Zuckeraustauschstoff Maltit

Maltit

Maltit (E 965, engl., frz. Maltitol) ist ein Zuckeraustauschstoff, der z. B. aus Mais-
und Weizenstärke gewonnen wird. Maltit gehört wie Sorbit, Mannit, Xylit, Isomalt und
Erythrit zur Gruppe der so genannten Polyole (Zuckeralkohole) und wird vor allem in
zuckerfreien und kalorienreduzierten Lebensmitteln, z. B. für Diabetiker verwendet.

Maltit ist nicht gesundheitsschädlich, kann aber in großen Mengen abführend
wirken und zu Blähungen führen. Die tägliche Höchstverzehrmenge für einen
erwachsenen Menschen wird mit ca. 30-50 g angegeben.

Dies entspricht beispielsweise ca. 4-5 „zuckerfreien“ Schaumküssen.

Maltit wirkt weniger abführend als Sorbit, welches ebenfalls durch Hydrierung
von verzuckerter Stärkelösung (genauer aus Maltose) hergestellt wird.

Aus Glucosesirup wird auch der Maltit-Sirup hergestellt,
ebenfalls ein Zuckeraustauschstoff mit der gleichen E-Nummer.

Es dient als Lebensmittelzusatzstoff in einer Vielzahl von kalorienreduzierten
Produkten wie Bonbons, Marzipan und Kaugummis. Enthalten diese Produkte keine
anderen Zucker (Mono- oder Disaccharide), so dürfen diese, trotz des süßen
Geschmacks als „zuckerfrei“ ausgelobt werden.

Zuckeraustauschstoffe sind, zumindest in nicht zu großen Mengen genossen,
gesundheitlich unbedenklich. Sie werden von Dünndarm nicht vollständig
aufgenommen und gelangen teilweise unverändert in den Dickdarm.

Hier binden Sie Wasser und können in großen Mengen verzehrt zu Durchfall oder Blähungen
führen. Aus diesem Grund müssen Produkte, die mehr als 10 % Zuckeraustauschstoffe enthalten,
mit den Hinweis kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken gekennzeichnet sein.

Ein zuviel davon , führt dann zu sowas :

Abführende Gummibären bringen Amerikaner zum Verzweifeln

Quellen :

Wikipedia Deutschland

Lebensmittellexikon

5 Kommentare zu “Zuckeraustauschstoff Maltit

  1. Zucker ist die #1 ursache von Karies! Aber Vorsicht Zucker steckt in den meisten Lebensmitteln also nur das weiße zeug zu meiden reicht nicht.

    Die Steinzeit Menschen hatten fast überhaupt KEIN Karies(2%), weil sie kein Zucker aßen!

    Ich habe seit 2 Jaher auch kein neues Karies mehr seit dem ich Zucker so viel wie möglich meide und Xylit benutze.

    Vorsicht aber nicht alles was „Ohne Zucker“ ist ist gesund, Aspartam is sehr gefählich und in den meisten „0 Kalorien“ und „Zucker freien“ Lebensmitteln zu finden.

    • das mit dem „keinen Zucker aßen“ ist bullshit, Zucker ist Energiequelle #1 für den Körper, ohne Zucker funktioniert er nicht ansatzweise so effektiv, da er sich so erst zuckerähnliche Produkte bilden muss. Wer wie damals aber keinen Kühlschrank voller essen jederzeit zur Verfügung hat, kann sich einen solchen Luxus nicht leisten. Damals wurde viel Fleisch gegessen, aber auch Beeren und Früchte, welche allerdings Zucker enthalten.

      • Aber natürlich funktioniert der Körper, ohne dass Zucker oder Kohlehydrate zugeführt werden.
        Jede Mutter, die ihrem Kind die Brust gibt, ernährt das Kind artgerecht. Nämlich ketogen.
        Milch ist eine Fettemulsion.
        Was der Körper an Zucker benötigt, stellt er selber aus Fett her.

        Erst wenn dem Körper Kohlehydrate und Zucker zugeführt werden,m stellt er die Verdauung um. Weil diese beiden Dinge leichter in Energie zu verwandeln sind.
        Die Folge ist, dass die Menschen immer fetter werden und kranker.

        Was denkst Du, wieso mit ketogener Ernährung die Menschen gesund und munter werden? Frei von Fettleber, Diabetis2 und 3, Demenz, Epilepsi und Fettsucht. Ohne Herzkreislaufprobleme?

        Weil sie dem Körper keinen Zucker/ Kohlehydrate zuführen, sondern 70% Fett (Fleisch, Eier, Butter usw), 20% Proteine und 10% Kohlehydrate- <— wenn es denn mal sein muss.

        Übrigens… Krebszellen ernähren sich von Zucker. Jeder, der Krebs hat und weiter dem Körper Zucker zuführt, ernährt die Krebszellen. Sie verhungern, wenn der Körper kein Zucker mehr bekommt. Allerdings nicht mehr, wenn sie groß genug wurden.
        Aber Vorbeugend gegen Krebs hilft Zucker aus der Nahrung zu streichen. zumindest extrem stark einschränken.

        Ich empfehle mal das Buch: Grain Brain, auf deutsch Dumm wie Brot…

        Richtiger wäre, Dumm durch Brot.

  2. @Rudolf
    Selten so viel Falsches über Muttermilch gelesen.
    Mal abgesehen davon, dass die Zusammensetzung von Muttermilch stark variieren kann, so enthält sie doch auf 100g in etwa 4g Fett, aber 7g Zucker.
    Also sogar mehr Zucker als Fett.

    Ich stimme natürlich zu, dass im allgemeinen viel zu viel reiner Zucker konsumiert wird.

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