Kämpfer aus Syrien bei einem Massaker nahe Bagdad: Keine Hemmungen mehr zu töten Foto: picture alliance / dpa
Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat gefordert, Kämpfer aus dem syrischen
Bürgerkriegsgebiet nicht wieder nach Deutschland einreisen zu lassen.
„Diese islamistischen Kämpfer sind tickende Zeitbomben, völlig unberechenbar
und nicht kontrollierbar“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt
gegenüber dem Handelsblatt. Es räche sich nun, daß in Deutschland „die
Ausbildung in Terrorcamps nicht unter Strafe gestellt wurde“.
Wendt schließt sich damit der Forderung des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer
(SPD) an. Dieser verlangte anläßlich der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes
2013, „potenziellen Kämpfern“ vor der Ausreise „rechtzeitig die Pässe“ zu entziehen,
berichtet die Bremer Kreiszeitung.
Wo dies nicht gelungen sei, solle man den Radikalen die Wiedereinreise verweigern.
Bei vielen bestehe nach der Teilnahme am syrischen
Bürgerkrieg keine Hemmung mehr zu töten, warnte Mäurer.
Tödliche Realität eines Anschlags
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat angesichts des Anschlags in
Brüssel, bei dem ein Syrien-Heimkehrer mehrere Personen erschoß, davor gewarnt,
„daß aus der Möglichkeit eines Anschlags durch solche Syrien-Rückkehrer eine
tödliche Realität geworden ist“. Demnach seien aus Europa rund 2.000 Radikale
nach Syrien gereist, davon etwa 320 aus Deutschland.
Insgesamt geht der Verfassungsschutz von 43.000 radikalen Moslems im Inland aus.
Allein in Bremen werden 360 Anhänger des salafitischen Islams vermutet.
Rund zehn Personen aus der Hansestadt seien bereits in den vergangenen
Monaten nach Syrien gereist, um sich auf Seiten der radikalislamischen
Aufständischen an den Kämpfen zu beteiligen, vermutete Mäurer.
Mindestens einer von ihnen ist dabei mittlerweile umgekommen.
„Wir haben zudem Hinweise, dass es einen zweiten Toten geben
könnte sowie eine Person, die wohl schwer verletzt ist.“
Diesen Kämpfern soll die Wiedereinreise nach Deutschland
verweigert werden, fordert nun der Gewerkschaftsvorsitzende Wendt.
Es müssen jetzt „alle Möglichkeiten genutzt werden, um einen Import
des syrischen Bürgerkrieges nach Deutschland zu verhindern“.
Dazu zählen auch Ausweisungen, „die dann natürlich aber auch vollzogen werden müssen“.
Quelle : Junge Freiheit
Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.
Pingback: Polizeigewerkschaft fordert Einreisestopp für Syrien-Kämpfer | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/vita chip
Hat dies auf JaneDoeGermany's Blog rebloggt.
Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.
Hat dies auf Haunebu7's Blog rebloggt.
Hat dies auf lotharhschulte rebloggt.