Der Westen geht unter, aber das Leben geht weiter
„Wir glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht.“
Mit diesem Bekenntnis eröffnen zehn wissenschaftlich und wirtschaftlich erfolgreiche
christliche Professoren ihr gerade erschienenes Kollektiv-Werk „Höllensturz und Hoffnung.“
Es handelt sich dabei durchaus nicht um ein weiteres Stück jener auf Computer-Hochrechnungen
beruhenden Warnungen vor dem angeblich nahenden Weltuntergang, derer wir langsam, aber sicher
überdrüssig werden, sondern um eine durchaus umsichtige und seriöse Krisendiagnose durch Mediziner,
Wirtschaftswissenschaftler, Physiker, Informatiker, Juristen und Theologen.
Die Professoren wollen nicht einfach die Unmäßigkeit der modernen Menschen anprangern, sondern
die inneren Zusammenhänge aufdecken, die dazu führen, dass es den Westen schon bald nicht mehr
geben wird, während das Leben auf dem Planeten weiter geht.
Die Hauptursache des Niedergangs unserer Zivilisation sehen sie in einer Abwärts-Spirale
des Selbsthasses beziehungsweise der Lust am Untergang, die auf das schwache Selbstwertgefühl
vom Wohlfahrtsstaat verwöhnter Menschen zurückgeht.
Es gebe in unserer Gesellschaft keinen Konsens mehr über Richtig und Falsch.
Der damit verbundene Vertrauensverlust führe zu einer Verrohung der Sitten, stellen
die Professoren fest. Das hänge mit dem Einfluss der 1968er zusammen, die Werturteile
nur aus einer individualistischen Perspektive treffen wollen und dabei die Einzelnen
maßlos überfordern und in neue unbewusste Abhängigkeiten bringen.
„Wenn wir selbst von Vertretern konservativer Volksparteien nicht mehr erwarten
können, dass Reden, Denken und Handeln übereinstimmen, woran sollen sich die Menschen
dann noch orientieren?“, fragen die Professoren.
Den komplette Artikel findet Ihr hier : EF Magazin
Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.