Wald: Kahlschlag im Naturschutzgebiet (Video)

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Im Nationalpark Eifel wurden im September 2013 per Kahlschlag Fichten gefällt. Auf einer acht Hektar großen Fläche, das entspricht etwa zwölf Fußballfeldern. Der kahl geschlagene Fichtenwald gehörte zum Staatswald Nordrhein-Westfalen. Offiziell geht es um die Renaturierung von Bachtälern: Die Fichten mussten weichen, weil sich Birken, Erlen und Buchen ansiedeln sollen. Nach Recherchen von Plusminus setzen gleichzeitig fragwürdige Holzlieferverträge das Land Nordrhein-Westfalen unter Druck. Wird nicht geliefert, drohen Schadenersatzklagen in zweistelliger Millionenhöhe.

Land erteilte sich Ausnahmegenehmigung

Ein acht Hektar großer Kahlschlag ist im Landesforstgesetz verboten. Doch das Land Nordrhein-Westfalen kann sich für einen großen Kahlschlag im landeseigenen Wald eine Ausnahmegenehmigung ausstellen, kritisiert Andreas Schulte, Professor für Wald-ökologie an der Universität Münster. Das Land sei Aufsichtsbehörde für sich selbst. Seine Einschätzung: Einem privaten Waldbesitzer würde ein acht Hektar großer Kahlschlag wohl verboten.

Schwarz-gelbe Regierung schloss dubiose Verträge

Holzlieferverträge mit sechs Unternehmen kamen 2007 unter dubiosen Umständen zustande. Offiziell wurden sie von der…

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