Wie der Kampf um die Ukraine Deutschland erfasst, wie man
Wehrkraftzersetzern beikommt, und wer bei uns das Sagen hat
Der Wochenrückblick mit Hans Heckel
Der Kampf um die Ukraine hat Deutschland voll erfasst. Der totale Krieg der Worte tobte
durch alle Kanäle und Gazetten. Der zarte Erhard Eppler, einst Galionsfigur jener etwas
undurchsichtigen Friedenbewegung der frühen 80er Jahre, musste sich beim Jauch von
einem giftspeienden „Taz“-Redakteur vorhalten lassen, er plane so etwas wie einen
zweiten Hitler-Stalin-Pakt samt „Geheimem Zusatzprotokoll“, nur dass er im Unterschied
zu „Führer“ und Stalin nicht Polen, sondern die Ukraine zerreißen wolle.
Ja, wir sind im Krieg. Woran wir das merken ? Ganz einfach :
Solange Frieden herrscht, sind die, die den Frieden erhalten wollen, die Guten.
Im Krieg sind die Friedensschwafler dagegen nichts als wehrkraftzersetzender
Dreck, den man mit aller Wortgewalt aus der Debatte fegen muss.
Und gewalttätiger als „irgendwas mit Hitler“ geht nicht.
Der NS-Führer ist die Wunderwaffe im Debatten-Endkampf.
Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns den Hitler warmhalten. Wer es über sich bringt,
mal ein paar Tage intensiv fernzusehen, traut seinen Augen nicht: Der „Führer“ und
seine Partei sind nahezu allgegenwärtig, 69 Jahre nach beiderlei Hinscheiden.
Ein paar Leute haben das jetzt mal genauer untersucht und herausgefunden, dass
der Mann durchschnittlich zweimal am Tag mit einem TV-Beitrag gewürdigt wird.
Und dabei geht es nicht um die mickrigen Anderthalb-Minuten-Einspieler,
mit denen Angela Merkel von den „Tagesthemen“ abgespeist wird.
Nein, der Hitler bekommt jedes Mal eine richtige „Homestory“, wo man auch
erfährt,wie er so lebte und mit wem, was er gegessen hat und wann er
aufstand (spät) – der „ganze Mensch“ eben.
Bei dieser Allgegenwart ist es kein Wunder, dass er sofort zur Stelle ist,
wenn es gilt, den Meinungsstreit zum verbalen Vernichtungskrieg hochzuhetzen.
Im Krieg zählen Informationen zu den wichtigsten Waffen. Deshalb muss man sehr
gewissenhaft mit ihnen umgehen. Unsere Staatsmedien leisten hier Vorbildliches.
In Odessa, so berichteten sie, seien mehr als 40 Menschen ums Leben
gekommen, weil das Gebäude, in das sie sich geflüchtet hatten, von
ihren Gegnern in Brand gesetzt worden sei.
Nur einmal habe ich einen Berichterstatter dabei ertappt, wie er petzte,
wer da wen auf dem Gewissen hat: Freunde der Kiewer Regierung hatten
prorussische Ukrainer auf diese grausige Weise in den Tod geschickt.
Eine ganz unglückliche Nachricht, schließlich sind die
„Majdan-Ukrainer“ doch die Guten und die Russen die Bösen.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Preussische Allgemeine
Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.
Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.