ARD und ZDF : Schon 700.000 Vollstreckungen

gez-logoDen standhaften TV-Steuer-Verweigerern geht es nun an den Kragen. Das geht aus einer
Mitteilung der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten)
hervor. Demnach verschickten die öffentlich-rechtlichen Medien-Diktatoren bisher 14,9
Millionen Mahnbriefe. Doch nicht alle Bürger ließen sich davon offenbar beeindrucken.
Deshalb greift die Ex-GEZwangseintreiber nun zu radikaleren Mitteln.

Bei 700.000 Gebührenverweigerern haben die Rundfunkanstalten bereits härtere Maßnahmen
aufgefahren und Vollstreckungsersuchen versendet. In den Vollstreckungsschreiben wird
zum Teil offen mit Gewalt gedroht, so zum Beispiel mit gewaltsamen Wohnungsöffnungen,
Erzwingungshaft oder Lohnpfändugen.Außerdem können zusätzlich Bußgelder in Höhe von
bis zu 1000 Euro anfallen.

ARD ZDF Gebühren-Terror grenzenlos

Seit der Reform muss jeder deutsche Haushalt pauschal den früheren Höchstsatz
von 17,98 im Monat zahlen. Ob und wie viele Radios, internetfähige PCs und
Smartphones oder Fernseher man besitzt ist egal.

Mehr noch: Auch für Zweit- und Nebenwohnungen fallen nun Pauschalbeträge an – sowie
für jedes Auto, das geschäftlich genutzt wird. Selbst bei Mietwagen wird die ARD-ZDF-
Erpressungsgebühr fällig,obwohl die Insassen bereits die Zwangststeuer zahlen.

Dagegen klagt z.B. Sixt.

Bei Firmen haben sich die Zwangszahlungen teilweise verdreifacht.

Der ARD-ZDF-Deutschlandradio-Erpressungsservice (AZDBS) zockt die Firmen ab,
obwohl dort weder Radio noch Fernsehen stehen und logischerweise gearbeitet
werden muss und nicht aufs TV geglotzt.

Für viele Betriebe ist der neue Rundfunkbeitrag mittlerweile zu einem Problem geworden.

Der AZDBS rechnet genau wie bei Haushalten nun nicht mehr nach Geräten, sondern
nach derAnzahl von Mitarbeitern, Betriebsstätten und Fahrzeugen. Sprich :

Wer viele Mitarbeiter oder Filialen hat, muss deutlich mehr
zahlen.Besonders betroffen: der Einzelhandel.

So auch die Drogeriekette Rossmann. Sie beschäftigt in Deutschland 26.000 Menschen
in etwa 1750 Filialen. Rundfunkbeitrag: knapp 300.000 Euro – und das, obwohl in den
Drogeriemärkten weder Fernseher noch Radio stehen, wie das Unternehmen bekräftigt.
Einen Prozeß gegen die TV-Steuer hat das Unternehmen jüngst verloren.

Die Richter fanden die Zwangsabgaben auch ohne Empfangsgeräte rechtens.

Ein völlig absurdes Urteil, denn die Mitarbeiter zahlen die TV-Steuer ja bereits selbst.

Bleibt die Frage :

Wer oder was kann den öffentlich-rechtlichen Gebührenterror noch stoppen ?

Typisches Droh-Schreiben des ARD-ZDF-Deutschlandradio-Erpressungsservice :

Sehr geehrter Herr xxxx

zur Vermeidung einer möglichen Sach- und/oder Lohnpfändung, Kontopfändung bzw.
Beantragung von Erzwingungshaft und/oder die Durchführung einer polizeilichen
Wohnungszwangsöffnung mit damit verbundenen Kosten und Unannehmlichkeiten bitten
wir Sie in Ihrem eigenen Interesse um fristgerechte Vorsprache bis Mo. 31.3.2014.

Sollten Sie zur Zeit nicht in der Lage sein, den geforderten Geldbetrag in Höhe von
insgesamt xxx Euro zu leisten, legen Sie bitte Unterlagen Ihrer Einkommenssituation vor.

Das knallrote Drohschreiben der ARD ZDF Vollstrecker :

4AfEJAblQuelle : mmnews.de

3 Kommentare zu “ARD und ZDF : Schon 700.000 Vollstreckungen

  1. Millionen kann man nicht einsperren, so einfach ist das.
    In D, dem Deutschen Reich lebnen über 80 Millionen Menschen, selber wenn die Hälfte nicht bezahlt, weil es Unrecht ist, sollte das locker reichen.
    Noch sind es zu wenige , die diese Zahlung verweigern, erst recht, wenn sie solcherart bedroht werden, was aber erst recht zu Widerstand führen sollte.
    Druck erzeugt Gegendruck, Gewalt erzeugt Gegengewalt.
    Aber da deutsch sich nie einig ist, wird es so bleiben, die 7oo.ooo erwischts und der Rest ist feige!

  2. Das Nichtzahlen ist nicht so einfach. Mir ergeht es so, dass die Beiträge über die Kreiskasse zwangseingetrieben werden. Eine Kontenpfändung hatte ich schon einmal deswegen. Ich bin Rentnerin mit einer kleinen Rente. Ich habe nun ein Pfändungsschutzkonto und eine eidesstattliche Vermögensangabe gemacht. Mein Mann aber nicht. Der hat einen kleinen Garten in Brandenburg. Da steht eine kleine Datsche drauf. Dieses Hüttchen steht leer und soll verkauft werden. Die GEZ will aber bis zum derzeitigen Zeitpunkt etwa 350 Euro an Gebühren haben und hat mit Vollstreckung gedroht. Es sieht so aus, dass meinem Mann die Hütte von 30 qm „Zwangsversteigert“ werden kann, weil er nicht zahlt. Ein Pfändungsschutzkonto hat er (übrigens bekommt auch er nur eine kleine Rente und wir zahlen schon für unsere Mietwohnung GEZ). Ich habe mich mittlerweile abgemeldet, da mein Mann zahlt. Das ging auch nur mit Schwierigkeiten, aber es hat geklappt. Wir wollten solche finanziellen Probleme für meinen Mann vermeiden, da es schon reicht, wenn ich in der Schufa eingetragen bin. Könnt ihr mir einen nordhessischen Rechtsanwalt empfehlen, an den wir uns wenden können? Oder wer kann uns helfen?

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