parteien zur Wahl stehen.

Meine persönliche Einstellung ist nach wie vor, daß man wählen gehen sollte.

Schon allein aus dem Grund, um NEIN zu sagen. Wer NEIN sagen will, tut das nicht, indem
er das Maul hält (also nicht wählt), oder die Alternative Verzweiflung ankreuzt (also ungültig).

Nicht wählen oder ungültig wählen ist Zustimmung zum totalen Merkelstaat, Zustimmen durch Nichtstun.
Politische Gleichgültigkeit und Desinteresse, wie es die Bertelsmann-Stiftung gesagt hat.

Stimmen, die bei Parteien landen, die regelmäßig unter „Sonstige“ fallen, werden hingegen beachtet.

Selbst, wenn keine einzige dieser Splitterparteien im Parlament ankommt, sind 20% Nein-Stimmen
doch etwas, das auffällt. Es wäre ein erster Schritt in Richtung Demokratie.

Gründe, Angela Merkel nicht zu wählen (da den Volldemokraten offenbar keine einfallen) :

Merkel trägt häßliche und grellbunte Hosenanzüge. Schlechter Geschmack in Kleidungsfragen ist
zwar kein wirkliches Negativargument, aber jemand, der nach acht Jahren selbst in solchen
Kleinigkeiten noch immer gegen jegliche Beratung resistent ist, zeigt auch sonst wenig Einsicht.

Uneinsichtige und lernresistente Besserwisser sind für derartige Posten völlig ungeeignet.

Quelle : Michael Winkler

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