Verhalten der Bürger in der Krise : Bargeld horten und Schulden machen

bank-crash

Die vom Bankensystem entfachte Weltwirtschaftskrise hat das Verhalten der Bürger in
den zehn größten Volkswirtschaften deutlich verändert. So wird Bargeld heute lieber
zuhause aufbewahrt und Aktien abgestoßen. Skurril: Gleichzeitig verschulden sich die
Menschen in einem Ausmaß wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr.

Durch den Finanzcrash von 2008-09, die darauf folgende Rezession und den heutigen
wirtschaftlichen Niedergang in den USA und Europa, ist das Misstrauen gegenüber
Banken auf den höchsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gestiegen.

Zumindest wenn man dies aus dem Verhalten der Bürger ableitet:

Die windige US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) schreibt, dass auch fünf Jahre
nach dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers das weltweite Vertrauen
erschüttert sei, Familien “noch immer verschreckt und misstrauisch sind” und ihr Geld
lieber zuhause horten, als es einer Bank zu leihen.

“Es braucht nicht sehr viel, um das Vertrauen zu zerstören, aber es benötigt sehr
viel, um es wieder aufzubauen”, sagte Ian Hell, leitender Ökonom bei der internationalen
Großbank ING aus Amsterdam. AP schreibt weiter:

“Das Vermeiden von Schulden und das Reduzieren der Ausgaben kann für die Finanzen einer
einzelnen Familie vorteilhaft sein, doch wenn dies von Hunderten Millionen Menschen
gemeinsam so gehandhabt wird, kann dadurch die Weltwirtschaft aushungern.”

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.gegenfrage.com

Die Bandbreite : Wann wird man je verstehen

Die Erinnerung an die Greuel des Krieges sterben zusammen
mit den Menschen aus, die sie noch real erlebt haben.

Heutzutage tolerieren wir militärische Interventionen in den westlichen Gesellschaften,
bezeichnen diese als „Friedensmissionen“ und verschleiern so ihren wahren Charakter.

Mit diesem Song will „Die Bandbreite“ daran erinnern,
was Kriege in 99,9% aller Fälle sind und sein werden :

Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Böhse Onkelz – Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt – Piano Version

Ein passender Kommentar zu dem Video :

Kennt ihr das Gefühl? Ihr sitzt da, eigentlich recht demotiviert,
klickt ein Video an…
hmm, Klavier, klingt schon mal vielversprechend… und auf einmal
setzt der Gesang ein,und es trifft euch wie ein Blitz…

mitten ins Herz.Ganz ehrlich??? Hammer!!! Gänsehaut von oben bis unten!!!

Böhse Onkelz – Bin ich nur glücklich wenn es schmerzt – Piano Version

30.000 Italiener demonstrieren gegen Regierung

Anti-austerity protest in Rome

In Rom sind am Samstag tausende Bürger auf die Straße gegangen, um gegen die
geplanten Sparmaßnahmen der Regierung Letta zu protestieren. Viele Banken und
Läden haben ihre Schaufenster verbarrikadiert. Zu Beginn der Demo wurden
einigen Anarchisten Pflastersteine, Messer und Schlingen abgenommen.

Die neuen Sparpläne der italienischen Regierung haben am Samstag zu einer Massen-
Demonstration in Rom geführt. Die Demonstranten kommen aus Sozialeinrichtungen,
Gewerkschaften, Kirche, Studenten-Gruppierungen und Migranten-Verbänden.

Nach Angaben der Veranstalter sind 30.000 Teilnehmer erschienen, berichtet der
Corriere della Sera. Sie trugen Spruchbänder mit der Aufschrift:

„Unser Zorn richtet sich gegen Verarmung und Austerität“.

Die Demonstranten wollen eine „Weiße Nacht des Widerspruchs“ veranstalten und
fordern, dass es zu keinen weiteren Sparmaßnahmen durch die Regierung kommt.

Die Demonstration begann mit Verspätung, weil die Polizei bereits am
Freitagabend einige Busse am Stadtrand von Rom aufgehalten hatte.

Die Polizei kontrollierte die Teilnehmer besonders streng.

Die Regierung beschäftigt sich seit Freitag nach dem Rücktritt von Mario
Monti als Chef seiner eigenen Partei mit sich selbst: Regierungskrise!.

Südtirol News berichtet am Abend, dass es zu Auschreitungen kam. Demonstranten
sollen Molotow-Cocktails und Eier auf den Sitz des Wirtschaftsministerium
geworfen haben. Es kam zu Festnahmen.

Quelle : Deutsche Wirtschafts Nachrichten