Großrazzia nach Hetzjagd auf Polizisten

 

Nachdem im Aachener Ostviertel Hetzjagden auf Polizisten veranstaltet wurden, reagierte der
Staat mit einer Razzia über mehrere Tage. Über einen Zeitraum von fünf Tagen wurden rund um
den Elsassplatz Personen und verdächtige Lokale kontrolliert. Dabei fand man in einer Sisha-Bar
Drogen, mutmaßliches Drogengeld in Höhe eines vierstelligen Betrags und diverses Diebesgut,
darunter einen Karton mit hundert Blanko-Zeugnissen einer Aachener Gesamtschule.

Anlaß für die jüngsten Ausschreitungen war am vergangenen Donnerstag der Versuch eines
Streifenpolizisten, am Elsassplatz einen Straftäter festzunehmen. Daraufhin wurde er von
einem Dutzend Ausländern über den Platz und die Schleswigstraße entlang gejagt und mit dem
Tode bedroht. Als ihm fünfzehn Kollegen zur Hilfe eilen wollten, mußten sie ihrerseits vor
einer inzwischen fünfzig bis sechzig Personen umfassenden Gruppe fliehen.

Dieser Vorgang hatte in Aachen für eine heftige Kontroverse gesorgt.

Besorgte Bürger sprachen von einer Kapitulation der Polizei vor
einem kriminellen Mob und riefen zur Bildung von Bürgerwehren auf.

Polizeisprecher Paul Kemen wies dagegen den Vorwurf des Versagens zurück und lobte die
Zurückhaltung der Polizisten. „Der betroffene Beamte und die nachher eingesetzten Kollegen
haben sich trotz der brenzligen Situation nicht von ihren Emotionen leiten lassen, sondern
sehr umsichtig gehandelt“, sagte er den Aachener Nachrichten.

Es seien unter den Anwesenden viele Schaulustige gewesen. „Polizeiliche Maßnahmen darf
man nicht ohne Rücksicht auf Verluste durchführen.“ Zwar räumte Kemen „eine neue Dimension“
der Gewalt ein, dennoch seien die betroffenen Bürger im Viertel „nicht schutzlos“.

Obwohl der Mob aus Männern „nahezu ausnahmslos mit Migrationshintergrund“
bestand, warnte der Polizeisprecher vor einem „Generalverdacht“.

Angesichts des Aufwandes gilt die Großrazzia derzeit aber eher als Fehlschlag.

Bis auf die erwähnte Sisha-Bar, in der es zu vier Festnahmen wegen des Verdachtes illegaler
Einwanderung kam, gelangen keine weiteren Erfolge. „Es ist keiner da. Wir werden uns auf
andere Brennpunkte konzentrieren“, sagte Polizeidirektor Christian Außem der Zeitung.

Das Büro von Oberbürgermeister Marcel Philipp kündigte eine Analyse
des Vorfalls an, denn „so etwas darf nicht noch einmal passieren“.

Quelle : Junge Freiheit

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