Auf der Brachfläche an der Georg Schumann Strasse / Ecke
Bleichertstrasse will die Ahmadiyya-Gemeinde eine kleine Moschee errichten.
Nach dem Anschlag auf dem Gelände für den Leipziger Moschee-Neubau mit Schweineköpfen
zeigte sich die Ahmadiyya-Gemeinde am Freitag unbeeindruckt. „Das bringt uns nicht außer
Fassung“, sagte Ahmadiyya-Bundesvorsitzender Abdullah Uwe Wagishauser gegenüber LVZ-Online.
Er finde es nur sehr traurig, dass sich Menschen auf eine solche Ebene begeben.
Provokationen kenne er bereits von Projekten aus Westdeutschland.
„Da wurden auch schon Kreuze aufgestellt, das war noch hanebüchener“, so Wagishauser.
An seiner Einstellung zu Leipzig ändere der Vorfall nichts.
Der Ahmadiyya-Vertreter hat mehrfach das offene Diskussionsklima in der Stadt gelobt.
Die Auseinandersetzungen um den Neubau hatten am Donnerstagabend einen ekligen Höhepunkt
gefunden. Auf dem Gelände der Ahmadiyya-Gemeinde an der Georg-Schumann-Straße spießten
Unbekannte gegen 22.15 Uhr fünf Schweineköpfe auf Holzpflöcke auf.
Darunter breitete sich eine Blutlache aus.
Sie Polizei bestätigte am Morgen den Vorfall. Die Pfähle seien neben einem Trampelpfad in
die Erde gerammt worden, sagte Polizeisprecherin Birgit Höhn. Die Täter hätten zudem eine
Mülltonne und das Baugelände angezündet. Die Feuerwehr löschte die Flammen wenig später.
Bei der Leipziger Polizeidirektion hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.
Eine heiße Spur haben die Beamten noch nicht. Auch die Herkunft der Schweineköpfe ist
unklar. Die Täter, so ein Ermittler, haben die markierten Ohren abgeschnitten. Damit
lasse sich nicht mehr nachverfolgen, aus welchem Stall die Tierteile stammen.
Die Stadtreinigung haben die Köpfe nach der Spurensicherung in der Nacht entsorgt.
Quelle : Leipziger Volkszeitung

Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.
Sowas hat es damals nicht gegeben 😀
Würde aber überall gut ankommen 😛