Chemiewaffen: Deutschland hat an Syrien mitverdient

Nicht nur Großbritannien, auch Deutschland verdiente mit Chemie-Geschäften in Damaskus sein Geld / Bild: (cc-by) Bernd Schwabe / Wikipedia Nicht nur Großbritannien, auch Deutschland verdiente mit Chemie-Geschäften in Damaskus sein Geld / Bild: (cc-by) Bernd Schwabe / Wikipedia

Die Regierung in Damaskus ist im Besitz von Chemiewaffen. Doch wo die Chemikalien dafür her kamen, hat bislang niemand so wirklich erforscht. Klar ist, dass ein erheblicher Teil aus Europa stammt. Britische Unternehmen haben, das ist schon bekannt, mitverdient. Einem ARD-Bericht nach zu urteilen steckten bis zum ersten Halbjahr des Jahres 2011 allerdings auch deutsche Chemikalien-Produzenten mit drin im schmutzigen Geschäft. Das geht aus einer Aufstellung des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, die dem Sender vorliegt. Ausfuhrgenehmigungen erhielten demnach Substanzen, die nicht nur für zivile, sondern auch für militärische Zwecke genutzt werden konnten.

Zwischen 1998 und 2011 sollen so 350 Tonnen Chemikalien nach Syrien gelangt sein, unterstützt durch die deutsche Bundesregierung. Parteien aller Farben hatten dabei ihre Hände im Spiel. Sowohl SPD und Grüne, als auch CDU und FDP standen diesen Geschäften nicht im Weg.

http://www.novayo.de/politik/deutschland/002838-chemiewaffen-deutschland-hat-an-syrien-mitverdient.html

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