Ein dem russischen Parlament am Mittwoch vorgelegter Gesetzentwurf sieht die strafrechtliche
Verfolgung von Gentechnik-Unternehmen vor, die der Gesundheit oder Umwelt Schaden zufügen.
Gegen in derartige Fälle involvierte Regierungsmitarbeiter
sind disziplinarische Maßnahmen angedacht.
Die Strafen sollten vergleichbar sein mit jenen für Terroristen, sagen die Verfasser
des Entwurfs, da die Täter wissentlich handelten und Menschen Schaden zufügten.
”Bei einem terroristischen Akt werden in der Regel nur wenige Menschen verletzt.
Durch Gentechnik werden jedoch Dutzende oder Hunderte verletzt.
Die Folgen sind noch viel schlimmer.
Und die Strafen sollten im Verhältnis zu derartigen Verbrechen stehen”, so
Co-Autor Kirill Cherkasov, Mitglied der Staatsduma im Agrarausschuss gegenüber RT.
Laut russischem Strafgesetzbuch belaufen sich die Freiheitsstrafen im Falle eines
Terroraktes auf mindestens 15 Jahre bis lebenslänglich. Der Gesetzentwurf dürfte
jedoch schwer durchsetzbar sein, so RT, denn oftmals seien direkte Verbindungen
zwischen Gentechnik und Gesundheits- oder Umweltproblemen kaum nachzuweisen.
Zudem seien schädliche Auswirkungen erst nach vielen Jahren feststellbar.
Quelle : Gegenfrage

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