
Wieder einmal dürfen Bürger am 22. September 2013 zur Bundestagswahl ihre Partei wählen. Zwischen Politikverdrossenheit und Stammwählerklischee zeichnet sich ein erneuter Wahlsieg etablierter Parteien ab, getreu dem Motto: „Wir wählen, was wir schon immer gewählt haben“. Deutschlands Bevölkerung wurde betäubt, nur wenige zeigen noch Interesse daran, ihren gesellschaftspolitischen Auftrag ernst zu nehmen.
Eurokrise, Arbeitslosigkeit, Armut sowie diverse Naturschutzprobleme spielen lediglich eine untergeordnete Rolle, denn selbst zum Ende des Wahlkampfes schweigen große Parteien, halten es gar für riskant, gewisse Themen anzusprechen; schließlich könnte ja manch Bürger erwachen, was keineswegs im Interesse jener Wirtschaftslobbyisten, welche die Regierungsparteien fest in ihrer Hand.
Fehlendes gesellschaftspolitisches Verantwortungsbewusstsein
Hinsichtlich anerzogener Gehorsamkeit scheint eines durchaus der Fall: Deutschland schafft sich ab! Was Oma und Opa wählten, kann mitnichten verkehrt sein, also bekommen in erster Linie etablierte Parteien ihre Stimme. Wohlstandsbequemlichkeit, geistige Trägheit sowie fehlender Mut verhindern Deutschlands Rettung. Politischer Aktivismus außerhalb staatlicher Normen schadet laut politisch suggeriertem Weltbild jedwedem modernen Karrierebewusstsein, demzufolge viele Bürger lieber ihren Fernseher anschalten, auf die nächste Staffel Big Brother warten, obwohl sie selbst unlängst Teil eines täglich realen umgesetzten „Big Brothers“ geworden sind.
Wahre Werte, Traditionen, aufrechte menschenfreundliche Strukturen – all das darf Kriegsverlierer Deutschland niemals besitzen. Deutschland, fernab eigener Identität, hat dem US-System ewiglich, dienliche Dankbarkeit zu erweisen. Wie formulierte einst der deutsche Lyriker Franz Emanuel August Geibel treffend:
„Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen.“
Zweifelsohne äußerst passend, aufgrund verschiedener Entwicklungsszenarien innerhalb Europas, insbesondere der Eurokrise betreffend. Deutschlands Bevölkerung muss seit Jahren mit ansehen, wie ihre Steuergelder öffentlich, zwecks fragwürdiger Bankenrettung, missbraucht werden. Dennoch wählen Massen am 22. September erneut CDU, SPD, FDP und Grüne. Keinesfalls nur wohlhabende Bürger, sondern ebenso normale Arbeiter, Menschen, die unter diesem System leiden, täglich körperliche Grenzen überschreiten, damit sie ihre Familie ernähren können.
Alliierte Mächte indoktrinierten dem deutschen Volk nämlich über Jahrzehnte hinweg ein bewusst verworrenes Schuldgefühl. Patriotismus wird als schweres „Verbrechen“ geahndet, faschistischen Werten gleichgestellt.
Johannes Rau äußerte konträr dazu:
„Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer anderer Völker verachtet. Ich will ein Patriot sein.“
Jedes Land bewahrt bestimmte Wurzeln, Traditionen. Ganz gleich ob Spanien, Frankreich, England oder etliche weitere Länder; sie besitzen patriotische Heimatgefühle, fern irgendwelcher nationalistischer Gedankengänge. Essen, Sprache, kulturelle Prägungen, was man gemeinschaftlich geschaffen hat, Familienstrukturen – aufbauende Werte im Herzen eines Menschen. Lediglich Deutschland unterdrückt etliche Identitätsfaktoren. Ergo entstanden katastrophale antifamiliäre Konstrukte, desolate, menschenverachtende Bildungssysteme. Ein leeres, kulturloses Land, welches keinerlei Platz mehr für Familienwerte, Philosophie, Lyrik und Gedichte bietet, viel eher Funktionsgehorsam erzwingt, Roboter produziert.
Familien und Bildungspolitik der AfD
Derweilen scheint Deutschland emotionslos, am 22. September 2013 den Dauerauftrag der Regierungsparteien um weitere 4 Jahre stumm zu verlängern. Welcher Arbeitgeber wäre dermaßen naiv? Keiner! Einziger, kleiner Lichtblick scheint die AfD; zumindest mal eine neue Partei, die in den Bundestag einziehen könnte. Zwischen tausendfachen Spekulationen angesichts der AfD bleibt abzuwarten, was die Partei tatsächlich im Falle eines Bundestagseinzuges bewirkt.
Gerade Familienwerte sowie enorme freie Bildungsprozesse entscheiden über die Zukunft eines Landes.
Werfen wir diesbezüglich einen Blick ins AfD-Wahlkampfprogramm:
„Deutschland hat zu wenig Kinder. Renten- und Krankenversicherung stehen deshalb auf tönernen Füßen. Deutschland muss kinder- und familienfreundlicher werden.“
„Wir stehen für den Schutz der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Eine solidarische Förderung der Familien ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft und wesentlicher Teil des Generationenvertrages.“
„Wir fordern, Bildung als Kernaufgabe der Familie zu fördern. Kitas und Schulen müssen dies sinnvoll ergänzen. Nichts ist für unsere Zukunft wichtiger als die Bildung unserer Kinder.“
Bildung muss tatsächlich wieder familiärer umgesetzt werden. Es gilt, auf individuelle Talente, menschliche Prägungen des jeweiligen Kindes einzugehen. Große Roboterklassen, gleichgeschaltete Lernpläne führen ins gesellschaftliche Nirwana. Kitas und Schulen dürfen letztendlich niemals über beherzte Eltern stehen, denn das führt unweigerlich zum staatlichen Kinderklau.
Familienentlastung, Familienförderung, Familienaufbau, daraus resultierende ganzheitliche Bildungsmaßnahmen fernab einer Brüsseler Einheitsregierung sollten Parteien anstreben. Die AfD macht dies im Ansatz.
Obgleich selbstverständlich übertriebener Patriotismus stets genauso gefährlich wie gänzlich fehlender, so müssen dennoch in gewisser Hinsicht wahre Werte existieren, die samt kritisch hinterfragenden Wähler wiedergeboren.
AfD, DIE LINKE, die freien Wähler oder andere Kleinparteien – politische Garantien existieren höchstens in der idealistischen Fantasie. Repräsentative demokratische Strukturen im Schatten machthungriger Parteien werden niemals eine optimale Lösung darstellen, allerdings muss irgendwo das Beste aus allem vereint im Herzen aller Menschen Fruchtbarkeit erlangen.
Wähler kleiner Parteien sind folglich angehalten, keineswegs diskriminierend, diffamierend aufeinander einzuwirken. Die einen wählen AfD, andere wiederum DIE LINKE oder sonstige alternative Parteien. Besitzen Sie die Toleranz, Entscheidungen Ihrer Mitmenschen zu akzeptieren. Wichtig ist, daß jetzt etwas Neues passiert, Bürger ihrer politischen Pflicht nachkommen außerhalb von Wahlen – erst dann überwindet Deutschland längst erschaffene soziale Barrieren, kann zum ersten Mal wirklich Vorbild für Frieden und Wohlstand sein.
Ich schließe mit einem eigenen Zitat:
Keine Macht den Systemparteien – der Rest wird sich fügen, wenn freie Herzen bewusst handeln, im Sturme stets vereint.
http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-09/bundestagswahl-2013-deutschland-schafft-sich-ab/
Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.