Die Grünen – Grüne fordern Kampf gegen „Homophobie“ im Sport

Demonstration gegen „Homophobie“: Homosexuellenfeindlichkeit im Sport? Foto: picture alliance / ZBDemonstration gegen „Homophobie“: Homosexuellenfeindlichkeit im Sport? Foto: picture alliance / ZB

BERLIN. Die Grünen haben einen verstärkten Kampf gegen eine angebliche Diskriminierung von Homosexuellen im Leistungssport gefordert. „Im deutschen Sport wird das Thema Homophobie von allen Seiten oftmals nur unzureichend wahrgenommen“, heißt es in einem Antrag der Bundestagsfraktion. Auch im internationalen Sport sei „die Solidarisierung mit Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender sanktioniert“.

Die Abgeordneten wollen ein homosexuellenfeindliches Klima im Sport ausgemacht haben. „Alleine der Ausdruck ‘schwul’ als abwertender Kommentar im sprachlichen Alltag in Sportvereinen und auf Zuschauerrängen ist noch immer weit verbreitet“, klagen die Autoren. „So wird Heterosexualität im Sport als normal wahrgenommen und Homosexualität als identitätsverletzender Regelbruch.“

Antidiskriminierungsstellen in Sportvereine

Als Gegenmaßnahmen fordern die Grünen-Politiker unter anderem, daß die Innenministerkonferenz der Länder das Nationale Konzept Sport und Sicherheit um das Thema „Homophobie“ ergänzt. Auch sollen in der Antidiskriminierungsstelle des Bundes „Konzepte zur Prävention von Homophobie im Sport“ entwickelt und „Anreize“ für „Antidiskriminierungsstellen“ in den verschiedenen Sportvereinen geschaffen werden.

International soll Deutschland seinen Einfluß auf Organisationen wie das Olympische Komitee geltend machen, um bei der Vergabe von Sportgroßereignissen „auf die Implementierung von menschen- und bürgerrechtlichen Standards“ zu berücksichtigen. Auch sollen künftig statt Politikern „eine Delegaton unter anderem aus prominenten ehemaligen Sportlerinnen und Sportlern“ an Sportgroßereignissen teilnehmen, „der auch homosexuelle Athletinnen und Athleten angehören“.

 

http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/gruene-fordern-kampf-gegen-homophobie-im-sport/

 

neindanke

3 Kommentare zu “Die Grünen – Grüne fordern Kampf gegen „Homophobie“ im Sport

  1. „Homophobie“? Ich habe keine „Angst“ vor Menschen mit Sexualdefekt. Zum einen sind das schlicht und ergreifen Kranke mit einer erheblichen Triebstörung und zum anderen ekeln sie mich abgrundtief. Darüber hinaus möchte ich nicht, daß Krankheiten (Homosexualität, Pädophilie, Koprophagie, Swinger, Sado-Masochismus, Polyamorie etc.) in irgendeiner Form mit dem Gesunden gleichgestellt und/oder normativ wird. Dementsprechend braucht es selbstverständlich ein Verbot (§175) bei gleichzeitiger Therapiepflicht.

    Und am Ende das Wichtigste:

    „Es gibt unter den Homosexuellen Leute, die stehen auf dem Standpunkt: was ich mache, geht niemanden etwas an, das ist meine Privatangelegenheit. Alle Dinge, die sich auf dem geschlechtlichen Sektor bewegen, sind jedoch keine Privatangelegenheit eines einzelnen, sondern sie bedeuten das Leben und das Sterben des Volkes.“

    — Heinrich Himmler, Rede vor den Gruppenführern am 18. Februar 1937

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