Hartz 4 Bezieher als Kanonenfutter der Bundeswehr ?

bundeswehr-jobcenter_460Bild : Gabi Eder / pixelio.de

Die Bundeswehr steht als Arbeitgeber bei vielen Menschen nicht sehr hoch im Kurs.

Der Afghanistan-Einsatz und die militärische Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen –
ja, auch dafür werden deutsche Soldaten eingesetzt – findet in der öffentlichen Meinung
nur wenig Zuspruch. Um insbesondere junge Menschen für eine militärische (oder zivile)
Karriere zu begeistern, plant die Bundeswehr in diesem Jahr zahlreiche Werbe- und
Propagandaveranstaltungen in Jobcentern und Arbeitsämtern.

Offenbar sollen Erwerbslose künftig als Kanonenfutter missbraucht werden. Schließlich
bahnen sich weltweit immer mehr Konflikte an, an denen Deutschland sich verstärkt beteiligt.

Erwerbslose als Kanonenfutter ?

Seit Wegfall der Wehrpflicht hat die Bundeswehr Probleme mit dem Nachwuchs. Das Interesse
junger Menschen an einer militärischen oder zivilen Laufbahn scheint gering zu sein.

Deshalb setzt die Bundeswehr seit einiger Zeit auf ein anderes Konzept. Statt seriöser
Informationsveranstaltungen, in denen über die Aufgaben und den Arbeitsalltag bei der
Bundeswehr informiert wird, setzt man bei unzähligen Propagandaveranstaltungen auf ein
bewährtes Prinzip a la „Überraschungsei“: Infobroschüren und Werbefilme vermitteln einen
attraktiven Arbeitsplatz mit einer Mischung aus „Sport, Spaß, Spannung und Technik“.

Wer würde sich davon nicht begeistern lassen? Dass Soldaten bereit sein müssen, Menschen
zu töten oder selbst getötet zu werden, wird gar nicht und nur beiläufig erwähnt.

Das heroische Bild des Kampfjet-Piloten oder des adretten Marine-Offiziers lässt
neben sich natürlich keinen Raum für Soldaten mit abgetrennten Gliedmaßen im
Afghanistan-Einsatz oder getöteten Kindern und anderen Zivilisten.

Allein von April bis einschließlich Juni 2014 plant die Bundeswehr bundesweit fast
200 Werbe- und Propagandaveranstaltungen in Arbeitsämtern, Berufsinformationszentren
und Jobcentern. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage
der Fraktion Die Linke vom 27. Februar 2014 hervor. Offenbar sollen Erwerbslose
zukünftig als neues Menschenmaterial für Kriege herhalten.

Bereits seit einiger Zeit steht die enge Zusammenarbeit der Bundesagentur für
Arbeit (BA) mit der Bundeswehr in der Kritik. So wird eine „Karriere“ bei der
Bundeswehr als eine interessante Integrationsalternative in den Arbeitsmark
von der BA beschrieben, berichtet Marcel Kallwass, ehemaliger und gefeuerter
BA-Mitarbeiter, in seinem Blog „kritischerkommilitone“.

Auch sei die Rede von „einem Sprungbrett für junge Menschen“. Dass dieses Sprungbrett
direkt in einem Kriegseinsatz führen kann, wird allerdings verschwiegen.

Vielmehr geht es um „vermeintliche Chancen“ für Erwerbslose. Perspektivisch,
so heißt es in internen Kreise, könnten auch Sanktionen verhängt werden, wenn
„Vermittelte“ sich weigern, eine Ausbildung bei der Bundeswehr anzufangen.

Quelle : gegen-hartz.de

2 Kommentare zu “Hartz 4 Bezieher als Kanonenfutter der Bundeswehr ?

  1. Die Masche kennt man doch von den Amerikanern! Dort tingelten Soldaten durch die Lande und warben reihenweise High-School Abgänger an, die dann in Vietnam verheizt wurden.

    Die selbe Methode, nur moderner, wurde zur Raubzugvorbereitung gegen den Irak u. Afghanistan durchgeführt.
    Nur einen Unterschied gibts im Vergleich der USA mit der BRDGmbH:
    In den USA wurde der Patriotismus immer angesprochen u. herausgefordert, nach dem Motto „Du bist kein guter Amerikaner wenn du nicht für die Freiheit kämpfst!“ – in der BRDGmbH wirbt man mit „Spannung/Spaß, Spiel u. Freude“!

    Drüben war es der „Uncle Sam wants you“ Spruch, Hier der Reiz aus der Überraschungseiwerbung „Spannung, Spiel und (statt Schokolade) Abenteuer“

    Töten u. Getötet werden für die Freiheit, zum Wohle und zur Sicherheit des, hüstel, deutschen Volkes!

    Zynismus an:
    Man bedenke die Möglichkeiten für die Hartz4 Empfänger u. die Kosteneinsparungen des Systems. Und die Gesellschaft daheim wird auch noch entlastet…
    Jeder getötete Hartz4 Empfänger ist ein Gewinn für die Gesellschaft durch sozialverträgliches Ableben! Diesen Spruch können die Hinterbliebenen der getöteten dann mit dem Begriff „für die Freiheit“ ergänzen/austauschen!!!
    Zynismus aus

  2. Antibabypille für Harz 4 Empfänger
    Pille für Harz 4 Empfänger
    Grundsätzlich gibt es bundesweit keinen Rechtsanspruch auf Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel.
    Jedoch können Sie einen Antrag auf Kostenübernahme gemäß § 49 SGB XII bei Ihrem Sozialamt stellen. Städte wie Karlsruhe, Mannheim, Berlin und Heidelberg übernehmen die Kosten für Verhüttungsmittel bereits auf Antrag.
    (quelle Harz 4 hilft harz 4).
    Die Weltgesundheitsorganisation hat die Pille 2005 als krebserregend bezüglich Brust-, Leber- und Muttermunds-Krebs eingestuft. Es können Blutgerinnsel entstehen, die sich lösen und Blutgefäße verstopfen. Es besteht ein Risiko Krebs, eine Lungenembolie oder einen Herzinfarkt zu bekommen.

    http://www.verein-durchblick.de/PDF/Pille.pdf.
    http://www.risiko-pille.de/

    Diese schweren Nebenwirkungen werden leider oft von Ärzten und Apothekern verschwiegen. Die Gesundheit und ihr Leben werden gefährdet.
    Wenn schon Verhütungsmittel von den Kommunen bezahlt werden, dann Kondome. Die sind frei von tödlichen Nebenwirkungen und heut zu Tage sicher wie die Antibabypille.

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