Der Krieg der Reichen gegen die Armen

Februar 2, 2014 von aristo

Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt, hat dies so formuliert. Mehrmals. Betrachtet man die Zitate in chronologischer Reihenfolge, fällt etwas auf. Kann es sein, das bei ihm ein Umdenken eingesetzt hat?

2003

“If class warfare is being waged in America, my class is clearly winning.” – Jahresbrief an die Investoren seines Fonds “Berkshire Hathaway”, 2003, S. 7

(„Wenn in Amerika ein Klassenkampf tobt, ist meine Klasse dabei, ihn zu gewinnen.“)

2005

„It’s class warfare, my class is winning, but they shouldn’t be.” – Interview mit Lou Dobbs, CNN, 19. Juni 2005

(„Es herrscht Klassenkampf, meine Klasse gewinnt, aber das sollte sie nicht“)

2006

”There’s class warfare, all right, […] but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” – im Interview mit Ben Stein in New York Times, 26. Novemberr 2006

(„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen”)

2011

“My friends and I have been coddled long enough by a billionaire-friendly Congress. It’s time for our government to get serious about shared sacrifice.” – Stop Coddling the Super-Rich, by Warren E. Buffett, New York Times 14. August 2011

(„Meine Freunde und ich sind lange genug von einem Milliardär-freundlichen Kongress verhätschelt worden”)

Bemerkenswert ist das letzte Zitat. Buffet nennt eine Ursache seines und den seiner Freunde Reichtum. Die Politik. Das ist nicht verwunderlich, sitzen doch im Kongress mittlerweile überwiegend Millionäre.

Zum ersten Mal in der Geschichte der USA sind die meisten Mitglieder des Kongresses Millionäre. Das berichtet das Center for Responsive Politics. Von den 534 Abgeordneten hatten im Jahr 2012 268 ein Vermögen von genau oder mehr als eine Million Dollar.

focus

Der amerikansiche Kongress mutiert zum Millionärsclub. Geld und Macht gehören nun mal zusammen, mag sich mancher denken. Doch das ist und war nie der Sinn von Demokratie.

Arundhati Roy, indische Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt:

Die Demokratie, die Heilige Kuh der modernen Welt, befindet sich in der Krise. Und es ist eine tiefgreifende Krise. Im Namen der Demokratie werden alle Arten von Verbrechen begangen. Aus ihr wurde wenig mehr als ein ausgehöhltes Wort, eine hübsche Schale, jeglichen Inhalts oder Sinns entleert. Sie ist so, wie man sie haben will.
Die Demokratie ist die Hure der freien Welt, bereit, sich nach Wunsch an- und auszuziehen, bereit, die verschiedensten Geschmäcker zufrieden zu stellen. Man nutzt und missbraucht sie nach Belieben. Bis vor kurzem, noch in die 1980er Jahre hinein, schien es so, als könnte die Demokratie tatsächlich ein gewisses Maß an echter sozialer Gerechtigkeit gewährleisten.

Aber moderne Demokratien existieren lange genug, und neoliberale Kapitalisten hatten genug Zeit, um zu lernen, wie man sie untergräbt. Sie verstehen sich meisterlich in der Technik, die Instrumente der Demokratie zu infiltrieren – die “unabhängige” Justiz, die “freie”! Presse, das Parlament – und sie zu ihren Zwecken umzuformen.

Der Historiker Polybios (um 200–118 v. Chr.) prägte für diese Art Demokratie den Begriff Ochlokratie (altgr. ὀχλοκρατία, aus ὄχλος óchlos ‚Menschenmenge, Masse, Pöbel‘, und -kratie, deutsch auch Pöbelherrschaft).

Polybios stellt die Ochlokratie als Verfallsform oder „Entartung“ der demokratischen Staatsform dar. Dabei geht die Orientierung am Gemeinwohl verloren, statt dessen bestimmen Eigennutz und Habsucht das Handeln der Gewählten. Der reiche Pöbel in den USA bestimmt, wo die Reise hingeht.

Hat die Regierung Schröder/Fischer aus Eigennutz und Habsucht gehandelt, als sie die Agenda 2010 mit den Hartz-Gesetzen aus der Taufe hob? Diese Frage ist nur schwer zu beantworten. Tatsache ist jedoch, das die Regierung Schröder/Fischer mit ihren Deregulierunsmassnahmen auf diversen Märkten (Arbeitsmarkt, Finanzmarkt etc.) und Reformen (Unternehmenssteuerreform, Rentenreform etc.) dem Druck von Lobbyisten nachgegeben, den Reichtum der Reichen und Superreichen vermehrt hat und nicht das Gemeinwohl aller Bürger im Auge hatte.

Auf einen Hinweis auf die heutige Tätigkeit der beiden Herren wird verzichtet.
Krieg gegen die Armen

Wie sieht nun der Krieg aus? Wo und wie wird er geführt? Es handelt sich hier um einen schleichenden Prozeß. Schleichende Prozeße, wie z.B. Krebs, werden meist erst dann erkannt, wenn es schon zu spät ist. Die Kriegsführung besteht in der Salamitaktik, über Generationen.

Eine Taktik, die problematische, weil unpopuläre Ziele über einen langen Zeitraum in kleinen, kaum wahrnehmbaren Schritten verwirklicht werden, die für fast jeden nur eine kleine, scheinbar unbedeutende Änderung darstellen, und somit einer Mehrheit vermittelbar sind.

Der Krieg findet in den Haushalten der Arbeitslosen, der Hartz-IV-Empfänger, den Altersarmen und Kranken und in Haushalten statt, wo die Kinder hungrig zur Schule gehen. Er findet dort statt, wo ausgebildete Lehrer Hartz-IV beantragen müssen, er findet dort statt, wo Akademiker ein unbezahltes Praktikum nach dem Anderen absolvieren. Er findet dort statt, wo Arme Abfalleimer nach Pfandflaschen durchsuchen, er findet dort statt, wo Menschen in Containern nach abgelaufenen Lebensmitteln suchen.

1975 wäre dieser Text als düstere Fiktion bezeichnet worden, als Schwarzmalerei. Es ist aber die Realität.

Doch wann fing das an und wie und durch wen?

Dazu möchten wir Prof. Bontrup zu Wort kommen lassen.

 

 

http://aristoblog.de/2014/02/der-krieg-der-reichen-gegen-die-armen/

8 Kommentare zu “Der Krieg der Reichen gegen die Armen

  1. Stmme weitgehend zu. Schade, dass dieser Absatz rein musste:
    „Aber moderne Demokratien existieren lange genug, und neoliberale Kapitalisten hatten genug Zeit, um zu lernen, wie man sie untergräbt. Sie verstehen sich meisterlich in der Technik, die Instrumente der Demokratie zu infiltrieren – die “unabhängige” Justiz, die “freie”! Presse, das Parlament – und sie zu ihren Zwecken umzuformen.“
    Dies ist natürlich ungelehrter Unsinn, ideologische Kampf-Phrasen ohne Syllogismus und Substanz.
    Nette Grüße

  2. der krieg der reichen gegen die armen – impliziert den Klassenkampf nach bolschewistischer Manier und lenkt vom kern der Wahrheit ab.
    daher müßte es heißen: der krieg finanzjudas gegen die freien völker der erde.
    um uns herum geschieht der größte Rassenkampf der geschichte , es geht ums überleben der weißen rasse weltweit – um nichts anderes. hier ständig den bolschewistischen Klassenkampf herauszuposaunen und somit arm gegen reich aufzuhetzen , ist sonst die typische Manier des ewigen Spaltpilzes.
    wenn erwähnt wird das es reiche , bzw. superreiche sind , dann sollte man erwähnen das es sich bei diesen nwo-kreaturen stets um Juden , kryptojuden und deren handlanger in Politik , wirtschaft , Justiz und medien handelt.und man sollte stets erwähnen wie diese von den finanzjuden zusammengeraffte vermögen den Völkern geraubt wurden , durch krieg,plünderung,drogenhandel,raub , mord und Terror.
    durch solche den bolschewistischen Klassenkampf fördernden hetzartikel jedoch werden die unzufriedenen massen jedoch gegen jeden aufgehetzt , der vermögen hat , das er ehrlich und hart arbeitend verdient hat im laufe seines lebens.
    durch solch fahrlässige Berichterstattung zündelt ihr gewaltig am pulverfaß.
    das ist wie dieser unsinnige spruch , Geld regiert die welt …. jedoch fragt keiner wer denn das Geld regiert , es ist natürlich der jude , nur wird das immer verschwiegen, gerade von den Bolschewisten , da es sich um eine Ideologie aus den krankren köpfen von Juden handelt , welche durch ihren klassenkampf-Schwachsinn stets die massen gegen falsche Feindbilder aufhetzen , um vom wahren verantwortlichen abzulenken. es ist nicht der Fabrikbesitzer welcher die arbeiter ausplündert , es ist der jüdische Kapitalist , welcher dem Fabrikbesitzer Kredite aufzwingt damit dieser produzieren kann , um dann hintenrum die produzierten waren billigst aufzukaufen und zu ramsch und Massenware zu machen.wenn der Fabrikant nicht mehr mitspielt , ist der Geldhahn zu und das unternehmen fällt an ehrenwerte herren wie diesen Juden berggruen. ihr wißt was ich meine.

    • EIEIEI, ein kleines bolschewistenschwein hat den Daumen nach unten gedrückt. ja , die Wahrheit läßt sich von solchen Verrätern an Volk und Vaterland nur schwer verkraften und da jede art von Gegenargumenten fehlen , weil die Wahrheit so offenkundig bewiesen werden kann , deshalb drückt man dann wie ein kleines trotziges Kind den Daumen runter.
      auch dein strick ist schon geknüpft du rote ratte. aber vielleicht bekommst du ja am tage x einen Ehrenplatz und wir hängen dich neben dem Juden Gysi , im- erika , im- Larve und der judenkuh Wagenknecht an eine schöne knorrige deutsche eiche!!!

      • Hallo Peter ,

        wähle deine Worte mal bitte etwas gepflegter !!!

        Nur weil jemand nicht deine Meinung teilt , ist es noch lange kein „Schwein“ etc.

        Wir wissen schon mit Trollen umzugehen. 😉

        Also bitte , in Zukunft nicht jeden sofort angreifen , der nicht deiner Meinung ist.

        Gruß Neo ,
        Team Volksbetrug.net

  3. ja werter neo , dann solltest du die roten trolle hier mal ein bischen einbremsen.diese scheiße von wegen Klassenkampf und das ständige verschweigen wer hinter den banken , Konzernen ,nwo und eu-dssr Diktaturen stehen , stinkt langsam zum himmel. ich bin gerne jederzeit bereit auch mit nichtnationalsozialisten zusammenzuarbeiten , einfach um des gemeinsamen zieles willen , das deutsche Volk in die Freiheit zu führen und das deutsche reich wieder handlungsfähig zu machen. jedoch arbeite ich nicht mit roten judenknechten und Deutschenfeinden zusammen. und es tut mir leid , jemand der hier die vorzeige-Juden und alt-bplschewisten Gysi und Wagenknecht , sowie deren mauermörderpartei verherrlicht und ständig als die Rettung Deutschlands anpreist , der ist für mich ein elender Verräter und judenknecht. und von solchen volksschädlingen und vaterlandslosen Parasiten hab ich die schnauze gestrichen voll.
    wer rot ist , ist definitiv ein feind des deutschen reiches und des deutschen volkes. und wer ein feind des reiches und des deutschen volkes ist , der ist ganz automatisch mein feind-und so behandel ich diese Kreaturen auch.
    Respekt? gerne , für jeden der es verdient , aber ganz sicher nicht für Juden , deren Marionetten und alles rote was da so kreucht und fleucht.

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