McDonald’s setzt wieder auf Gen-Futter

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Der Fastfood-Konzern McDonald’s lässt den Einsatz von gentechnisch
veränderten Futtermitteln in der Hähnchenmast wieder zu, das berichtet
der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe.

Damit beendet die Burger-Kette die seit 2001 bestehende Selbstverpflichtung,
europaweit auf den Einsatz von Gen-Futter bei der Produktion von Chickennuggets
und Chickenburgern zu verzichten.

Das bestätigte der Konzern in einem Brief an die Umweltschutzorganisation
Greenpeace. Es gebe keine ausreichenden Mengen an Gentechnik-freien
Futtermitteln „zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen“, heißt es darin.

„Für McDonald’s zählt nur der Preis“, kritisiert Stephanie Töwe-Rimkeit von
Greenpeace. Mit jedem Chickenburger bekomme der Kunde in Zukunft ein Menü,
das den Einsatz von Gift und Gentechnik in der Landwirtschaft fördere.

„Und das, obwohl eine Mehrheit der Verbraucher keine Gentechnik im Essen will!“

Nach Berechnungen von Greenpeace würde sich ein Chickenburger um weniger als
einen Cent verteuern, wenn der Konzern weiterhin auf gentechnisch verändertes
Futtermittel verzichten würde. McDonald’s bestätigte die neue Politik, betonte
aber, die Qualität des Essen werde dadurch nicht beeinträchtigt.

Quelle : www.mmnews.de

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