Steuerstaat außer Kontrolle

 

48352803-860x360-1404812665Steuererklärung: Es bleibt immer weniger übrig Foto: picture alliance/dpa

Es ist geschafft. Seit dem 8. Juli arbeiten die Deutschen statistisch gesehen nicht
mehr für den Staat, sondern für sich selbst. Etwa 52 Prozent des Einkommens gehen für
Steuern und Abgaben drauf. Zum Dank muß sich der Steuerzahler dann von Behörden und
Verwaltung schikanieren lassen.

Und der Staat hat noch lange nicht genug.

In den kommenden Jahren wird sich der „Steuerzahlergedenktag“ immer weiter in den Juli
verschieben. Unbezahlbare Rentenpakete, ausufernde Staatsausgaben und eine frech nach
unten gelogene Inflationsrate fressen das hart erarbeitete Vermögen der Deutschen auf.

Deutschland am Scheideweg

Wo bleiben eigentlich all die Milliarden, die wir Monat für Monat in den Steuersäckel pumpen?
Die Straßen sind vielerorts eine Zumutung, die Wartezeiten bei den Ärzten werden immer länger,
die Renten dafür immer geringer. Die bittere Wahrheit: Dieser Staat ist außer Kontrolle.

Er leistet sich ein riesiges finanziell privilegiertes Beamtenheer, eine aufgeblähte
Verwaltung,Tausende Frauen- und Genderbeauftragte und soziale Sicherungssysteme, die
spätestens 2030 mit einem großen Knall in die Luft fliegen werden.

Deutschland steht am Scheideweg. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Läuft alles weiter wie bisher
mit steigenden Staatsausgaben, droht eine totale Umverteilung, gegen die selbst die DDR noch
wie ein Hort der Marktwirtschaft wirkt. Dann dürfen die Steuerzahler künftig Weihnachten und
den „Steuerzahlergedenktag“ am selben Tag begehen.

Umverteilung schafft Abhängigkeit

Die andere Möglichkeit ist, daß sich die Deutschen endlich von der Vorstellung lösen,
der Staat könne besser mit ihrem Geld umgehen als sie selbst. Er kann es nicht, er
konnte es nie und er wird es nie können. Mit Blick auf die demographische Krise und
den baldigen Zusammenbruch derumlagefinanzierten Sozialsysteme bleibt nur eines :

Eigenverantwortung

Daß der Staat das nicht will, liegt auf der Hand. Gibt es doch schließlich kein
besseres Mittel als Umverteilung, um finanzielle Abhängigkeiten zu schaffen und
die Bürger gefügig zu machen.

Benjamin Franklin hat bis heute recht behalten: „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu
gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Der „Steuerzahlergedenktag“ ist eine schöne
Erinnerung daran, wie wenig Freiheit uns noch geblieben ist.

Quelle : Junge Freiheit

4 Kommentare zu “Steuerstaat außer Kontrolle

  1. „Aber, aber .. die Straßen, die Schulen, die Polizei … magst du die nicht!?“ – die typische aussage eines Deutschen Schafes.

    Die meisten Leute die ich auf das Thema angesprochen habe, wollen MEHR Steuern?!

  2. Zu den 52% des Einkommens entrichten wir noch die ganzen versteckten Steuern, Mehrwertsteuer 19%, KFZ-Steuer, GEZ-Zwangssteuer usw., damit liegen wir bei mindestens 75% Steuern. Der Deutsche Michel bezahlt das doch gerne und hinterfragt nichts. Fußball ist doch wichtiger…….oder? Anders gesagt er geht von Januar bis September für die BRiD-Wirtschaftsunternehmen und Frau Ferkel und deren Spießgesellen arbeiten. 👍

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..