EU will neue Backöfen für ein besseres Klima

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Es gibt in der EU bekanntlich viele Probleme, die einer Lösung harren.
Eines der größten Probleme scheint jedoch nun bewältigt. Es lautet:
„Wie lange darf Kaffee auf einer Warmhalteplatte bleiben“ ?

Millionen EU-Bürger lassen das Aufputschmittel offenbar stundenlang,
tagelang auf der Heizung, ohne es zu trinken. Das ist schlecht für’s
Klima und kostet Strom. Die EU meint es angeblich gut mit beiden.

Weil alte Kaffeemaschinen „klimaschädlich“ sind gilt deshalb ab 2015:

Für Filter-Kaffeemaschinen mit einer Isolierkanne wird eine Warmhaltezeit
von maximal fünf Minuten Vorschrift. Bei Maschinen ohne Isolierbehälter
ist eine Warmhaltezeit von maximal 40 Minuten geplant.

Planwirtschaft aus Brüssel, bis zur letzten Bohne.

Wie die Junta auf das Timing kommt, ist unbekannt. Aber angeblich sollen damit
Terawatt an Energie gespart werden, womit man ganze Städte mit Strom versorgen
kann. Angenehmer Nebeneffekt: Das Klima wird kälter. Motto: Kalter Kaffee für
kaltes Klima. Ganz schön schlau, die EU. Nichts passiert ohne Hintergedanken.

Aber was ist mit jenen, die ihren Kaffee vergessen und später feststellen,
dass er kalt ist? Und einen neuen brühen müssen? Ist das dann nicht doppelt
schädlich für’s Klima? Ist das alles vielleicht ein geschickter Trick der
Kaffee-Industrie, in deren Diensten sich die EUkraten stellen,
um den Verbrauch zu erhöhen?

Allerdings – keine Regelung ohne Ausnahme: Irgendwie hat es Tchibo geschafft,
dass die Kaffeestuben ihre Plörre länger warmhalten dürfen – dank guter
Beziehungen zu Brüssel. Wie es bei Starbucks aussieht, ist unbekannt.

Doch die US-Kaffee-Kette scheint davon besonders betroffen, weil die
braune Brühe dort geschmeckt noch länger auf der Warmhalteplatte wabert.

Die deutschen Hausgerätehersteller frohlocken derweil angesichts neuer
EU-Vorschriften für Kaffeekocher und freuen sich auf neuen Umsatz:

„Die ab 1. Januar 2015 geplante Regelung ist extrem sinnvoll zur Verringerung
des Stromverbrauchs“, darf Geschäftsführer des Fachverbandes Hausgeräte im ZVEI,
Werner Scholz in der „Welt“ sagen, ohne rot zu werden.

Der Lobbykrat der deutschen Haushaltsgeräteindustrie ist in erster Linie
besorgt über die Kaffeequaltität. Dass heißer Kaffee auch angeblich das
Klima heißer macht, stört ihn weniger:

„Die Einschränkungen für den Verbraucher sind sehr, sehr gering.

Kaffee, der 40 Minuten in der Glaskanne steht,
schmeckt ohnehin nicht mehr“, blubbert Scholz.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : mmnews.de

Ein Kommentar zu “EU will neue Backöfen für ein besseres Klima

  1. Ja ja, was die EU will, Kaffemaschinen-Warmhalteplatten sollen nach 5 Min. abgeschaltet werden; Staubsauger dürfen nur noch 900 watt haben, Waschmaschinen sollen nur noch bei 40 Grad waschen – und für so einen Mist kassieren diese Spinner Unmengen an Geld /besser unser Geld! N. Tesla dreht sich gerade im Grabe um, wenn es um Energiesparmaßnahmen geht

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