„Die Russen kommen! Lauft, Kinder! So schnell Ihr nur könnt!“

Geschrieben von Maria Lourdes – 09/03/2014

Rimland Ingrid ZündelIngrid Rimland bzw. Rimland-Zündel (geb. 1936 in Molotschansk, Ukraine) ist die Ehefrau von Ernst Zündel und lebt im US-Bundesstaat Tennessee. Nach mehreren Jahren enger Zusammenarbeit heirateten Ingrid Rimland und Ernst Zündel im Januar 2000. 

Rimland zog von Kalifornien nach Tennessee, ihr Mann folgte ihr aus Toronto (Kanada)Ernst Zündel gehört zu den weltweit tapfersten Kämpfern für die vielbedrohte Meinungsfreiheit in den strengst zensierten europäischen Ländern, die gerne als “Demokratie” auftreten.

Chronologie der Ereignisse: 2003 –  Bei der Staatsanwaltschaft Mannheim liegt gegen Ernst Zündel ein Haftbefehl wegen Verdachts auf Volksverhetzung vor. 

5. Februar 2003. Ernst Zündel wird in den USA wegen eines, angeblichen, Verstoßes gegen die US-amerikanischen Einwanderungsbestimmungen verhaftet.
19. Februar 2003. Ernst Zündel wird von den USA nach Kanada abgeschoben obwohl seine Aufenthaltsberechtigung in Kanada abgelaufen war. Er versuchte daraufhin, Flüchtlingsstatus in Kanada zu erhalten, um eine Auslieferung nach Deutschland zu vermeiden.
24. Februar 2005. Die kanad. Justiz bewilligt die Auslieferung Zündels nach D und ordnet seine Abschiebung an.

15. Februar 2007. LG Mannheim: Die Kammer folgt in ihrem Urteilsspruch dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Zündel wird wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener zu fünf Jahren Haft verurteilt.
(Quelle – Chronologie: Angaben aus Wikipedia übernommen, also “Politisch korrekt”, wiedergegeben!)

Ingrid Rimland blieb seitdem in den USA. Am 1. März 2010 wurde Ernst Zündel aus seiner Haft entlassen. Hat aber Einreiseverbot in die USA. Nach amerikanischem Fallrecht hat ein US-Bürger nicht unbedingt das Recht, gemeinsam mit seinem Ehepartner zu leben!

Zitat Ingrid Rimland: “. . . Auch von unseren liebsten Freunden verstehen längst nicht alle, was für persönliche Opfer Ernst und mir bisweilen abverlangt werden, damit wir unseren kostspieligen und zermürbenden Kampf für Freiheit weiterführen können. . .”

Erinnerungen an meine frühe Kindheit, das Ende des Krieges – und meine heutige Arbeit! Ein Beitrag von Ingrid Rimland-Zündel, mein Dank sagt Maria Lourdes!

An unsere Freunde in aller Welt 

Während ich diese Zeilen schreibe, um einen Vorsprung für die Feiertage zu bekommen, begeht man in Amerika Thanksgiving, den wichtigsten patriotischen Feiertag des Landes. Für Deutsche entspricht dieses Fest wohl am ehesten dem Erntedankfest; es ist eine arische Reminiszenz aus vorchristlicher Zeit, als das Volk den Göttern seiner Ahnen für die reichen Gaben dankte, mit denen sie jene belohnten, die den Boden ehrten.

Schon in meiner Kindheit erschien mir das Erntedankfest stets wichtiger als Weihnachten, weil es so einfach und so rein war. Es wurde von einem lediglich erwartet, sich in ruhiger, privater Atmosphäre des Segens zu erfreuen, den die Gottheit einem beschert hatte. Das Erntedankfest hatte nichts von der turbulenten Hektik an sich, die das Weihnachtsfest schon seit Jahrhunderten verdirbt, indem sie die Menschen praktisch dazu zwingt, annähernd einen Monat lang pausenlos Geschenke zu kaufen, einzupacken und zu verschicken sowie weiß der Himmel wie viele Weihnachtskarten zu schreiben. Mit großem Vergnügen erzähle ich immer wieder die Anekdote von dem kleinen Mädchen, das vor dem Einschlafen das Vaterunser auf höchst eigenwillige Weise betet: „… und vergib uns unsere Weihnachten, so wie wir jenen vergeben, die uns mit Weihnachten bestürmen…“

Mittlerweile ist in Amerika der Winter eingebrochen. Im Mittleren Westen und an der Ostküste haben gewaltige Schneestürme den Verkehr zum Erliegen gebracht, aber hier in Tennessee ist bisher nur wenig Schnee gefallen, meist über Nacht. Im Augenblick scheint die Sonne, und die schneebeladenen Bäume tropfen wie schwitzende Saunagäste.

Ich bin von Natur aus Stoikerin, doch an diesem Thanksgiving-Wochenende lasten schwere Gedanken auf mir, während ein weiteres stürmisches Jahr sich seinem Ende zuneigt. Ich denke darüber nach, wie ich den Inhalt dieses Briefes an meine treuen Unterstützer, die unseren gemeinsamen Kampf immer noch auf ihren Schultern mittragen, am besten formulieren soll.

Dieser erste Rundbrief des Jahres weicht in Inhalt und Form vom üblichen Muster ab. Wie immer wende ich mich an meine deutschsprachigen Freunde, deren Zahl von Monat zu Monat schwindet, während die letzten Vertreter der edelsten Generation, welche die Erde je sah, sich einer nach dem anderen zur Großen Armee abmelden. Meine Liste ist arg zusammengeschrumpft. Ernst und ich gehören der Brückengeneration.  Unsere Stimmungslage ist ernst, doch sind wir ungebrochen. Wie oft haben wir schon von der politischen Notwendigkeit gesprochen, unsere Lebenszeit zu verdoppeln, damit wir unsere noch unvollendeten Aufgaben zu Ende führen können! Auch wenn die meisten von Ihnen dies für eine verrückte Idee halten mögen, werde ich in folgenden Germania-Briefen näher darauf eingehen, daß es nicht so unmöglich ist, wie es scheint.

Das erste Rundschreiben im Jahre 2014 ist zugleich mein insgesamt zweihundertneunzehntes, seit ich als Stimme des Zündelhauses in Erscheinung trat. Anfangs beschränkte sich meine Mitarbeit auf das Lektorieren und Formatieren, damit Ernst mehr Zeit für seine alles entscheidende Aufgabe hatte, die „Truppen“ beieinander zu halten und dafür zu sorgen, daß der Nachschub auch nach dem feigen Brandanschlag auf sein Haus in Toronto ununterbrochen weiterfloß. Doch seit nunmehr fast zwölf Jahren bin ich ganz allein für den Inhalt des Rundbriefs verantwortlich. Diesmal verzichte ich auf die sonst üblichen politischen Kommentare und spreche stattdessen über mich selbst und meine Arbeit sowie über die Zukunft, von der ich immer noch hoffe, sie an der Seite meines Gatten verbringen zu können.

219 Rundbriefe mit jeweils 8 Seiten ergeben insgesamt 1.752 Seiten, und zwar wohlverstanden nur für die deutsche Leserschaft. Dies entspricht knapp sechs Büchern mittleren Umfangs. Dazu kommen ebensoviele Seiten in englischer Sprache, die Power-Briefe. Macht zusammen nach Adam Riese 3.504 Seiten. Und das ist nur ein relativ geringer Teil der verschiedenen Aufgaben, die ich im Lauf der Jahre freiwillig übernommen habe, um meinen Beitrag zu unserem Kampf zu leisten. Ich beziehe kein Salär und Ernst ebensowenig. Wir nehmen unseren Einsatz ernst. Wir könnten heute schon recht bequem von unseren Pensionen leben, hätten wir uns nicht dafür entschieden, die Mission unseres Gewissens zu erfüllen.

Warum muß ich betonen, was viele von Ihnen ohnehin schon wissen? Weil ich Sie alle davon überzeugen möchte, daß die Arbeit, die Ernst und ich leisten, breite und dauernde Unterstützung von der „Heimatfront“ verdient – nicht nur seitens jener, die uns in guten und schlechten Zeiten stets die Stange gehalten haben, sondern auch seitens junger Menschen, die niemals von unserem Einsatz gehört haben und der Aufklärung bedürfen, damit sie in die Fußstapfen der Älteren treten können.

Gestatten Sie mir, Ihnen anhand einiger Beispiele zu veranschaulichen, was ich hier in den Hügeln von Tennessee ruhig und still geleistet habe, während Ernst in seiner Heimat, dem Lande seiner Geburt, immer noch als Geisel gehalten wird, weil er jener monströsen Macht, die den ganzen Planeten in ihrem unerbittlichen Würgegriff hält, furchtlos die Wahrheit ins Gesicht geschleudert hat.

Von dem, was ich tue, mache ich gewöhnlich nicht viel Aufhebens. Meine wohl fruchtbarste Arbeit sind die Artikel, die ich für die vielzitierte Website Veterans Today schreibe. Manchmal kriege ich hierfür Schelte: Sind das denn nicht die dummen Amis von anno dazumal, die kräftig mithalfen, Deutschlands blühende Jugend abzuschlachten und Stalin damit einen blutigen Sieg ermöglichten? Und sind das nicht dieselben Leute, die bis heute unablässig damit prahlen, daß sie dem „rassistischen“ Adolf eins auf den Deckel gegeben und das, was von Deutschland nach dem Krieg noch übrig war, mit ihrer primitiven, infantilen „Demokratie“ beglückt haben?

Ich weiß das alles sehr genau, bitte meine Kritiker jedoch um taktisches Verständnis. In den USA herrschen heute nämlich Verhältnisse wie weiland in Deutschland zur Weimarer Zeit, und immer mehr Menschen lassen sich kein X mehr für ein U vormachen. Seit jenem schicksalhaften Tage im Mai 1945 ist es mittlerweile drei Generationen her, doch erst jetzt beginnt jene tiefgreifende Revision der Geschichte, die Amerika gerade in diesen schweren Tagen so verzweifelt benötigt.

Die Konsequenz, die Amerikas törichte Unterstützung für „Uncle Joe“ für die ganze Welt nach sich zog, ist nämlich ein „weicher Kommunismus“, der sich als Liberalismus großtut und der die Welt zersetzt und bis in die Überbleibsel der Besten unserer Rasse eingedrungen ist.

Dieses Thema ist der Dauerbrenner meiner Beiträge für Veterans Today. Hier die Titel einiger Artikel aus meiner Feder, die dieses Thema vielleicht wiederspiegeln:

– Die vergessene Schlacht von Halbe

– Den Mächtigen die Wahrheit ins Gesicht

– Das Münchhausen-Syndrom

– Ein Blick auf die Welt durch das Prisma Europas

– Deutschland: Immer noch unter der Kontrolle fremder Mächte

– Popeye-Geschichte: Die Versklavung einer Generation

– Japan im Zweiten Weltkrieg: Ein Opfer des Wuchers?

– Guantanamo Nord

– Ein Bischof, ein Papst und die schafsgeduldige Masse

– Deutschlands Regierung seit 1945: Wendehälse und Verräter

– Ein modernes Kidnapping auf amerikanischem Boden

– Kristallnacht 1938: Der 11. September des Dritten Reichs?

– Rudolf Hess, Stellvertreter des Führers

– Das Deutsche Reich existiert weiter!

– Iron Sky: Der Film

– Ein jüdischer Überläufer warnt Amerika: Benjamin Freedman äußert sich zum Zionismus

– Hitler und die Banksters: Die Abschaffung der Zinsknechtschaft

– Antideutsche Propaganda im Westen

– Terror und Folter – made in America

– Dämonisierung: Die schlagkräftigste Waffe der Lobby

– Historischer Revisionismus: Die unwiderstehliche Ansteckung

– Colonia Dignidad: Ein Handelsposten des Dritten Reiches?

– Imperium – damals wie heute

– Eine Lanze für Hitler den Veteranen?

– Doug Christie: Er ruhe in Frieden!

Wer liest diese Essays? Ganz gewiss nicht Otto Normalverbraucher oder Lieschen Hinterwäldlerin. Ich habe die Frage nach meinen potentiellen Lesern Gordon Duff gestellt, dem Leiter von Veterans Today, der wie folgt charakterisiert wird: „Ein akkreditierter Diplomat, allgemein als einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Geheimdienste anerkannt. Er leitet die weltweit größte private nachrichtendienstliche Organisation und berät regelmäßig Regierungen, die mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen haben.“ Gordon ist mein enger Kamerad geworden. Auf meine Frage, antwortete er kurz und bündig, wie folgt:

„Ingrid,

  • Wir haben unter unseren Lesern mehr ehemalige Angehörige von Regierungen in aller Welt als jedes andere Nachrichtenmedium.
  • Das Personal des Pentagon und des Kongresses lesen Veterans Today vor jeder anderen Publikation.
  • Unsere Website hat mehr Besucher als die der New York Times und der Washington Post zusammen.
  • Man schreibt uns größeren Einfluß auf politische und gesellschaftliche Veränderungen zu als jedem anderen Nachrichtenmedium.“

Also bitteschön! In der revisionistischen Bewegung verfügten wir niemals über ein Forum, in dem wir unsere Meinung unzensiert äußern konnten und in dem unsere dissidenten Ansichten zu dem, was im Dritten Reich und anderswo tatsächlich geschah, ernstgenommen wurden. Überflute ich meine Leser mit Fußnoten und Statistiken? Das überlasse ich Leuten, die sich besser darauf verstehen als ich. Stattdessen schildere ich Erinnerungen, die sich im Verlauf meines Lebens in mir aufgehäuft haben, und gebe wieder, was Sie, die Sie jene Zeit persönlich miterlebt haben, mir darüber berichteten.

Ich lege Ihnen als Beispiel den ersten Artikel vor, den ich schrieb, nachdem Veterans Today mich als Kolumnistin rekrutiert hatte. Meine englischsprachigen Leser kennen diese Geschichte, doch wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, ist sie noch nie ins Deutsche übersetzt worden. Sollte ich mich irren, bitte ich meine älteren Freunde um Nachsicht: Zu meinen Lesern gehört auch eine vorderhand noch kleine Gruppe junger Menschen, die auf mich aufmerksam geworden sind und mich darum gebeten haben, sie auf die Empfängerliste meines Rundbriefs zu setzen.

Die vergessene Schlacht von Halbe

Zu Beginn der achtziger Jahre recherchierte ich in der Kongreßbibliothek von Washington für meine Roman-Trilogie Lebensraum, (englisch) in der die Flucht meiner Familie aus der Ukraine geschildert wird. Damals stieß ich auf einen Artikel über die letzte größere Schlacht des Zweiten Weltkriegs zwischen der Wehrmacht und der Roten Armee. Vor meinem geistigen Auge ziehen die blutigen Ereignisse wie eine Dia-Show vorbei. Schließlich war ich nur acht Jahre alt, zu jung, um das Gemetzel zu begreifen, das sich um mich herum abspielte und dem ich durch eine bis heute unerklärliche Fügung des Schicksals entrann.

Heute wird der Endkampf des Deutschen Reichs von den Mainstream-Medien als wohlverdienter Schlußpunkt unter eine abscheuliche Diktatur im Herzen Europas dargestellt, was eine grobe Verzerrung der Tatsachen bedeutet. Hier nun meine persönlichen Erinnerungen:

Von meiner einst so großen Familie waren nur noch vier dabei. Früher, lange vor meiner Geburt, hatte unsere in der Ukraine geborene Sippe Hunderte von Angehörigen gezählt – Tanten und Onkel, Großeltern, dutzende Vettern sowie Nachbarn, die alle mit uns verwandt waren. Jeder war scheinbar mit jedem verwandt, bevor die Bolschewisten unserem friedlichen Dasein ein blutiges Ende setzten.

Mittlerweile waren die einen nach Sibirien deportiert oder hingerichet worden, die anderen waren bei zwei sowjetischen Hungersnöten zugrunde gegangen, wieder andere waren am Straßenrand erfroren, als sie verzweifelt versuchten, dem roten Terror zu entrinnen, der fast drei Jahrzehnte wie ein Albtraum auf unserer Familie gelastet hatte. Am Ende blieben nur noch vier: Meine Oma, meine vierjährige Schwester Wally, meine schöne, damals etwas über dreißig Jahre alte Mutter und ich.

Um Klartext zu sprechen: Ich bin keine ewig jammernde Jüdin. Ich bin eine Deutsche, die sich mit Stolz zu ihrer Abstammung bekennt, ebenso in der Ukraine geboren und heute amerikanische Staatsbürgerin. Die Menschen, zu denen ich gehörte, waren im Reich jahrhundertelang als „Volksdeutsche“ bezeichnet worden. Sie waren ethnische Deutsche, die ihre Heimat vor fünf oder sechs Generationen verlassen hatten und die nun, wo sich Deutschlands Niederlage immer deutlicher abzeichete, Hals über Kopf in das Land ihrer Ahnen zurückzukehren versuchten –was nur sehr wenige schafften. Die meisten wurden entweder zwischen zwei Fronten zermalmt oder Endes des Krieges sowie in den ersten Nachkriegsmonaten zurück nach Sibirien verschleppt.

In dem Artikel, den ich in der Kongreßbibliothek fand, wurde die Schlächterei, die ich jetzt beschreiben werde, die „Schlacht von Halbe“ genannt. An die Stadt Halbe besitze ich keine Erinnerungen mehr, wohl aber an zwei Flecken in ihrer Umgebung, Kausche und Greifenhain. Beide Ortschaften sind unauslöschlich in meinem Gedächtnis haften geblieben, auch wenn meine Erinnerungen anderswo zwangsläufig Lücken aufweisen.

Wir kamen aus Polen nach Kausche. Unmittelbar vor dem Einzug der Roten Armee in Warschau Ende 1944 setzten wir uns unter dramatischen Umständen aus Hohensalza ab, und es verschlug uns in dieses kleine Dorf. Wir hofften inständig, es nach Berlin zu schaffen, aber Kausche war für uns vorläufig Endstation.

In jenen furchtbaren letzten Kriegswochen wimmelte es überall von Flüchtlingen, die oft in Kirchen, in Schulen oder gar unter freiem Himmel am Straßenrande übernachteten. Wir hatten Glück im Unglück, denn der Bürgermeister von Kausche wies uns ein Einzelzimmer am Ende einer Scheune zu. Vielleicht hatte dort früher das Dienstpersonal gewohnt. Es war ein kleiner, verrauchter Raum, aber wir hatten nun endlich ein Dach über dem Kopf. Wir teilten das Zimmer mit einer hochschwangeren Frau – Frau Weber – sowie ihrer zehnjährigen, pausbäckigen Tochter Erika.

Das eigentliche Wohnhaus lag unserer Scheune gegenüber. Etwas weiter weg stand ein drittes Haus, an das ich mich nur darum erinnere, weil ein junger deutscher Soldat ein paar Wochen später auf seinen Stufen von einem Sowjetsoldaten kaltblütig umgebracht wurde. Man ließ seine Leiche tagelang auf den Stufen liegen; niemand durfte sie anrühren.

Doch ich greife den Ereignissen vor. So unwirklich es heute auch anmuten mag, wir glaubten damals, an jenen frostigen letzten Apriltagen des Jahres 1945, immer noch daran, daß die Deutschen den Krieg gewinnen könnten, und zwar schon sehr bald – garantiert! Genau das hatte Dr. Goebbels ja in seiner vermutlich letzten Rundfunksendung versprochen, und jeder Zweifel daran wäre pure Ketzerei gewesen.

Nachdem Frau Webers Mann  Fronturlaub erhalten hatte, war seine Gattin schwanger geworden, und die Geburt ihres zweiten Kindes stand nun unmittelbar bevor. Inzwischen war er an der Ostfront verschollen.  Erika und ich waren Freundinnen geworden, oder besser gesagt so etwas wie Freundinnen, denn die für ihr Alter ungewöhnlich körperlich entwickelte Erika kommandierte mich, die ich mager und unscheinbar war, ständig herum. Ich bewunderte und verabscheute sie zugleich, denn trotz ihrer aggressiven und hochmütigen Art war sie recht hübsch, während ich häßliches Entlein mich am liebsten in ein Mauseloch verkrochen hätte. Einmal zog sie ihren Pullover hoch und zeigte mir prahlerisch zwei Knospen auf ihrer Brust, nicht größer als kleine Kirschen. Bei mir war nichts dergleichen zu finden – ganz offenbar ein schwerwiegender Mangel!

Meine nächste Erinnerung ist die, daß der Horizont in der Ferne plötzlich feuerrot wurde und feuerrot blieb – der Himmel stand buchstäblich in Flammen! War das Berlin – infolge eines neuen Bombenangriffs? Ich vermag nicht zu sagen, ob Berlin wirklich brannte oder ob alliierte Bomber eine andere, näher gelegene Stadt angegriffen hatten. Wir sahen nur den Horizont, den die Feinde unseres Vaterlandes blutrot gefärbt hatten, und zwar Nacht für Nacht – wochenlang, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt.

Dann vernahmen wir ein fernes Grollen, und wir konnten im Osten riesenhafte schwarze Rauchwolken aufsteigen sehen. Es war, als rolle ein ungeheuerliches Gewitter auf uns zu.

Ausgerechnet jetzt teilte uns Frau Weber auf ihre gewohnte hysterische Art mit, daß ihre Wehen eingesetzt hatten. Sie überließ Erika der Fürsorge unserer Oma und verschwand zu Fuß um die Ecke. Nach ein paar Tagen kehrte sie zu uns zurück, einen Winzling im Arm, der, wie Erika stolz verkündete, ihre neugeborene Schwester war. Den Namen habe ich vergessen, wenn das Baby überhaupt je einen erhielt. Jedenfalls gab Erika mit ihrer Schwester mächtig an, was meinen Neid auf sie nur noch steigerte.

Kurz darauf waren Erika und ich eben beim Murmelspiel – so nannten wir unser Spiel, das darin bestand, kleine Glasperlen in den Schlamm zu werfen -, als wir eine kleine Schar von Zivilisten erblickten, die sich auf der Straße eilends auf uns zu bewegten – eine Frau mit zwei halbwüchsigen Knaben und mehreren kleinen Mädchen, die alle auf Fahrrädern saßen. Sie machten vor uns Halt und riefen uns erregt zu, wir sollten uns schleunigst aus dem Staube machen. „Die Russen kommen!  Lauft, Kinder!  So schnell Ihr nur könnt!“

Die Russen stünden bereits am Rand von Kausche, sagte die Frau mit zitternden Knien und bebenden Lippen, und sie plünderten, brandschatzen, schändeten und mordeten alles, was ihnen im Wege stand! Erika und ich standen mit weitaufgerissenen Augen da. Die Fremden schnappten nach Luft, sprangen wieder auf ihre Fahrräder und sausten wie von der Tarantel gestochen von dannen.

Wir rannten tatsächlich los, kamen jedoch nicht sehr weit.Ich erinnere mich nicht mehr, ob meine Familie ebenfalls zu flüchten versuchte oder ob nur Erika und ich Fersengeld gaben. Hingegen entsinne ich mich noch deutlich, daß wir bis zu einem Waldrand gelangten, wo wir einen toten deutschen Soldaten in einer tadellos sitzenden Unform erblickten. Er saß stocksteif  an einen Baum gelehnt; in seinem Schoß lag der Kopf eines ebenfalls toten Kameraden, der mit hilflos gespreizten Beinen seitwärts im Gras lag.

Was dann geschah, weiß ich nicht mehr. Wieviel Zeit mag bis zu den nächsten Ereignissen, die mir gegenwärtig geblieben sind, wohl verstrichen sein? Vielleicht ein Tag? Bloß ein paar Stunden?

Das nächste Bild, das vor meinem geistigen Auge steht, ist das unseres kleinen Zimmers am Ende der alten Scheune in Kausche. In dem Raum hatten sich mittlerweile rund ein Dutzend Menschen zusammengefunden, meist junge Frauen und Backfische. Frau Weber schrie aus vollem Hals, und meine Oma rang mit diesem hysterischen Menschenskind, die mit einem Messer herumfuchtelte und immer lauter schrie, sie werde ihr neugeborenes Kind erstechen.

Jahre später erzählte mir Oma, daß Frau Weber angesichts des unsagbaren Grauens, das während der nächsten anderthalb Tage über uns hereinbrach, den Verstand verloren hatte. Jemand hatte die Tür eingetreten, und Horden von „Russen“, schlitzäugig und grinsend, drangen in den Raum ein, packten die Mädchen, warfen sich auf die Frauen und verschonten selbst die immer noch blutende Frau Weber nicht. Die vertierten Strolche waren Sowjetsoldaten mongolischer Rasse, die von Stalin in sowjetische Uniformen gesteckt worden waren, um Rache an Deutschland zu nehmen, von dem jüdischen Chefpropagandist, Ilja Ehrenburg, immer wieder angefeuert: „Tötet! Tötet! Kein Deutscher ist unschuldig! Keiner! Weder die Lebenden noch die Ungeborenen!“ (“Töte den Deutschen” – Die Mordaufrufe Ilja Ehrenburgs)

Was sich in dem Raum stundenlang abspielte, war eine schaurige Schändungsorgie – eine schier endlose Massenvergewaltigung! Ich selbst habe dieses Grauen nicht mit eigenen Augen gesehen. Man erzählte mir später davon, als ich alt genug war, um es zu begreifen. Meine Oma schützte mich, preßte mich fest an sich und drückte meinen Kopf gegen ihren Pullover, um meine Augen zu bedecken. Soweit ich mich erinnere, hat sie nicht geweint –  aber sie zitterte wie Espenlaub. Meine Nase gegen ihre Brüste gedrückt, sah ich nichts, überhaupt nichts, doch sie sah alles – und überlebte.

Später ließ sie nie ein Sterbenswörtchen über den Schrecken fallen, dessen Zeugin sie in dieser Nacht, und noch in vielen späteren Nächten, geworden war. Heute weiß ich, daß ihre Tochter, meine schöne junge Mutter, vor den Augen meiner Oma brutal auf den Boden geworfen und von Scharen sowjetischer Soldaten vergewaltigt wurde. Dasselbe geschah mit den anderen jungen Frauen und Mädchen. Wenn eine Gruppe von Rotarmisten ihre Lust gestillt hatte, folgte gleich die nächste Welle – entartete Wesen, die pausenlos durch die Tür quollen. Während sich dieser Albtraum abspielte, wurde unser Gebäude von einer Granate getroffen, wobei, soweit ich mich erinnere, zwei Ziegen getötet wurden. Die Sowjetsoldaten fuchtelten mit ihren Fäusten herum und schlugen ein paar Zähne aus, haben aber niemanden in diesem kleinen Scheunenzimmer umgebracht. Sie gaben sich mit dem Vergewaltigen zufrieden.

Deutsche, die diese furchtbaren letzten Tage in der sterbenden Heimat überlebten, wissen, daß deutsche Mädchen und Frauen von Asiaten in sowjetischen Uniformen wochenlang und pausenlos geschändet wurden, immer und immer wieder!

Urplötzlich geschah ein wahres Wunder. Der Hof unseres Gebäudes wurde von deutschen Soldaten überflutet, die es geschafft hatten, durch die feindlichen Linien zu brechen und jetzt versuchten, sich nach Berlin abzusetzen. Es war um den 20. April – Hitlers Geburtstag – herum, das genaue Datum ist mir nicht mehr gegenwärtig. Ich höre immer noch die Stimme von Goebbels, die uns am Rundfunk Mut zusprach.

Unsere Retter! Wie schon so oft zuvor, seitdem wir die Ukraine im Jahre 1943 verlassen hatten, hatten sich diese jungen deutschen Soldaten unter Lebensgefahr zu uns durchgekämpft, um uns zu retten! Das glaubten wir damals, und das glaube ich noch heute. Meine Oma, diese stoische, disziplinierte, tiefreligiöse Frau, ergriff einen der deutschen Soldaten, die ihr deutscher Gott uns gesandt hatte, an der Uniform, klammerte sich an seinen Hals und weinte und weinte und weinte. Er klopfte ihr verlegen auf den Rücken und sagte immer wieder: „Omalein, weine nicht. Bitte weine nicht. Wir sind ja da! Wir schaffen’s ganz bestimmt!“

Jahrzehnte später las ich in der Kongreßbibliothek von Washington, daß diese Gruppe blutjunger Soldaten, die den Durchbruch durch die sowjetischen Linien geschafft und den Flecken Kausche für kurze Zeit besetzt hatten, anschließend fast bis zum letzten Mann abgeschlachtet wurden. Sie wurden von der roten Walze buchstäblich zermalmt.

Auf einmal – man frage mich nicht wie! – fanden wir uns plötzlich auf einem deutschen Fahrzeug wieder. Es gehörte zu einer langen Wagenkolonne, mit der sich unsere fliehenden Truppen gemeinsam mit am Straßenrand aufgelesenen Zivilisten hektisch absetzten. In meinem Gedächtnis ist dieses Fahrzeug zu einer Mischung von Jeep und Lastwagen verschmolzen. Ob es ein LKW war? Wie dem auch sei, jedenfalls kauerten wir, ungefähr ein Dutzend an der Zahl, hinten in einem solchen Wagen, mit einer Plane bedeckt. Einer von uns war ein Mann mit einem blutüberströmten Kopf, um den er einen Turban gewickelt hatte. Die vier Angehörigen unserer Familie – Oma, Mama, Wally und ich – waren, Gott sei Dank, immer noch zusammen und drängten uns aneinander, während das Fahrzeug stotternd den Wald von Greifenhain erreichte.

Die Fahrt ging nur schleppend voran, weil aus allen Richtungen ständig auf uns geschossen wurde. Mehrmals drangen Granatsplitter durch die Plane, aber wir duckten uns jedesmal wie alte Fronthasen. Oma hatte sich in eine Decke eingehüllt, in der wir später etliche Granatsplitter- oder Kugeleinschläge entdeckten. Wie durch ein Wunder blieb sie vollkommen unverletzt, und auch wir anderen drei nahmen keinen Schaden. Wie kann man das erklären?  Wie wir es durch das Gemetzel im Wald von Greifenhain schafften, ohne auch nur einen Kratzer davongetragen zu haben, ist mir bis heute unbegreiflich.

Unser erster Fahrer bekam einen Volltreffer ab und hauchte auf der Stelle sein Leben aus. Wir mußten abspringen. Nur wenige Augenblicke später hievte uns jemand in das nächste Fahrzeug, das uns ein wenig tiefer in den Wald brachte, ehe auch sein Fahrer tödlich getroffen wurde. In meiner Erinnerung passierte das drei- oder viermal, entweder weil der Fahrer getroffen wurde oder weil der Wagen nach einem Granateneinschlag seinen Geist aufgab.

Im Handumdrehen war die gesamte enge Waldstraße von verlassenen LKWs und anderen Fahrzeugen verstopft. Rechts und links lagen tote Soldaten und Zivilisten, und wir wenigen Überlebenden in den letzten intakten Wagen bewegten uns im Schneckentempo fort. In unregelmässigen Abständen wurde von vorne nach hinten, von Fahrzeug zu Fahrzeug der Ruf durchgegeben: „Panzer nach vorn!  Panzer nach vorn!“ Endlich erschien eines dieser stählernen Ungetüme auf Raupen, rasselte an den stehenden Fahrzeugen vorbei und drückte die Toten am Strassenrand in den Staub. Es war dies der letzte einsatzfähige deutsche Panzer, den wir zu Gesicht bekamen.

Was folgte, war eine regelrechte Schlächterei, die einen Tag und eine Nacht dauerte. Dies geht aus dem Artikel hervor, den ich in der Washingtoner Kongreßbibliothek vorfand. Die übrig gebliebenen Wehrmachtsoldaten waren vollständig umzingelt; in ihrer Mitte befanden sich immer noch ein paar Zivilisten. Ich las den betreffenden Artikel anfang 1981, als man sich in Washington auf den Amtsantritt Ronald Reagans vorbereitete. Damals begriff ich zum ersten Mal wirklich, was sich im Wald von Greifenhain abgespielt hatte.

Irgendwann wurde ich unter Umständen, die mir nicht im Gedächtnis haften geblieben sind, von meinen Angehörigen getrennt. Vielleicht war schon die Nacht hereingebrochen, als dies geschah. Damals kämpften alle verzweifelt um ihr nacktes Überleben. Einzelheiten vermag ich nicht zu berichten; darüber hat sich ein Schleier des Vergessens gebreitet. Später erfuhr ich, daß ich, nachdem ich einen Tag und eine Nacht lang im Wald von Greifenheim herumgeirrt war, zu einem verlassenen Bauernhaus am Waldrand gelangte, wo meine Familie Zuflucht gefunden hatte. Wie es mich dorthin verschlug, vermag ich auch nicht zu sagen. Oma sagte mir später, ich habe eine volle Woche lang kein einziges Wort von mir gegeben, sondern sei stumm auf den Stufen des Bauernhauses gesessen. Man glaubte, ich hätte die Sprache verloren.

An das Bauernhaus, wo wir uns wiederfanden, erinnere ich mich bis heute ganz genau. Die Besitzer des Gebäudes hatten sich an einen unbekannten Ort geflüchtet – es kann sein, daß sie umgebracht wurden. Nun hielten sich dort in diesem fremden Haus vielleicht fünfzig oder sechzig verwundete deutsche Soldaten auf, die sich mit letzter Kraft dorthin geschleppt hatten oder von Mama und Oma an den Beinen ins Innere des Hauses geschleift worden waren, nachdem das Granatfeuer verebbt war. Daß der Krieg inzwischen zu Ende war, hat uns niemand gesagt.

Einer dieser Bedauernswerten war derart schwer verletzt, daß er es nur bis in die Halle schaffte und uns dort anflehte, ihn in Ruhe sterben zu lassen. Während jener ersten gräßlichen Nacht in diesem fremden Bauernhaus wurde meine Mutter widerholt von Sowjetsoldaten aus dem Haus gezerrt und vergewaltigt, während meine Oma sich um den sterbenden jungen Soldaten kümmerte. Ich habe es in einem meiner Kriegsromane beschrieben. Kurz bevor er starb, bat er sie um ein Gefäß, damit er urinieren konnte. Sie fand einen leeren Obstkrug, den er fast zweimal bis zum Rande füllte. Trotz seiner Schmerzen hatte der Unglückliche seinen Urin so lange wie möglich zurückgehalten, um sich nicht schämen zu müssen. Oma hat dieses Erlebnis oft mit zitternden Lippen erzählt.

Einige Wochen lang hielten sich in diesem Gebäude nicht nur verstümmelte und verwundete deutsche Soldaten auf, sondern auch eine Gruppe russischer Soldaten, die sich hier eine Art Hauptquartier eingerichtet hatten. Überall lagen tote Soldaten herum – im Gebäude, im Vorrhof, auf den Stufen, im Garten und unter dem steinernen, gewölbten Eingangstor, unter dem die Sowjetsoldaten Leichen aufgehäuft hatten, um sich und uns zu isolieren. Vor meinen geistigen Augen sehe ich immer noch, wie ihre Arme und Köpfe niederhingen – Dutzende von ineinander verflochteten Armen und baumelnden Köpfen.

Die Toten jagten mir keine Angst ein; es gab ihrer einfach zu viele, und wir hatten uns bereits an sie gewöhnt. Zu den Geschichten, die in meiner Familie immer wieder aufgewärmt wurden, gehörte die von meiner kleinen Schwester, die sich eines Tages auf die Beine eines toten Soldaten setzte und fröhlich mit einer kleinen Porzellanpuppe spielte, die sie irgendwo gefunden hatte. „Mein kleines Püppchen sagt Heil Hitler“, rief die Kleine einem vorbeigehenden russischen Soldaten zu. Oma hielt den Atem an, aber der Mann lachte lauthals und klopfte der Vierjährigen auf den Kopf, wie  man einen Hund tätscheln mag..

Es gab so viele Leichen, für deren Bestattung sich niemand zuständig fühlte, dass manche bis tief in den Sommer hinein herumlagen. Ich erinnere mich an eine, die, von einem Panzer vollständig flachgewalzt, hinter einer Hecke lag. Noch mehrere Wochen nach dem Ende der Kampfhandlungen waren die blutigen Umrisse des Opfers klar zu erkennen, und immer, wenn wir vorbeigingen, stieg ein riesiger Fliegenschwarm hoch. Damals war es bereits warm, und die Temperaturen stiegen fortlaufend, mit dem Ergebnis, daß der Gestank der zahllosen Leichname geradezu unterträglich wurde.

Hier waren wir nun gestrandet, in einem Bauernhaus, das wir mit einem runden Dutzend Russen und einer sehr großen Zahl verwundeter deutscher Soldaten teilten. Meine Mutter wurde immer und immer wieder von irgendwelchen Strolchen aus dem Haus gezerrt und geschändet; dies mußte sie im Verlauf der kommenden Wochen und Monate Hunderte von Malen über sich ergehen lassen. Währenddessen kochte Oma nicht nur für die verletzten Deutschen, sondern auch für die Russen. Sie hatte im Keller einen Sack Weizenmehl sowie eine Anzahl Weckgläser aufgestöbert und braute daraus täglich eine wässrige Suppe.

Das Bild eines jungen deutschen Soldaten, dem das Kinn weggeschossen worden war, hat sich unauslöschlich in mein Gedächtnis eingebrannt. Er tunkte sein grotesk entstelltes Gesicht in das Weizenmehl und versuchte, wie ein Hund etwas davon aufzulecken. Blut und Eiter troffen aus dem Loch an der Stelle, wo einst sein Kinn gewesen war.

Das ganze Bauernhaus war voller verwundeter und sterbender Menschen; die Halle war voll von ihnen, ebenso wie der Schuppen auf dem Hof. Sie mußten große Schmerzen erdulden, doch sie blieben merkwürdig still, bewegten sich kaum, außer nachts, wenn einige von ihnen im Schuppen, auf Stroh gebettet, Melodien sangen, die man nicht so leicht wieder vergißt.

Daß Männer, furchtbar verstümmelt, noch immer singen konnten, mutet unwirklich, ja absurd an, doch genau so war es! Wer diesen Krieg miterlebt hat, weiß, daß die Deutschen stets zu singen pflegten, um sich selber Mut zu geben. Heutzutage wird man Deutsche nur selten singen hören, weil ihre Seelen tot sind, doch damals sangen sie noch. An der Stelle, wo ich, um den Liedern lauschen zu können, an einem offenen Fenster schlief, drangen die Klänge von „Lily Marleen“ zu mir.

Eines Tages beschlossen die Russen, alle, die noch marschfähig waren, an einen unbekannten Ort abzukommandieren. Bald darauf hörten wir eine Reihe von Schüssen. Ich weiss nicht, ob jemand beobachtete, was unweit von meinem Fenster in einer Schlucht vor sich ging. Man kann annehmen, daß sie erschossen wurden. Ich habe keine Ahnung, was mit den anderen zurückgebliebenen im Stroh liegenden schwerverletzten Männern geschah.

Was ist aus Frau Weber geworden? Meine Oma entdeckte sie eines Tages, als sie nach verwundeten Soldaten und später nach Lebensmitteln suchte. Frau Weber war tot, aber nur halb begraben. Ihr Unterleib war mit Erde bedeckt, doch ihr Oberkörper und Kopf waren immer noch sichtbar. Von ihren beiden Kindern keine Spur!

Wochen später brachte irgendjemand Erika zu uns. Sie berichtete folgendes: Nachdem ihre Mutter von einer Granate tödlich getroffen worden war, hatte sie das Baby aus ihren Armen gerissen und war davongerannt. Sie vermochte sich nicht mehr daran zu erinnern, was mit dem Neugeborenen geschah; sie glaubte, es irgendwo verloren zu haben.

Wie bereits erwähnt, war die pausbäckige Erika erst zehn Jahre alt, sah jedoch älter aus und war deshalb, wie so viele andere Halbwüchsige, zahllose Male vergewaltigt worden. In späteren Jahren hat mich meine Mutter ab und zu daran erinnert, wieviel Glück ich damals gehabt hatte. Ich war viel zu dünn und halb-verhungert, und kein Mann hat mich jemals angerührt. Glück hängt von den Umständen ab.

Später erfuhr meine Mutter, daß Erika zum letzten Mal in einem Transport deutsch-russischer Flüchtlinge gesehen worden war, die nach Rußland zurückgeschickt wurden. Ihre Abschiebung bildete Bestandteil der sogenannten Operation Keelhaul, in deren Rahmen die Westalliierten ethnische Deutsche aus der Schwarzmeergegend, die von den deutschen Truppen vorübergehend gerettet worden waren, in Stalins Wunderreich zurückschickten. Die meinsten wurden nach Sibirien verschleppt, und nur wenige sind von dort zurückgekehrt.

Wir vier Überbleibsel unserer einstmals großen Familie, entrannen der Operation Keelhaul um Haaresbreite. In einer kalten Nacht flohen wir bei der Sektorengrenze im Harzgebirge in die britische Besatzungszone – ein weiteres Nachkriegsabenteuer, das ich Ihnen vielleicht später einmal erzählen werde. In meinem ersten Roman, The Wanderers, gehe ich kurz auf jene Ereignisse ein.

Den mir vorliegenden Informationen zufolge führt jedes Jahr eine Gruppe deutscher Patrioten einen stillen Gedenkmarsch zum Andenken an ihre jungen Landsleute, die in der letzten Schlacht auf deutschem Boden kämpften und fielen. Diese einfache Geste des Respekts für die eigenen Gefallenen ist im zionistischen Vasallenstaat BRD beileibe nicht populär. Die wenigen politisch Unverbesserlichen, die ihre Toten ehren möchten, müssen jederzeit damit rechnen, daß man ihnen die Genehmigung zur Durchführung des Marsches verweigern wird. Es lohnt sich eben immer wieder, die Kriegsgeneration als ein Verbrecheralbum darzustellen, damit das überaus nützliche Schuldgefühl nur ja nicht eines Tages stirbt.

Soweit mein Veterans Today Artikel, hier in der deutschen Sprache etwas abgeändert. So gebe ich dem großen geistigen Ringen, den die Menschen in der ganzen Welt nur durch verzerrte Hetzartikel kennen, ein menschliches Gesicht. Das ist jetzt meine Rolle. Dies ist meine Art von revisionistischer Aufklärung für den englischen Sprachraum. Ich wünschte nur, ich hätte mehr Zeit, mich dieser Arbeit voll und ganz zu widmen. Um den richtigen Ton zu finden, braucht es aber Seelenruhe und Stunden des Nachdenkens. Leider habe ich die nicht, da ich mich auch um die Besstellungen und irdischen Anliegen meiner Unterstützer kümmern muß, damit diese nicht denken, ich lebe in Saus und Braus von den Spenden.

Ernst und ich besitzen keinerlei Ersparnisse. Wir haben uns gegenseitig feierlich gelobt, niemals bei einer Bank ein Darlehen aufzunehmen. Wir verwenden das uns zur Verfügung stehende Geld nach bestem Wissen und Gewissen, können jedoch nur so viel – oder so wenig – tun, wie es uns unsere Unterstützer durch ihre Unterstützung erlauben.

Zusätzlich zu meiner Arbeit als Kolumnistin für Veterans Today und meinen Internetrecherchen, um politisch auf dem neuesten Stand der Dinge zu bleiben, habe ich noch eine ganze Reihe anderer Aufgaben. Ich möchte nur auf zwei Projekte eingehen, denen ich mich im Laufe des vergangenen Jahres gewidmet habe, um unsere Heimat zu schützen und sie eines Tages von ihrem induzierten Irresein, wie Dr. Hennig es definiert, zu befreien. Es ist eine zweischienige Bahn, auf der ich mich bewege.

Ich habe z.B. einen meiner bezahlten Helfer viele Tausende Kilometer nach Toronto sowie nach Vancouver, Kanada geschickt, um die Gerichtsprotokolle der Zündel-Prozesse abzuholen, die beredtes Zeugnis von Ernsts jahrzehntelangen juristischen Kämpfen vor kanadischen Gerichten ablegen. Von diesen beiden Reisen brachte mein Helfer und Gesinnungsgenosse nicht nur die betreffenden Gerichtsakten, sondern auch hunderte von Büchern, Tonbändern, Manuskripten sowie andere wertvolle historische Beweise unseres Aufklärungskampfes mit, die eines Tages in Museen und Bibliotheken ausgestellt werden, nachdem ich meine Pläne verwirklicht habe.

Diese beiden Expeditionen kosteten mehr als $12,000 für Flüge, Lastwagenmiete, Hotel usw, bevor ich sie nur unter Dach hatte – und damit waren die Unkosten noch lange nicht zuende! Ich mußte 36 gebrauchte Metallschränke für $90.- per Stück kaufen, um diese kostbaren Dokumente vor Feuchtigkeit und Insekten zu schützen und hierdurch sicherzustellen, daß sie in einer geistig gesünderen, weniger streng zensierten Zukunft ausgewertet werden können.  Totalpreis?  $3.250.-, zuzüglich Verkaufssteuergeld.

Weitere 3.000 Dollar mußte ich für Handwerker und Bauholz flüssig machen, damit unter dem Schutzdach eines unserer Gebäude zusätzlich ein befestigter, trockener Raum für diese Akten geschaffen werden konnte. Ich beauftragte eine Firma mit der Betonierung des Fußsteiges, damit wir unsere Rollwagen benutzen konnten und meine Helfer, welche die vielen hundert Kisten und Kartons schleppten, keine Rückenschäden davontrugen. Die Kosten beliefen sich auf weitere 3.500 Dollar für Schoter, Kies, Zement und Arbeitslöhne.

Somit mußte ich für dieses eine Projekt allein die enorme Summe von 22.000 Dollar zusammensammeln!

Deshalb muß ich jetzt Klartext reden. Ich bin dringendst auf mehr Sponsoren und auf regelmäßige Spendeneinnahmen angewiesen. Das Beweismaterial, das Ernst anläßlich seiner Prozesse gesammelt hat, ist einmalig und äußerst wichtig für die historische Wahrheit und daher die Zukunft der ganzen Welt! Weitere wichtige Dokumente befinden sich im ehemaligen Büro des verstorbenen Zündel-Anwalts Doug Christies im 5,000 km entfernten Westen Kanadas. Auch sie müssen nach Tennessee gebracht werden, ebenso wie die Dokumentation von Ernsts Vertreibung, die bei unserem Anwalt in Kalifornien verstaut ist. Außer mir gibt es niemanden, der bereit ist, diese Aufgabe zu übernehmen – und der auch dank unserer Unterstützer mehr oder weninger imstande ist, sie zu bezahlen oder in Raten  abzustottern. Man tut eben, was man kann! Aber alleine schaffe ich es nicht.

Und das ist noch lange nicht alles, wofür ich sorgen muß. Ich erhalte aus allen Teilen der Welt immer wieder Spenden in Form von Büchern, Tonbändern, Zeitschriften, Büromöbeln, Computerzubehör, Büromaterial wie Hefter, Briefumschläge, Tintenstifte und alles mögliche mehr. All diese Dinge müssen für teures Geld nach Tennessee transportiert werden. In meinem Büro findet sich kaum ein Gegenstand, den ich nicht als Spende bekommen habe. Größere Sachspenden erfordern die Miete eines Lastwagens, und außerdem müssen ein oder zwei Fahrer bezahlt werden, und ich muß für ihre Hotel- und Restaurantrechnungen sowie Brennstoff für lange Reisen aufkommen.

Ich bezahle pausenlos irgendwelche Rechnungen – für Anwälte, für meine Teilzeitangestellten, für die Instandhaltung von Bürogebäuden  und Bibliothek, für Strom, Internet und Telefon usw. Abgesehen von meiner Rente, die bis zum letzten Cent für unsere Sache verwendet wird, habe ich kein selbständiges Einkommen. Ich fahre eine alte Benzinkiste, die mir ein Unterstützer in Massachussetts in seinem Testament vermacht hat. Leiste ich mir irgendwelchen Luxus? Jawohl! Einmal pro Monat marschiert eine Putzfrau an und reinigt meine Wohnung!

Soweit zu meinen Aktivitäten. Mir steht ein Team zur Seite, das sich teils aus Freiwilligen, teils aus pro Arbeitstag bezahlten Teilzeitangestellten zusammensetzt. Im Moment besteht meine dringendste Aufgabe darin, mir die Dienste meiner talentierten Webmasterin und Büromanagerin für ein weiteres Jahr zu sichern. Sie arbeitet lediglich 24 Stunden wöchentlich und bekommt für ihre Leistung nicht annähernd das, was sie in einem Industriebetrieb vermutlich verdienen würde. Ich brauche sie unbedingt und hoffe, einen Sponsor zu finden, der für ihren Lohn aufkommt, denn mir wächst die Arbeit über den Kopf.

Am zweitdringendsten benötige ich einen erfahrenen, professionellen Bibliothekar (oder eine Bibliothekarin). Die betreffende Fachkraft muß sowohl Englisch als auch Deutsch perfekt beherrschen, versiert im Umgang mit Computern sein und unsere politischen Ansichten teilen. Ist ein Wink mit dem Zaunpfahl angebracht? Hier könnte ein Testament weiterhelfen.

Nachdem ich nun einen großen Teil meines Lebens sowie meinen gegenwärtigen Alltags so unverhüllt offengelegt habe, möchte ich noch hinzufügen, daß ich mit mir selbst seelisch in Einklang lebe. Gewiß, es ist nicht immer leicht. Ich würde mich nicht als „glücklich“ bezeichnen, doch bin ich mir bewußt, die Aufgabe zu erfüllen, die mir das Schicksal zugewiesen hat, und ich erfülle sie freudig und hingebungsvoll – aber Ernst fehlt mir an allen Ecken und Enden.

Ich stehe sehr früh auf und gehe deshalb auch früh zu Bett – bitte keine Telefonanrufe nach sieben Uhr U.S Zeit. Vor dem Einschlafen lese ich eine jener hinreißenden Autobiographien aus einer Zeit, die in der Geschichte ihresgleichen sucht. Man wird sich dieser Menschen und ihrer Leistungen mit Stolz erinnern. Was immer ich dazu beitragen kann, wird getan.

Neujahrsgrüße aus Tennessee zum Neuen Jahr – und Prost auf den kommenden Sieg!

Ingrid Zündel – Anfang Januar 2014 – hier haben Sie die Möglichkeit Ingrid zu unterstützen  

Linkverweise:

“Seit 5.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen” –  In seinem Artikel, “Seit 5.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen” untersucht unser Kommentator “Kurzer” die Zeitgeschichtsschreibung über Hitler-Deutschland, die Hochfinanz, die Psychologie der Massen und andere Hinterlassenschaften. Er stößt dabei auf Lügen, Fälschungen und Irrtümer von namhaften deutschen und ausländischen Hitlerbiografen, Chronisten und Historikern. Zahlreiche Beispiele dokumentieren, wie nachweisbare historische Fakten verändert und in ein vorgegebenes Raster eingepasst wurden. Legenden, Mutmaßungen und Behauptungen, in denen historische Ereignisse teilweise sinnverkehrt verzerrt wurden, werden aufgeführt und den tatsächlichen historischen Sachverhalten gegenüber gestellt. Die Aufdeckung der angepassten Fakten ist ebenso verblüffend, wie der sich daraus ergebene Erkenntnisgewinn. Wird man künftig in der Geschichtsschreibung Korrekturen anbringen müssen? hier weiter

“Töte den Deutschen” – Die Mordaufrufe Ilja Ehrenburgs – Töte den Deutschen, wo Du ihn antriffst. Schlag ihn auf der Straße, im Haus, spreng ihn mit der Granate, stich das Bajonett in ihn, die Mistgabel, spalte ihn mit dem Beil, setze ihn auf den Pfahl, zerschneide ihn mit dem Messer, schlag, wie Du kannst, aber töte! Töte ihn, und Du rettest Dein Leben und das Deiner Familie. Töte ihn, und Du rettest Deine Heimat, Dein Volk. Überall mußt Du die Bestie schlagen! Wenn er Halt macht und schläft – zerfleische den Schlafenden. Geht er durch den Wald – wird er dort den Tod finden. Ist er unterwegs -eine Mine soll ihn zerreißen. Fährt er in der Eisenbahn – laß den Zug entgleisen. Zerdrücke, zerspalte, zersteche ihn im Wald, auf dem Feld, auf Straßen, vernichte ihn überall!. . .” hier weiter

Ach wie „glorreich“ war doch unsere „Befreiung“! Der 8. Mai 1945 wird von umerzogenen, geschichtslosen, unwissenden, verblendeten, ja von nahezu dummen Menschen als ein Tag der Befreiung gefeiert. Doch war es seinerzeit wirklich eine Befreiung, die da bzw. nach diesem Tag stattfand oder war es der Beginn einer systematischen, bereits bei Kriegsanfang geplanten Plünderungs-, Diebstahls-, Mord- und Vergewaltigungsserie? hier weiter

Roosevelts Weg in den Krieg – Akten des Auswaertigen Amtes – R o o s e v e l t, der mit einem tiefverwurzelten Deutschenhaß seine Amtszeit angetreten hatte, wurde von Beginn an von „Beratern“ eingerahmt, unter deren Einfluß Roosevelt das Land in kleinen Schritten in den Krieg steuerte. hier weiter

Verrat in der Normandie – Am 6. Juni 1944 kam es an den Küsten der Normandie zu einem epochemachenden Ereignis, dessen Bedeutung wohl nur mit dem Ergebnis der Schlacht von Waterloo verglichen werden kann. Nach jahrelangem Streit und Zögern unternahmen die Engländer und Amerikaner in größter Eile im Jahre 1944 ihre Landung auf dem Kontinent. Selbst ein Fehlschlagsrisiko von 50 Prozent wurde dabei in Kauf genommen. Eisenhower war wohl der einzige General des Zweiten Weltkrieges, der an einem Tag einen ganzen Krieg verlieren konnte. Tatsächlich hatten die nüchtern rechnenden Westalliierten für dieses gefährliche Wagnis gewichtige Gründe, über die 60 Jahre nach Kriegsende immer noch gern der Mantel des Schweigens gehängt werden soll. hier weiter

Verrat an der Ostfront – Wie in der Normandie 1944 gab es auch an der Ostfront gut organisierten Verrat und systematische Sabotage hoher deutscher Offiziere. Sie befanden sich in einflußreichen Spitzenstellungen bis hinauf in das Führerhauptquartier. Von der Vorbereitung des Ostfeldzugs bis hin zu den entscheidenden Schlachten lassen sich alle Handlungen nachweisen. Der Verrat geht sogar auf das Jahr 1939 zurück! hier weiter

Die Anti-Hitler-Koalition des zweiten Weltkrieges – Stalin/Roosevelt/Churchill und ihre Ziele. “Das endlose Beschuldigen des deutschen Volkes seit 1945 ist wie das unablässige Schlagen eines erblindeten und gefesselten Körperbehinderten! Den Deutschen hat man durch dauernde falsche Geschichtsdarstellungen alle Argumente zur Verteidigung und Rechtfertigung genommen. So wurden sie geistig gefesselt, verkrüppelt und blind gemacht.” hier weiter

Die vergessene Generation – Sie haben den Bombenkrieg oder die Vertreibung miterlebt, ihre Väter waren Soldaten, in Gefangenschaft oder sind gefallen. Diese Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation. Bei vielen kommen jetzt die Erinnerungen allmählich hervor und mit ihnen Ängste, manchmal sogar unverarbeitete Kriegserlebnisse. Sie wollen nun über sich selbst nachdenken und sprechen. Nicht nur für ehemalige Kriegskinder (in etwa die Jahrgänge 1930 bis 1945). Es wird auch den Jüngeren helfen, ihre Eltern besser zu verstehen. hier weiter

http://lupocattivoblog.com/2014/03/09/die-russen-kommen-lauft-kinder-so-schnell-ihr-nur-konnt/

Ein Kommentar zu “„Die Russen kommen! Lauft, Kinder! So schnell Ihr nur könnt!“

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